Beiträge von Arnulf zu Linden


    Die Karte soll später in einer P1 Kiste mit W98 laufen.

    Zur Vermeidung eines u.U. zerschossenen Win98, falls die Karte "PCI bus (t)error" produziert, und dann ggf. erforderlicher Neuinstallation teste das System doch vorher einfach mal mit einer älteren Knoppix (v3, v4 oder v5) bei abgestöpselten Festplatten. Wenn es damit geht, sollte es auch mit Win98 gehen, zumindest usb-uhci (USB 1.1). Ob du mit Win98 ohne SE(!) auch ehci-hcd (USB 2.0) in Gang bekommst, dürfte bei einem Pentium-S zweitrangig sein. Du brauchst dafür auf jeden Fall einen extra Hersteller-Treiber. (Bei Win98SE kann und sollte man das mit dem NUSB-Treiber umgehen.) Unter Linux habe ich Karten mit dem Via6212-Chip auf Hauptplatinen ab Sockel-7 in Gang bekommmen inkl. ehci-hcd.


    Nix "naja". Die ist einfach die schnellere Grafikkarte. Ich hatte mir zu meinem Athlon XP anno 2003 eigentlich eine GeForce FX 5200 ausgesucht - und war schockiert, was für eine 3D-Leistung die abgeliefert hat. Da war die GeForce 4 Ti 4200 deutlich fixer.

    @Arnulf: Hat der Pentium III-S DDR-SDRAM? Was ist denn das für ein Board? öö

    Es ist ein Elitegroup P6S5AT (s.o.). Das hat je 2 Steckplätze für SDRAM und DDR-RAM und kann lt. Handbuch max. (1 GiB SDRAM) EX-OR (1 GiB DDR-RAM). 1 GiB SDRAM-Module habe ich keine, aber mit 2 GiB DDR-RAM = 2× 1 GiB DDR PC-400 und maximal aggressiven Timings (außer "1T command", aber das funktioniert eh so gut wie nie stabil → nutze ich daher auf keinem System) läuft es stabil.

    Ach ja, vergesst das mit dem DirectX. Auf beiden Kisten läuft Linux Kernel 2.6.31.5 mit dem proprietären nvidia-Treiber 173*. Für die GeForce4 Ti4400 müsste da sicherlich der ältere nvidia-Treiber 96* mit Unterstützung für GeForce4-Chipsätze installiert werden.

    In einem PC soll eine nvidia GeForce4 Ti4400 durch eine Grafikkarte ersetzt werden, die weniger Wärme produziert. Eine nvidia GeForce FX5200 erfüllt diese Bedingung.

    Als "Tauschpartner" kämen zwei PCs in Frage, die jeweils mit einem AGP 4× Steckplatz ausgestattet sind und z.Z. jeweils eine nvidia GeForce FX5200 beherbergen.

    Ist die nvidia GeForce4 Ti4400 leistungsstärker oder vergleichbar leistungsstark wie die neuere nvidia GeForce FX5200?
    Alle Grafikkarten, die hier im Spiel sind, verfügen über VGA, DVI und 128 MiB RAM.

    Bei welchem der beiden nachfolgenden Tauschpartner wäre der Leistungsgewinn größer, sofern die GeForce4 Ti4400 leistungsstäker als die GeForce FX5200 ist?

    Tasuchpartner:

    1. Intel Pentium-III-S 1400 (Tualatin-512), Elitegroup P6S5AT, 2 GiB DDR-RAM, nvidia GeForce FX5200
    2. 2× Intel Pentium-III 933 (Coppermine), Microstar 694D Pro, 2 GiB SDRAM, nvidia GeForce FX5200


    Anderseits ist es möglich das deine Noname-Module nur DDR2-800 gelabelt sind und es sich tatsächlich bloß um DDR2-667 RAM handelt, solche Noname-Module sind mir schon öfters untergekommen.

