Beiträge von Arnulf zu Linden


    nix kabel und stecker dafür

    außerdem: laplink 5 übertragen (remote install) geht einwandfrei, port geht also. nur nacher sehen tut man sich nicht ...

    mode com2:2400,n,8,1,p



    kanns sein, dass der com port ein anderes pin-out haben könnte? (zb für ein modem)

    Wenn beim Aufbau des PC Teile aus der Kramkiste zum Einsatz kamen, könntest Du ein Opfer des
    RS232 Belegungsärgernis geworden sein.

    In Hannover hat man nur eine Chance, wenn die Leute ihren E-"Schrott" an den Straßenrand stellen in der Hoffnung, dass sie dann einige Tage später nicht mehr soviel davon zum Wertstoffhof schleppen müssen. Was erst mal auf einem der Wertstoffhöfe angelangt ist, ist verloren!

    Am Dinestag auf dem Weg zur Arbeit gesichtet:

    • 1 AT-Gehäuse
    • 1 neueres Gehäuse, vermutlich ATX
    • 1 Hauptplatine, Sockel-A, mit Prozessor & Kühler, 1 RAM-Riegel

    Wegen begrenzter Transportkapazität (Fahrrad) konnte ich erst mal nur die Hauptplatine einsacken.

    Abends auf dem Rückweg, nun mit zwei Gepäckspannern dabei, war dann nur noch das AT-Gehäuse da, welches aber mit Inhalt (sichtbar: Hauptplatine mit ISA-Slots) gefüllt war und daher mitgenommen wurde.

    Ausbeute:

    • Hauptplatine AsRock K7Upgrade-600: startet, BIOS ist normal aufrufbar, wegen 4 Blähelkos noch kein Langzeittest durchgeführt
    • Prozessor AMD Athlon XP 2900+ (2,0 GHz, 200 MHz FSB). Bevor jetzt jemand seine Geier kreisen lässt: Ich weiß, dass dieser Prozessor relativ selten ist, und deshalb bleibt der hier! ;) Noch kein Langzeittest durchgeführt.
    • RAM-Modul: Corsair ValueSelect 1 GiB DDR-400 CL3 (Schon deshalb hat sich die Mitnahme der Hauptplatine gelohnt.) Auf anderem System gestestet, Abbruch nach drei fehlerfreien Durchläufen memtest86+.
    • AT-Minitower, äußerlich stark verschmutzt, aber innen trotz des hohen Alters noch in gutem Zustand.
    • Hauptplatine Elitegroup P5HX-B, funktionsfähig, nach BIOS-Update 1.3→1.6h auch Zugriff auf USB möglich, 512 KiB L2-Cache (256 KiB onboard + 256 KiB COAST)
    • Prozessor Intel Pentium MMX 166 & Kühler. Prozessor & Kühlkörper funktionsfähig, Lüfter Schrott (wen wundert's)
    • 64 MiB RAM = 4× 16 MiB PS/2 EDO 60 ns. Auf anderem System gestestet, Abbruch nach drei fehlerfreien Durchläufen memtest86+.
    • PCI-Grafikkarte Matrox MGA-1164SG (4 MiB RAM; VBE 2.0), funktonsfähig
    • ISA-PnP-Soundkarte Creative CT3620 ohne RAM (2× 30-pol. SIMM), nur Kurztest auf anderem System unter Knoppix, Kernel-Modul snd-sb-awe lässt sich laden, Ressourcen (IO, IRQ, DMA) werden erwartungsgemäß belegt, Audio-out funktioniert
    • IDE-Festplatte Seagate ST38422A (8,4 GB; udma2). Trotz des Gerumpels beim Transport funktioniert die sogar noch. Da wurde sicherheitshalber 2× "badblocks -wsv" mit 12 Stunden stromloser Pasue dazwischen ausgeführt. Beide Male endete das mit "0 badblocks found". Peinlichkeit am Rande: Auf der Festplatte waren noch Daten drauf. Beim ersten Start des Testsystems lag die Knoppix-CD nicht schnell genug im Laufwerk und dann startete von der Festplatte MS-DOS 7 chkdsk, was immer kommt, wenn man ein Win9x nicht sauber herunter fährt.
    • CD-ROM-Laufwerk, bislang ungetestet
    • 3½"-Diskettenlaufwerk, bislang ungetestet
    • AT-Netzteil, bislang ungetestet

    Da auf dem AsRock K7Upgrade-600 bei drei der vier Blähelkos jeweils etwas Elektrolyt ausgetreten ist, werde ich diese vier Blähelkos (4 baugleiche: 3300 µF / 6,3 V) durch welche mit 3300 µF / 16 V ersetzen. Das gewählte Modell ist lt. Herstellerdatenblatt für den Einsatz in Schaltnetzteilen geeignet. Alle anderen Elkos (durchweg kleinere Kapazitäten) sehen unverdächtig aus.

