Beiträge von Arnulf zu Linden


    Grafikkarte ist eine Cirrus Logic im ISA Steckplatz, da ich keine VLB Grafikkarte habe. CPU ist ein 486 SX 25.

    Handelt es sich bei Grafikkarte, Prozessor und RAM um funktionsfähige Teile? Wurden diese auf einem anderen System getestet?

    Einen getesteten i486DX-33 und evtl. auch getestete PS/2-FPM-Module mit 4 MiB Kapazität und Organisation ×36 kann ich dir anbieten, wenn es nicht extrem eilig ist.


    Mit einem FPM Modul geht es nicht, mit 2 FPM Modulen oder 4 SIMM Modulen geht es auch nicht :(
    Gerade habe ich mal einen Biospiepser angeschlossen, der Piept 1x lange. Da es ein Award Bios ist müsste das ein Speicherproblem sein. Aber es funktioniert ja mit keinem der Speicher? seltsam.

    Laut TH99 nimmt die Hauptplatine nur SIMM, das ×9 organisiert und PS/2 FPM, dass ×36 organisiert ist. Derartige Module haben i.d.R. 9 Chips pro Seite. Wenn nur 8 Chips pro Seite drauf sind, sind die ×8 (SIMM) oder ×32 (PS/2 FPM) organisiert. Bei Modulen mit weniger als 8 Chips pro Seite ist die Organisation u.U. nicht so einfach feststellbar. Außerdem mögen einige Hauptplatinen solche Module nicht. Die Hauptplatine verträgt lt. TH99 auch nur "single sided" organisierte PS/2-FPM-Module mit den Kapazitäten 1 MiB, 4 MiB und16 MiB pro Modul.

    Wurden zum Test bekanntermaßen funktionierende Speichermodule verwendet?


    Tja, ich habe vor einiger Zeit das im Titel genannte VLB Board bekommen, soweit sieht es ordentlich aus, aber es Funktioniert nicht so, wie es soll. Nach dem einschalten kommt kein Bild und die CPU wird nach einigen Sekunden recht warm und heizt sich dabei recht schnell auf. Schneller als bei dem 486er ISA Board, was ich auch noch habe.

    Grafikkarte ist eine Cirrus Logic im ISA Steckplatz, da ich keine VLB Grafikkarte habe. CPU ist ein 486 SX 25.

    Liegt das das kein Bild kommt nur daran, das eine ISA Grafikkarte statt einer VLB Grafikkarte drinnen ist, hat das Mainboard einen Schaden oder gibt es irgendein anderes Problem?

    An der ISA-Grafikkarte darf das nicht liegen! Sind alle Steckbrücken richtig gesetzt? Wie ist die Bestückung mit RAM? Und auf TH99 ist auf der Hauptplatine ein Dallas-Uhrenmodul abgebildet. Wenn in dem Ding die CMOS-Stütze tot ist, kann das zu den beschriebenen Symptomen führen. Leider klappt es nämlich nicht immer, dass das BIOS dann trotzdem startet und einfach "CMOS battery low" meldet. CMOS-Reset schon versucht? Bei so alter Hardware kann ein Schaden natürlich auch nicht ausgeschlossen werden.


    naja was will man da raus finden, jumper hats keine, den stärksten 386er wo gibt verbaut, Baujahr *92 oder später. bios hat sicher ne 504mb grenze für hdds.
    Maximum ram wird entweder 8x4mb (32) sein

    Die Hauptplatine läuft mit folgenden Komponenten:

    • Koprozessor IIT 4C87-40
    • RAM: 32 MiB = 8× 4 MiB SIMM 70 ns
    • Grafik: Trident TVGA8900B (1 MiB)
    • Ethernet: 3Com 3C509B
    • Sound: Creative Labs Vibra16C
    • 3× RS232
    • 2× Parallelport
    • 2× ISA-IDE-Controller
    • Diskettenlaufwerk: 3½“ 1,44 MB
    • Festplatten: IBM DCAA-34330 (4,3 GB IDE) + Seagate ST32122A (2,1 GB IDE)
    • CD-ROM-Laufwerk: IDE

    Natürlich hat das BIOS die 1024-Zylinder-Grenze (504 MB-Grenze), was die Slackware 9.0 aber nur dahingehend interessiert, dass /boot mit dem Kernel darin komplett innerhalb der 1024-Zylinder-Grenze liegen muss. Da soll noch FreeDOS drauf, und dann könnte ein DDO Thema werden, um eine gemeinsam nutzbare FAT-Partition anzulegen. Für FreeDOS + Programme würden 504 MB ja reichen.


    so blödsinn wie 14MB wie bei meinem 286/386 combi board

    Beim 286er ist ohne Trickserei bei 16 MiB RAM Schluss, wobei von den 16 MiB noch 384 KiB (Adressbereich von 640 KiB bis 1024 KiB) ausgeblendet werden. Weiterhin gehen einige Adressbereiche für die Geräteadressen verloren und bei Bestückung mit 16 MiB RAM greift auch ein "memory remapping"¹ nicht mehr.
    Wenn wirklich nur mit 14 MiB bestückt werden darf, wäre das schon seltsam, ginge aber bei acht Steckplätzen, da die SIMMs für 286er nur pärchenweise gesteckt werden müssen.