    Wieso laufen die noname-Module dann stabil mit PC-800 auf dem GA-M52L-S3P bei Vollbestückung (alle 4 Module) und auch auf dem GA-MA770-UD3 bei Nicht-Vollbestückung (nur 2 Module und ggf. 2 Module á 2 GiB)?


    Wie bei S939 und 4 Module @ DDR333 statt 3 Module @ DDR400

    Darüber bin ich auch schon bei zwei Sockel-939-Hauptplatinen (Asus A8N-E und Asus A8NX5) gestolpert, wobei die Anzahl der Module allerdings keine Rolle spielt. In beiden Fällen gilt:
    3 GiB DDR1 PC-400 = 2× 1 GiB + 2× 512 MiB: läuft stabil mit PC-400
    4 GiB DDR1 PC-400 = 4× 1 GiB = Vollbestückung: läuft nur stabil mit PC-333

    Es gibt sicherlich gravierendere Hardwareprobleme, aber irgendwie ist es ärgerlich, dass in meinem Arbeitsrechner das DDR2-RAM PC-800 nur mit PC-667 stabil läuft.

    Hardware:

    • AMD Phenom II X6 1100T (gleiches Problem mit Vorgänger: AMD Phenom II X4 945)
    • Gigabyte GA-MA770-UD3
    • 16 GiB RAM: 4× 4 GiB DDR2 PC-800 6-6-6-18 @ PC-667 5-5-5-12 unganged mode


    Die Speichermodule sind von "Komputerbay", also "no name". Aber dieser "Hersteller" macht nix anderes als irgendwelche Speichermodule aufzukaufen und mit seinem Label zu versehen. Und 4 GiB DDR2-Module werden nicht von sooo vielen Herstellern produziert.

    Das oben beschriebene Verhalten tritt nur bei Vollbestückung mit 16 GiB RAM auf. Maximal langsame Timings, also noch viel lahmer als 6-6-6-18, reduzieren lediglich die Anzahl der Fehler, die memtest86+ sschmeißt. Außerdem ist dann der Datendurchsatz niedriger als bei PC-667 5-5-5-12. Wenn nur 8 GiB oder 12 GiB (2× 4GiB + 2× 2GiB) verbaut sind, laufen die Module mit PC-800 6-6-6-18 stabil. Auf einem anderen System (AMD Athlon64 X2 4800+ EE auf Gigabyte GA-M52L-S3P) laufen die Module auch bei Vollbestückung mit 16 GiB mit PC-800 6-6-6-18 stabil.

    Daraus folgt, dass das GA-MA770-UD3 bei Vollbestückung mit 16 GiB irgendein Problem hat.
    Unlängst hatte ich ein DDR2-Modul in der Hand mit der Aufschrift "4-4-4 @ 2,2V". Das soll wohl bedeuten, dass diese schnellen Timings nur stabil funktionieren, wenn dieses Modul mit 2,2 Volt betrieben wird. Normalerweise ist DDR2-RAM aber für 1,8 V ausgelegt und wird in der Praxis meist mit 1,8 V oder 1,9 V betrieben. Da kommt natürlich die Frage auf, ob eine Erhöhung der Spannung den Betrieb von 16 GiB @ PC-800 auf dem GA-MA770-UD3 ermöglichen würde. Das BIOS der Hauptplatine bietet jedenfalls die Einstellung höherer Spannungen an. Allerdings will ich mir die 4 GiB-Module nicht zerschießen, da die schon als "no name" nicht gerade ein Schnäppchen waren (und Markenware unbezahlbar ist). Wo liegt bei der Spannung die ungefährliche Obergrenze? Immerhin würden 2,2 V an Stelle von 1,9 V eine Erhöhung der in Wärme umgesetzten Leistung um satte 34% bedeuten. Dass ein Speicherlüfter bei so einer Aktion Pflicht ist, ist schon klar. Der liegt aber schon bereit und soll da sowieso rein, nur muss ich den irgendwie um dem Zalman CNPS9700 herum fummeln.