    Die Creative CT3620 (Soundblaster AWE32) soll in einem anderen PC zum Einsatz kommen. Wieviel "Prozessor" (486er, 586er, 686er) braucht die denn, damit die vollumfänglich genutzt werden kann? Ein weiteres Problem ist natürlich, dass die jetzt erst mal behelfsmäßig mit nur 2 MiB RAM bestückt worden ist. Eigentlich gehören da 32 MiB RAM rein, aber 16 MiB SIMM gibt es irgendwie nirgends.


    Aber in meinen Augen, haben die Dinger eine tickende Schwachstelle: Durch ihre Hitze und den dafür nicht ausgelegten Komponenten (besonders den Kondensatoren) ist der Netburst-Reihe denke ich früher oder später ein ableben vorprogrammiert.

    Gegen die Hitze kann man aber mit einem vernünftigen Lüftungskonzept einiges tun. Zu so einem Konzept gehört, dass einige Lüfter ungeregelt an 12 Volt laufen, damit sich gar nicht erst die große Hitze aufbauen kann. Und wenn die Kiste dann doch abraucht, was soll's? Das ist immer noch besser als einen funktionierenden PC zu verschrotten. Hier geht es ja nicht um Hochverfügbarkeitssysteme oder Systeme für sensible Daten, wo ein Ausfall gravierende Folgen haben könnte.


    Außerdem habe ich (wie bereits in einem anderen thread erwähnt) bei komplexeren Anwendungen (das wird mit jeder neueren Version schlimmer) Probleme mit Video und Audiobearbeitung, es dauert extrem lange! Da habe ich keine Geduld für.

    Von komplexen Anwendungen war hier auch nicht die Rede, ebensowenig von "immer neueren Versionen". Und Audiobearbeitung (44,1 kHz; 16-Bit; stereo) läuft auch schon auf einem K6-2 500 mit 384 MiB RAM zufriedenstellend, wenn man nicht die allerneueste Software dafür verwendet. Mit so einer Kiste machte ich jahrelang Audiobearbeitung, ohne dass dabei Qualgefühle aufkamen.

    Auf alten Kisten ist zudem der Einsatz von Linux überlegenswert. Die Festplatten bieten in diesen Kisten (Pentium 4 / Athlon XP) i.d.R. genug Speicherplatz, dass Platz für ein Linux und z.B. WinXP pro SP3 (und eine gemeinsam genutzte FAT32-Datenpartition) vorhanden ist. Es gibt auch aktuelle Linux-Distros, die sich an so alte Hardware anpassen lassen und dann ein sinnvolles Arbeiten erlauben. Dieses "herunter skalieren" ist mit Linux meist einfacher zu berwerkstelligen als mit Windows, da Linux sich nicht so extrem wie Windows an der laufenden Hardwareentwicklung orientiert.


    Gute aerofähige Grafikkarte rein und dann ist auch Windows 7 kein Ding. So ist zumindest meine Erfahrung an meiner Dual PentiumIII-Maschine.

    Äpfel vs. Birnen!

    Windows 7 profitiert doch sehr von den zwei Prozessoren. Mit nur einem Prozessor dürfte das anders aussehen. Meine Erfahrung ist, dass das mit Linux auch so ist. Das System mit zwei Pentium III 933 läuft gefühlt flüssiger als das mit nur einem Pentium III 1400 (beide mit je 2 GiB RAM).


    Womit sollte ich das Board reinigen?