    ¹So eine Option bietet das BIOS der Hauptplatine TOPCAT286, die Überraschung war damals groß, denn eigentlich denkt man bei "memory remapping" an Systeme mit 4+ GiB RAM.

    OT:


    hab in nen 486er
    da der aber kein cache hat, reißt es den rechner auch nicht raus. kack compaq, so nen cachemodul werde ich wohl nie bekommen.

    Wie soll dieses Cache-Modul denn aussehen? Es sind sicher nicht die üblichen COAST-Module, denn die gibt es immer wieder mal in der Bucht. Ich habe da mal 'ne Tüte mit 10 Stück geschossen. 9 Stück sind die normalen COAST-Module, aber das 10. Cache-Modul kann ich keinem System zuordnen. Es hat 128 KiB 24 ns Cache-RAM drauf, dürfte also für etwas Älteres als ein Sockel-7-System sein, und sieht auf den ersten Blick wie ein PS/2-RAM-Modul aus, ist aber länger und würde daher nicht in einen PS/2-Speichersteckplatz passen (Foto zusammen mit 'nem PS/2-RAM-Modul zum Vergleich bei Bedarf). Dieses Modul kann ich als "ungetestet, Funktion unbekannt" abgeben.


    Kann auch sein das Elkos ausgetrocknet sind ...

    Da sind ziemlich viele Elkos drauf, und die sehen alle unverdächtig aus. Man müsste also auf Verdacht alle tauschen. Das lohnt die Mühe nicht, vor allem da eben auch der Speichercontroller hinüber sein kann. Ich habe erst unlängst bei einer anderen Hauptplatine vier Blähelkos erfolgreich getauscht, aber das war schon sehr nervig.


    Arnulf zu Linden
    Hast du mal versucht die Einstellungen für die Speicher im BIOS Manuell festzulegen ?
    Kann auch sein das das P4VXASD die Speichertimings zu scharf einstellt und du deshalb Probleme hast.

    Alles durchgeeiert, DDR-RAM-Riegel von 128 MiB (grusel, gibt es wirklich) bis 1 GiB, PCI-Grafikkarte (Ati Mach 64) an Stelle der AGP-Grafikkarte (nvidia Geforce4) rein, bringt alles nix! Alle Steckbrücken für Betrieb mit SDRAM umgesteckt, 256 MiB-SDRAM-Riegel rein, bringt auch nix!

    ⇒ CPU & Kühler runter, RAM raus, Ausschlachten (Batteriehalter für die CR2032 & Chipsatzkühlkörper sind wiederverwendbar!) und den Rest zum E-Schrott.

    Schade, es wäre ein netter Vergleich zwischen DDR-RAM und RDRAM — beide Systeme mit je 2 GiB RAM (Vollbestückung) und einem Pentium 4 2.0 GHz (Willamette) — gewesen.


    ich habe einen alten 286er mit Windows 3.0 aufgesetzt.
    Welche Software gibt es für diese OS ?

    Welches DOS ist installiert?
    Hat die Kiste Verbindung zum Internet?
    Suchst Du nur nach nativer Software für Windows 3.0 oder auch nach DOS-Software, die sich auch unter Windows 3.0 benutzen lässt?

    Beim 286er wirst Du mit Sicherheit öfters damit konfrontiert werden, dass Software, obwohl 16-Bit, nicht läuft, weil sie doch einen 386er voraussetzt.

    Auf einem Elitegroup P4VXASD, das mit einem Pentium 4 2,0 GHz (Willamette) bestückt ist, schmeißt memtest86+ immer beim Test #7 Fehler. "Speicherroulette" mit 512 MiB & 1 GiB DDR1-RAM sowie 512 MiB SDRAM habe ich durch — immer das selbe (s.o.).

    Gibt es da noch einen Trick oder ist das ein Fall für den E-Schrott?

    Ach ja, sichtbare Beschädigungen wie etwa Blähelkos sind nicht erkennbar. Das BIOS lässt sich normal bedienen. Beim Start gibt es keine Auffälligkeiten.


    Nur aus reiner Neugierde: Weisst du, wie das bei den P5 und P54C Systemem aussieht, gibt es dort ein ähnliches Problem? Das würde mich mal interessieren.
    Zum P55C: Ist das bei allen Boards der Fall? Oder gibt es dort solche und solche?

    Beim P5 (Sockel-4) gibt es keine Spannungsregler für den Prozessor, da der P5 mit 5,0 V läuft. Dafür sind die damals verbauten Prozessorkühler häufig unterdimensioniert. Dies erklärt auch die nachgerüsteten Chipsatzkühlkörper im Bild.