    Im Maschinenrechner der beiden älteren Maschinen sind je ein Celeron mit 850 MHz und 126 MB Ram verbaut (Einblick hatte ich noch nicht, deshalb kann ich nicht sagen, was das für n Typ ist).

    Kann man anhand der Taktfrequenzen feststellen, um welchen Typ es sich handelt? Und wieso ist der Ram so ne "schiefe" Größe?

    Celeron 850 (Coppermine-128): 850 MHz Prozessortakt, 100 MHz FSB, Sockel-370 FCPGA

    RAM: 128 MiB verbaut, davon 2 MiB abgezwackt für Grafik.


    Bei der dritten Säge (Aufbau identisch, modernisiert) ist n Celeron 1300 am Werk und 254 MB Ram...

    Celeron 1300 (Tualatin-256): 1,3 GHz Prozessortakt, 100 MHz FSB, Sockel-370 FCPGA2

    RAM: 256 MiB verbaut, davon 2 MiB abgezwackt für Grafik.

    Ohne genauere Infos zu den Rechnern lässt sich da momentan nicht mehr zu sagen.

    Das hört sich alles sehr betrüblich an. Wenn nvidia ab nforce4 nix mehr taugt (nforce2 stellte damals auf Sockel-A-Systemen den Via-Schrott ins Abseits), bleibt ja nur AMD, und das heißt dann praktisch gleich Sockel AM2+. Und ob die Dinger zu halbwegs vernünftigen Preisen zu haben sind, ist ein anderes Kapitel. 50+ € bin ich jedenfalls nicht bereit, dafür auszugeben.

    Die ganz große nvidia-Beisetzungsorgie hatte ich bisher nicht.
    Bei Hauptplatinen für AMD-Prozessoren sieht es bisher so aus:
    2× nforce 2: laufen beide noch
    3× nforce 4: 2 laufen, 1 tot
    1× nforce 520LE: läuft
    3× nforce 560: 2 laufen, 1 tot innerhalb Garantiezeit
    Vergleichbare Ausfallraten habe ich auch bei Via und SiS. Die AMD laufen alle noch, aber die sind auch deutlich neuer als der Rest.
    nvidia-Grafikkarten (PCI, AGP, PCIe) scheinen sehr robust zu sein, da hatte ich noch gar keinen Ausfall.

    Das Asus M2NBP-VM CSM/S scheint jetzt komplett tot zu sein. Nach dem ersten Einschalten kam ich ins BIOS. Dort wurden bei nicht mal handwarmem Prozessorkühler für den Prozessor Temperaturen über 100 °C angezeigt. Dann ging das Ding wieder aus und seit dem geht das Ding wenige Sekunden nach dem Start aus, weder ein Bild wird aufgebaut noch ein Ton über den Piezopieper abgesetzt. Ohne Prozessor drin schaltet die Hauptplatine nicht aus. Ist es also wirklich die Hauptplatine oder hat der Prozessor einen mitbekommen? Blöderweise habe ich für 64-Bit-Prozessoren kein Testsystem, und dafür den Arbeitsrechner oder den Server zu nutzen ist wegen des Restrisikos irgendwie sinnentleert.

    Ach ja, sichtbare Schäden (Blähelkos, geplatzte Elkos, verkokelte Bauteile, Bauteile mit teilweise abgeplatzten Gehäusen, …) sind nicht erkennbar.

    Alles in Allem nervt das nur noch. Jetzt wieder Hauptplatine zurück schicken und Porto in den Sand setzen (Fernabsatzgesetz, Warenwert < 40,00 €), andere Hauptplatine ersteigern, dem Paket hinterher rennen (wird nur zugestellt, wenn ich gerade nicht da bin), und schon ist wieder minimal eine Woche lang nichts Sinnvolles passiert. :(

    Irgendwie war das früher anders. Da gab es so gut wie nie so einen Tod auf Raten. Da lief die Hauptplatine bis zum Runterfahren und das nächste Einschalten des PC war der "switch to death".