    Bei grober Verschmutzung und entfernter CMOS-Batterie:

    1. Vorreinigung trocken mit einem Pinsel
    2. Reinigung mit warmem Leitungswasser (max. Wasserhärte 3) und Zahnbürste o.ä.. Dies entfernt wasserlöslichen Dreck wie z.B. einige Korrosionsprodukte.
    3. Spülen mit demineralisiertem oder destilliertem Wasser. Dies entfernt das mineralhaltige Leitungswasser.
    4. Spülen mit Brennspritus. Dies entfernt alkohollöslichen Dreck und die Wasserreste.
    5. Absprühen mit Bremsenreiniger (i.d.R. ein Gemisch aus Aceton, Isopropanol und Heptan). Das löst weiteren Dreck und entfernt die Spiritusreste.
    6. Trocknen vor einem Ventilator, z. B. Wohnraumventilator, um letzte Flüssigkeitsreste z.B. unter ICs zu entfernen.


    - Leiterbahnen reparieren
    Bei den größeren könnte man den Lack abkratzen und die oxidierte Stelle überbrücken, indem man ein Kabel anlötet. Funktioniert ist aber nicht so schön, gibt es da bessere Lösungen? Bei den kleineren kann man ja ein Kabel an die Lötpunkte löten.

    Bei den abgebildeten Schäden würde ich an die entsprechenden Lötstützpunkte dünne Leitungen löten. Beim Löten auf den Leiterbahnen können sich diese weiter von der Platine ablösen, was zu einer instabilen Verbindung führt.


    - Angegriffene Bauteile tauschen
    Zum Glück sind nur 2 Widerstände, 2 Dioden, eine 40pol. IC Fassung, der Tastaturanschluss, Stiftleisten und ein Logik IC betroffen.

    Schau vorher ggf. mit einer Lupe, was das für Dioden sind. Außerdem würde ich mir bei dem Zustand überlegen, ob die Bauteile überhaupt getauscht werden müssen. Nach der beschriebenen Reinigungsprozedur sieht das evtl. schon ganz anders aus.
    Zum Lötkolben wird erst gegriffen, wenn die Ersatzteile griffbereit liegen. Gute Lötfertigkeiten und ein Elektroniklötkolben mit kegelförmiger und zunderfreier Lötspitze sind Voraussetzung. Zum Auslöten der alten Bauteile und Befreien der Löcher von Lötzinn wird zudem eine Entlötsaugpumpe benötigt. Als Lötzinn kommt nur Elektroniklot mit Flussmittelseele in Frage, dass in diesem Fall bleihaltig sein darf.

    Wenn das Teil irgendwann mal startet, kannst du ja in der Bucht schauen, ob gerade mal wieder 286er Koprozessoren (hatte selbst 2× Glück und konnte so meine beiden 286er mit Koprozessoren bestücken) verramscht werden. Der Sockel neben den beiden EPROM-Bausteinen müsste eigentlich für den Koprozessor bestimmt sein. Schwieriger dürfte es mit Speicher-ICs werden. Oder du steckst eine ISA-RAM-Karte rein, auf die normale 30-pol. SIMMs passen. Ansonsten brauchst du für den ersten Test nur ein Netzteil (AT oder ATX mit Adapter ATX zu AT) und eine ISA-Grafikkarte.

    Was soll denn als OS drauf, FreeDOS, ein historisches DOS oder etwas noch Exotischeres? Bei FreeDOS auf einem 286er kann ich dir bei Bedarf behilflich sein.

    Eine Hauptplatine MSI PT890 Neo-V (MS-7258 Ver. 2.1) saugt binnen kurzer Zeit die CMOS-Stütze (CR2032 = 3,0 V Lithium) komplett leer. :(
    Nach Entfernen der Batterie beträgt der Widerstand gemessen zwischen Pluspol und Minuspol am Batteriehalter auf der Hauptplatine nur ca. 14 kΩ. Bei so einem geringen Widerstand hält die CMOS-Stütze natürlich nicht lange. Ein Entfernen des gesockelten BIOS-Chips ändert nichts an dem geringen Widerstand zwischen Pluspol und Minuspol am Batteriehalter. Gibt es für das Problem noch eine andere Lösung oder ist die Hauptplatine Schrott?

    Ist das ein Problem speziell der vorliegenden Hauptplatine oder hat dieses Modell oder gar die ganze Modellserie generell ein CMOS-Batterie-Problem?

    Das MSI PT890 Neo-V ist mit dem Pentium D 3,4 GHz ×2 am oberen Anschlag bestückt. Daher wäre es schon schade drum. Eine neuere Hauptplatine für den Pentium D ist uninteressant, denn auf die passt dann mindestens auch ein wesentlich leistungsstärkerer Core2 Duo. Welche Hauptplatinen sind denn noch mit dem Pentium D 3,4 GHz ×2 am oberen Anschlag bestückt?