    Zum P54C steht doch was (stromhungrige wie Pentium-S 200 oder Cyrix 6x86 PR166+) da. Dabei ist es egal, ob die Sockel-7-Hauptplatine "split voltage" unterstützt oder nicht.

    Beim P55C habe ich das bisher immer (4 oder 5 verschiedene Hauptplatinen) erlebt, sofern kein "getarntes" oder echtes ATX-Netzteil im Spiel ist (bei proprietären Platinenformaten in diversen Compaq-PC) oder natürlich Sockel-Super-7 (aber wer packt da - außer zum Prozessortest - einen P55C drauf?).

    Mach die Kiste einfach auf, ermittle, wie warm der Spannungsregler wird, und handle dann entsprechend! Bis Sockel-3 (486er) gehen die Preise schon stark nach oben. Vermutlich wird das bei Sockel-4/-5/-7 auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Wird auf einem Sockel-7 "split voltage" ein Prozessor im "split voltage"-Betrieb eingesetzt, z.B. ein Pentium MMX, dann wird der Kühlkörper am Spannungsregler für die Prozessorkernspannung fast immer so heiß, dass man sich die Finger daran verbrennt. Das kann sogar bei stromhungrigen Prozessoren ohne "split voltage"-Betrieb wie etwa dem Pentium-S 200 oder dem Cyrix 6x86 PR166+ passieren. Ein so heißer Betrieb ist der Lebensdauer des Systems auf jeden Fall abträglich, da nicht nur der betroffene Spannungsregler, sondern über die Leiterbahnen auch umliegende Komponenten aufgeheizt werden! Wenn man noch länger Freude an so einem System haben möchte, ist hinsichtlich der Kühlung die hier beschriebene Maßnahme erforderlich.

    Dieses Manual ließ sich tatsächlich noch runter laden. Und bei den "leichten Werten" habe ich die volle Auswahl, denn die schwächsten dafür in Frage kommenden Kisten enthalten 486er mit f_clk ≥ 100 MHz sowie ≥ 32 MiB RAM. An Stelle von Windows 95 werden der Linux Kernel 2.4 & alsa oder Linux Kernel 2.6 (je nach Zielrechner) die Karte bestiefeln.


    Ich hab sooo viele da...eine sicher

    … oder auch nicht. Wenn PS/2-Maus und zugehöriger RS232-PS/2-Adapter sich erst einmal aus den Augen verloren haben, sieht es fast immer ganz schlecht aus. Bei Mäusen ist offenbar kaum etwas standardisiert. Bei USB-Maus an PS/2-Port sieht es ähnlich schlecht aus.

    Vergleicht das bitte nicht mit Tastaturen, wo mit Adaptern in fast alle Richtungen funktionierend angestöpselt werden kann.

    Die Hauptplatine ist wohl hinüber :(

    • keine verbogenen Beinchen an Bauteilen auf Platinenoberseite
    • keine verbogenen Beinchen auf Platinenunterseite
    • keine sichtbar beschädigten Bauteile
    • keine sichtbar beschädigten Leiterbahnen
    • nochmalige Grundreinigung (flüssig) mit Entfernung eines Aufklbers von der Platinenrückseite brachte keine Änderung

    Der niederohmige Schluss muss daher innerhalb eines Bauteils oder zwischen zwei Layern der Platine liegen.

    Was kommt als Ersatz in Frage?

    • Sockel 775
    • Pentium D 3,4 GHz muss drauf laufen
    • Pentium D ist das obere Ende der Fahnenstange. Alles, was auch den Core2Duo oder noch mehr verträgt, scheidet aus!
    • ≥ 3 GiB DDR2-RAM müssen drauf laufen, bei mehr als 3 GiB mit memory remapping
    • PCIe x16-Steckplatz für die Grafikkarte
    • Chipsatz: beliebig, von Linux unterstützt

    Momentan liegt hier eine Soundblaster AWE 32 (CT3620) rum, die wahrscheinlich voll funktionstüchtig ist. Bei einem Schnelltest auf einem Testsystem (AMD K6-III 450 auf Biostar M5ALA, 768 MiB RAM; Knoppix 5 CD) ließ sich jedenfalls das Kernel-Modul snd-sb-awe laden, alle zu erwartenden Ressourcen (IRQ, DMA, IO) wurden belegt, und Audio-out funktioniert.

    Was für eine Hardwarebasis (486er, 586er, 686er) wird benötigt, um die Karte vollumfänglich nutzen zu können, soweit dies mit einer Bestückung mit nur 2 MiB RAM = 2× 1 MiB SIMM 30-pol. statt wie vorgesehen 32 MiB RAM = 2× 16 MiB SIMM 30-pol. möglich ist? Da 16 MiB SIMM 30-pol. wohl nicht mehr zu bekommen sein werden, kann, wenn überhaupt, nur auf max. 8 MiB aufgerüstet werden.