    Ein Asus M2NBP-VM CSM/S, bestückt mit einem AMD Athlon64 X2 4800+, startet nach dem Einschalten kurz an (Lüfter drehen, 1 Piep aus dem Piezopieper, evtl. kurz Startbildschirm sichtbar) und geht dann ohne erkennbaren Grund aus. Das passiert sowohl mit onboard-Grafik als auch mit eingesteckter PCIe-Grafikkarte. Es ist auch egal, was an RAM drin steckt. Ansonsten ist die Bestückung minimal, also nur Tastatur und Monitor. Auf dem Prozessor (TDP 65 W) sitzt ein Kühler, der für einen AMD-Prozessor mit TDP 125 W bestimmt ist. Der Kühler bappt auch auf dem Prozessor, also sollte die Wärmeleitpaste ihren Zweck erfüllen.

    Wenn gar kein RAM drin steckt, drehen die Lüfter weiter und über den Piezopieper werden in regelmäßigen Abständen die "error beeps" abgesetzt.

    CMOS-Reset usw. habe ich schon durch. Prozessor und RAM wurden in funktionsfähigem Zustand aus anderen Systemen ausgebaut. Das Netzteil bestiefelt normalerweise ein vollgepacktes System mit Pentium D 3,4 GHz ×2, sollte also eigentlich reichen.


    gibt auch eher wenige cpus dafür, gerade wegen den agp/pci problem. glaube aus dem IBM/Cyrix Haufen gabs aber nen paar.

    Für 75 MHz gibt es Cyrix und IDT, für 83 MHz Cyrix und für 95 Mhz und 97 MHz AMD K6-Derivate, wobei einige AMD K6-Derivate für 100 MHz FSB auch alternativ mit 75 MHz oder 83 MHz und entsprechend höherem Multiplikator betrieben werden können.
    siehe auch: Sockel-5, Sockel-7 "split voltage", Sockel-Super-7

    Vernünftige Hauptplatinen haben für 75 MHz und 83 MHz FSB einen Teiler von 1,25|2,5 dabei, womit sich FSB|AGP|PCI = 75|60|30 MHz bzw. 83|66|33 MHz ergeben. Bei 95 Mhz und 97 MHz laufen AGP und PCI bei einem Teiler von 1,5|3,0 entsprechend langsamer als bei 100 MHz.


    Interessant wäre hier mal, ob ein nicht übertakteter K6-2+ 550 letztlich den nicht übertakteten K6-2+ 570 schlägt. Der K6-2+ 570 läuft intern zwar 3,64% schneller als der K6-2+ 550, dafür laufen aber FSB/AGP/PCI 5,00% langsamer als beim K6-2+ 550.

    Manchmal kann man eine Frage selbst beantworten. In diesem Fall liegen ein K6-2+ 550 und ein K6-2+ 570 vor. Weitere beteiligte Hard- und Software:

    • Hauptplatine: Tyan Trinity 100AT; Chipsatz: Via Apollo MVP3; Cache on board: 1 MiB; AGP 2× Steckplatz; BIOS 1.16c — patch J.1
    • RAM: 768 MiB = 3× 256 MiB SDRAM doublesided PC-133 CL3, CL2 @ 100 MHz
    • Grafikkarte: Ati Radeon 9200SE; 128 MiB; VGA; AGP 1×/2×/4×
    • Software: memtest86+ 4.20
    • Software: Linux Kernel 2.6.31.5
    • Software: Slackware 13.0
    • Software: X.Org 1.6.3
    • Software: KDE 3.5.10