    Anm.: Es geht nicht um ein aktuelles Produktiv-System. Dann wäre das Thema unter "Hardware Probleme" gelandet.


    einer noch anschließen und der hat halt kein Interweb (keine LAN-Karte, aber wenn ich eine mit Treibern für Win98 hier find geht das auch)
    -to be named-: Intel Pentium-S 100 MHz, 32 MiB RAM (afair), Windows 98 SE, keine Netzwerkkarte

    RTL8029 (PCI) oder RTL8019 (ISA-PnP) rein stecken!
    Die RTL8019 (NE2000 compatible) sollte Win98SE aus der Tüte bestiefeln können, evtl. auch die RTL8029. Für die RTL8029 habe ich aber auch noch Treiber (Sicherungskopie von der Original-Treiberdiskette) u.a. für Win98. Mit 10base-T ist die Kiste ausreichend bestückt. 100base-TX könnte mit dem alten PCI-Bus evtl. problematisch werden. Andererseits habe ich in Sockel-4- und Sockel-5-Systemen auch schon RTL8139 (PCI, 100base-TX) verbaut, die dort unter Linux Kernel 2.4 problemlos laufen. Die RTL8139 benötigt für Win98SE m.W. einen extra Treiber.


    Ansonsten Frontpage 2003, hat noch bis 8.4.2014 Suppert :)

    Abgesehen von der "Aktualität" produziert dieses Programm einen derart grausigen HTML-Code, dass man damit nicht ernsthaft arbeiten kann. Ich wurde mal mit einer mit Frontpage generierten HTML-Datei konfrontiert. Das war derart unübersichtlich, dass komplett neu schreiben (für mich; nutze für HTML einen Texteditor, aktuell kwrite, mit syntax-highlighting) die schnellste und effektivste Lösung war.


    schlachte dein netzteil einfach aus und bau den externen part vom picoPSU dort ein

    Bevor so etwas gemacht wird, muss bekannt sein, welche Spitzenleistung das Netzteil liefern können muss. Die muss nämlich dann das picoPSU liefern können. Und ein funktionierendes Netzteil dafür zu schlachten ist auch einigermaßen sinnentleert. Dafür nimmt man ein kaputtes Netzteil, bei dem das Gehäuse noch in Ordnung ist. Zu bedenken ist weiterhin, dass nun ein Lüfter im System fehlt.

    Hardware/BIOS, ohne die Kiste von ihrem Standord zu entfernen oder zu öffnen:
    Nicht benötigte Komponenten im BIOS deaktiviert und auch keine Kernel-Treiber dafür geladen?

    Aus Linux heraus:

    • Einen an die Hardware angepassten Kernel backen. Alle Hardwaretreiber, die nicht für die aktive Hardware (s.o.) gebraucht werden, fliegen raus.
    • CPU frequency scaling im Kernel drin oder als Modul?
    • Passender governour dafür im Kernel drin oder als Modul? Da gibt es einen zum Energie sparen.
    • Dann gibt es noch die zweischneidige Sache mit dem syslog. Damit die Festplatten nicht anlaufen müssen, kann man den in einem Verzeichnis versenken, das auf einem tmpfs liegt. Wenn es dann allerdings mal knallt, gibt es keinen error log auf der Festplatte.


    Du bekommst im Kabel den großteil des Free-TV kostenlos.

    Gemeint sind hier die monatlich laufenden Kosten für den Kabelanschluss an sich. Schon deshalb ist das indiskutabel!
    Analog-Kabel erfordert für das Aufnehmen auf Festplatte zudem so eine alte Analog-TV-Karte in einem PC mit "ausreichend Rechenleistung" (nun gut, das ging damals schon mit einem K6-2 500 mit 128 MiB RAM, der dann aber auch nichts anderes mehr nebenbei machen konnte).
    DVB-T und DVB-S erfordern zunächst nur eine einmalige Investition. Natürlich kann auch daraus eine Abzockfalle generiert werden, indem alle paar Jahre auf neue, nicht abwärtskompatible Standards umgestellt wird. Das wiederum könnte dann aber zumindest bei DVB-T auch vor Gericht landen, Stichwort: "Grundversorgung" durch die Öffentlich-Rechtlichen.

    Zu DVB-T gibt es nach wie vor keine sinnvolle Alternative!
    Kabel verursacht monatliche Kosten und verbietet sich damit schon von selbst. Die GEZ ist schon teuer genug. DVB-S geht oft nicht, weil man die Schüssel nicht an der Hauswand montieren (lassen) darf, vor allem nicht als Mieter. Der erwähnte Satelliten-Stuhl geht nur, wenn ein entsprechend ausgerichteter Balkon vorhanden ist und das System gänzlich ohne Wanddurchbrüche auskommt, was bei fehlender Steckdose auf dem Balkon Akkubetrieb erfordert. Und solange die Öffentlcih-Rechtlichen über DVB-T zu empfangen sind, ist doch alles gut. Wer braucht schon den Flachfunk?

    Wenn die USB-Sticks wirklich in der Gegend herum getragen werden, gibt es m.E. zu FAT bzw. FAT32 für USB-Sticks > 2GB keine sinnvolle Alternative. Linux kann aus der Tüte kein NTFS beschreiben und Windows eben kein ext2, Windows 9x auch kein NTFS. Der proprietäre extFAT-Müll gehört dahin, wo Müll hingehört, also in die Tonne.


    Problem wird sein das dass wohl nur mit 44hz geht. Hatte sowas auch mal. Tfts steigen da aus.

    Diesen Mist hatte ich auch unlängst, siehe hier (ab Beitrag #4):
    https://www.winhistory-forum.net/showthread.php?tid=10678
    Die 19"-Röhre war aber wenigstens noch so nett, "vsync out of range" einzublenden.

    TFTs mit VGA-Anschluss sowie CRTs ab 17" (ausgenommen einige Modelle aus dem Paläozoikum, die damals in CAD-Systemen als Zweitmonitor liefen) haben für vsync als untere Grenze meist 50 Hz, seltener 48 Hz (CRTs).

    Danke für die Antworten zur Mehrkernfähigkeit von Windows XP Home. Das werde ich erstmal installieren. Wenn das wider Erwarten wirklich "voll die Moppelkotze" sein sollte, kann ich zusammen mit der Person, die den PC nutzen wird, immer noch über eine andere Lösung (Umstieg auf Windows 7 64-Bit oder Slackware64 14.0 mit KDE4) nachdenken. Mein Zeitaufwand wäre bei beiden Betriebssystemen ähnlich, aber Windows 7 64-Bit würde zusätzliche Kosten verursachen. In diesem Fall handelt es sich um eine rein private Aktion, weshalb die Maßstäbe, die in der Arbeitswelt gelten ("Zeit = Geld" usw.), hier nicht anwendbar sind.

    Aufgrund der eingangs erwähnten Voraussetzungen scheidet der Einsatz von Windows Vista bereits aus. Außerdem habe ich das noch nie benutzt bzw. administriert und habe auch nicht vor, diesen "Technik-Flop" noch irgendwann zu benutzen bzw. zu administrieren. Und ich werde damit ganz sicher nicht auf einem PC anfangen, der, wenn er fertig ist, 1½ Bahnstunden von meinem Wohnort entfernt stehen wird.


    Keine Errors. Nie
    ohne CPU geht das Board direkt wieder aus. NT Lüfter dreht kurz an.
    mit CPU ohne RAM bleibt das Board an, reagiert aber nicht auf 5sec Power gedrückt halten. Und PowerLED geht auch nicht an
    CMOS Reset schon 23478239 mal durchgeführt. mit Batterie mopsen und Jumper setzen.

    Diese Symptome können nur zweierlei bedeuten (beides schon mit derartigen Symptomen erlebt):

    1. BIOS bzw. BIOS-Chip zerschossen
    2. Hauptplatine ist tot


    Die Kiste sagt nicht mehr viel. Kein Beep, kein Bild und er reagiert auch nicht auf 5sec PowerSW halten um ihn auszuknipsen. Zudem lief der Lüfter der Grafikkarte nicht mehr.

    Ohne ein zweites Sockel AM2/AM2+ System (für den Prozessor) und ein System mit DDR2-RAM-Steckplätzen und PCIe x16 Steckplatz zum Testen der einzelnen Komponenten wird es schwierig. Der Fleck auf dem Prozessor sieht aber schon bedrohlich aus. Andererseits haben diese Prozessoren eine Übertemperatursicherung, die eine Grillparty eigentlich verhindern soll. Ob auch die Grafikkarte so etwas hat oder generell abschaltet, wenn der Lüfter still steht, weiß ich nicht.

    Tests:

    MSI K9A2 CF Mainboard (Sockel AM2):
    CMOS-Reset machen. CMOS-Batterie messen und bei U_Batt < 3,0 V ersetzen. Mit anderem Prozessor, anderem RAM und anderer Grafikkarte testen. Wenn das System dann startet, z.B. memtest, Knoppix v7 als 64-Bit starten.

    Für die nachfolgenden Tests gilt generell: Vorhandene Festplatten abklemmen, um die darauf befindlichen Daten nicht zu schreddern! Zum Testen Live-Systeme von CD/DVD/USB-Stick starten, memtest geht auch von Diskette.

    AMD Phenom X4 9850 Black Edition:
    Grundreinigung(!) mit Küchenpapier oder Klopapier und Bremsenreiniger.
    Auf anderer Hauptplatine testen. Wenn das System dann startet, z.B. memtest, dann Last drauf geben, z.B. Live-Linux mit GUI und glxgears im maximierten Fenster laufen lassen. Dafür geht auch jeder andere Benchmark, der von einem Live-System aus gestartet werden kann.

    Club3D GT440 1GB:
    Kühlkörper entstauben. Anderen Lüfter drauf fest rödeln, auf anderer Hauptplatine testen. Wenn das System dann startet, Knoppix v7 als 64-Bit starten, GUI starten, glxgears laufen lassen.

    1TB Seagate Festplatte:
    An anderes System anschließen, Live-Linux von CD/DVD starten und "badblocks -wsv" über die Festplatte laufen lassen. Das beseitigt auch gleich Datenreste von "demjenigen".

    6GB RAM (3x2GB Kingston Valueram):
    Jeden Riegel einzeln in anderes DDR2-RAM-System stecken ohne weitere Speicherriegel, memtest laufen lassen, min. 3 Durchläufe fehlerfrei.

    Netzteil mit 350 oder 400W:
    An anderes System anschließen und dann Last drauf geben, z.B. Live-Linux mit GUI und glxgears im maximierten Fenster laufen lassen. Dafür geht auch jeder andere Benchmark, der von einem Live-System aus gestartet werden kann.

    Bei den beschriebenen Symptomen (Lüfter laufen an, dann kommt nix mehr) ist es wahrscheinlich der Prozessor oder die Hauptplatine, wobei bei der Hauptplatine schon ein z.B. durch BIOS-Flash zerschossenes BIOS bzw. zerschossener BIOS-Chip zu diesen Symptomen führt. Alles einfach ungetestet wegschmeißen würde ich jedenfalls nicht.

    Eine vorhandene Windows XP Home Lizenz soll auf ein System mit einem AMD Athlon64 X2 4800+ EE (Hardwaretreiber für Windows XP sind vorhanden) umgezogen werden.

    Nutzt Windows XP Home (mit SP3 und AMD Dualcore Optimizer) auch beide Kerne?

    Im Internet finden sich dazu widersprüchliche Angaben, weil Windows XP Home wohl auf Systemen mit zwei Prozessoren (mit je einem Kern) nur einen Prozessor nutzen kann.

    Ja, ich weiß, dass für den Athlon64 X2 4800+ EE eigentlich Windows 7 64-Bit das richtige M$-Betriebssystem wäre, aber im konkreten Fall soll kein Geld mehr für eine solche Lizenz ausgegeben werden. (Die Hardware stammt zum großen Teil aus meiner Kramkiste - und das Netzteil darf auch mal ein Neues sein.) Außerdem ist die Person, die den PC vornehmlich nutzen wird, den Umgang mit Windows XP Home gewohnt. Umgewöhnen ist aktuell keine gute Idee. Und wenn auf dem System wirklich mal 64-Bit benötigt werden sollte (z.B. von mir), ist noch eine Slackware64-14.0 drauf installiert. Unter Windows wird der nicht direkt nutzbare Arbeitsspeicher, installiert sind 6 GiB, mit der "Gavotte Ramdisk" zugänglich gemacht werden für swap und \temp.

    Als Anwendungen werden unter Windows und Linux LibreOffice, Gimp, Firefox und Thunderbird installiert sein, unter Windows noch Antivir - und u.U. dafür ist ein Zweikernsystem schon sinnvoll.

    Getauscht! Die GeForce4 Ti4400 ist in die Zweiprozessorkiste gewandert. Vor und nach dem Tausch stellt sich die Situation mit glxgears (nicht das Maß aller 3D-Dinge, aber geht schnell und muss nicht extra installiert werden) im Standardfenster, gestartet jeweils unmittelbar nach vollständigem Laden von KDE3, dar:

    • GeForce FX5200: 843 fps
    • GeForce4 Ti4400: 4114 fps


    Das ist deutlich!
    Damit betrachte ich diese Kiste in ihrem zeitlichen Kontext als 3D-tauglich. Was fehlt, sind sinnvolle 3D-Anwendungen oder 3D-Spiele. Im Zusammenhang "3D unter Linux" fiel damals oft der Name "Tux Racer".

    Die GeForce FX5200 ist eigentlich eine gute Karte, wenn man nicht extreme 3D-Orgien starten will. Sie hat eine niedrige Eigenerwärmung (ein Grund für den aktuellen Tausch) und kommt daher meist als passiv gekühlte Karte daher. Dabei wird der Kühlkörper unter Last reichlich handwarm, man verbrennt sich gerade so eben nicht die Finger dran. Wenn auch das im konkreten Anwendungsfall zu warm ist, kann man unkompliziert einen 40×40- oder 50×50-Quirl auf dem Kühlkörper feströdeln, womit die Karte dann schön kühl bleibt. Die Karten können normalerweise AGP 2×/4×/8× und sind somit in fast allen AGP-Steckplätzen einsetzbar. Sehr alten AGP-Systemen (Sockel-Super-7, "alte" Slot-1, "alte" Sockel-370) kann man damit grafisch nicht nur Beine machen (wenn man mag, s.u.), sondern diese auch mit einem DVI-Port beglücken, da die Karten fast immer mit VGA und DVI ausgerüstet sind.


    Also wenn ich deine Beschreibung oben richtig verstehe, kann das Board offiziell nur 1GB - egal, ob nun mit herkömmlichem SDRAM oder DDR-SDRAM. Aber darüber mache ich mir eh keine Gedanken, da DDR-SDRAM für mich nicht zeitgemäß für 'nen Pentium III-S ist, wie auch 2GB RAM nicht. Nicht mal 1GB wären mir da recht. Dann schon eher 512MB oder noch 768MB. Aber wie gesagt, muss ja jeder selbst wissen, was er mag. Ich würde auch keine GeForce FX in so einen Rechner reinpacken. 'ne GeForce 4 Ti 4400 oder Ti 4600 vielleicht noch, aber sehr viel neuer dann auch nicht mehr.

    Das sind halt zwei unterschiedliche Ansätze.

    Du baust deine alten Kisten so zusammen, dass die Hardware möglichst aus einem engen Zeitfenster stammt, was dann in etwa einem zur jeweiligen Zeit ausgelieferten Komplett-PC bzw. aus damals verfügbaren Komponenten zusammengestellten PC entspricht. Kompromisse sind dabei bei den Verschleißteilen "Festplatte" und "optisches Laufwerk" mitunter unvermeidlich.

    Ich baue meine alten Kisten nach dem Prinzip, einer gegebenen Hauptplatine ein Maximum an Leistung bei stabilem Betrieb zu entlocken. Dies stellt dann jeweils den mit der gegebenen Hauptplatine möglichen Maximalausbau dar. Allerdings übertakte ich bis auf die eine dir wohlbekannte Ausnahme "AMD K6-2+ 600" nicht. Auch bei meinem Ansatz sind mitunter Kompromisse nötig. Hochleistungsgrafikkarten sind selbst als Gebrauchtware oft sündhaft teuer, und den einen oder anderen Prozessor, der für die Hauptplatine das obere Ende der Fahnenstange darstellen würde, bekommt man nicht mehr oder zumindest nicht mehr zu einem vernünftigen Preis. (Im konkreten Fall würde ich die beiden Pentium III 933 schon gerne durch zwei Pentium III 1133 ersetzen, aber die gibt es entweder nicht oder sie werden inakzeptabel teuer angeboten. Außerdem gibt es natürlich ein Restrisiko, da das Handbuch den Pentium III 933 als oberes Ende der Fahnenstange erwähnt.)

    Das Thema "nvidia GeForce4 Ti4400 vs. nvidia GeForce FX5200" war zu keinem Zeitpunkt dazu bestimmt, als Basis für verbale Entgleisungen zu dienen.