    Ergebnisse mit memtest86+ 4.20

    • K6-2+ 550 @ 550 MHz = 5 × 100 MHz: L1-Cache: 4144 MB·s⁻¹; L2-Cache: 1584 MB·s⁻¹; L3-Cache: unknown; RAM: 153 MB·s⁻¹
    • K6-2+ 570 @ 570 MHz = 6 × 95 MHz: L1-Cache: 4298 MB·s⁻¹; L2-Cache: 1642 MB·s⁻¹; L3-Cache: unknown; RAM: 146 MB·s⁻¹
    • K6-2+ 570 @ 600 MHz = 6 × 100 MHz: L1-Cache: 4521 MB·s⁻¹; L2-Cache: 1728 MB·s⁻¹; L3-Cache: unknown; RAM: 153 MB·s⁻¹

    Diese Ergebnisse entsprechen nahezu den berechneten Werten (s.o.). Der L1-Cache des nicht übertakteten K6-2+ 570 ist 3,72% schneller als der des nicht übertakteten K6-2+ 550. Der L2-Cache des nicht übertakteten K6-2+ 570 ist 3,66% schneller als der des nicht übertakteten K6-2+ 550. Das RAM ist beim nicht übertakteten K6-2+ 570 4,58% langsamer als beim nicht übertakteten K6-2+ 550.

    Ergebnisse mit glxgears auf KDE 3.5.10

    • K6-2+ 550 @ 550 MHz = 5 × 100 MHz: 347±5 fps
    • K6-2+ 570 @ 570 MHz = 6 × 95 MHz: 355±5 fps
    • K6-2+ 570 @ 600 MHz = 6 × 100 MHz: 374±5 fps

    Hier nehmen sich die beiden Prozessoren nichts, wenn sie nicht übertaktet werden. Das ist zunächst etwas überraschend, aber glxgears liefert bei jedem Durchlauf etwas andere Werte. Um hier den Unterschied herauszuarbeiten, müsste die Testreihe erheblich umfangreicher ausfallen. Der auf 600 MHz übertaktete K6-2+ 570 bringt einen Leistungsgewinn im einstelligen Prozentbereich.

    Fazit

    Beide Prozessoren bieten nicht übertaktet sehr ordentliche Leistungen auf dem Sockel-Super-7. Wer nicht übertakten möchte und noch keinen Prozessor hat, sollte den K6-2+ 550 nehmen, damit FSB, AGP und PCI mit max. zulässiger Geschwindigkeit arbeiten. Wer den K6-2+ 570 hat, muss nur übertakten, wenn das letzte Quäntchen an Leistung aus dem System herausgeholt werden soll. Wenn übertaktet werden soll, sind ein leistungsfähiger Kühler und ein Gehäuselüfter Pflicht.

    Anm.¹: Der PCI-Bus und der ISA-Bus wurden nicht gestestet.
    Anm.²: Ein nochmaliger benchmark ist nicht vorgesehen, da zum Wechsel des Prozessors die Hauptplatine aus dem Gehäuse gebaut werden muss.
    Anm.³: Die Grafikkarte Ati Radeon 9200SE fliegt demnächst aus dem System raus, da sie kein DVI kann. Wahrscheinlich wird eine nvidia Geforce FX5200 eingebaut werden.

    Bisher kaufte ich sowohl privat als auch beruflich neue Hardware (Teile für PC usw.) bei k&m elektronik. Aber die waren wohl zu kundenfreundlich und sind daher pleite gegangen. Den Nachfolger bora computer kann man vergessen. Denen fiel nach einer Woche ein, dass sie etwa die Hälfte der bestellten Artikel nicht liefern könnnen.

    Schaut man im Internet, so findet man zu allen halbwegs bekannten Onlineshops entsprechende Horrorgeschichten, die sehr gut in die "Servicewüste Deutschland" passen.

    Gesucht wird ein Händler, der bei großen Sortiment preisgünstig (nicht notwendigerweise der billigste) ist, und trotzdem Service bei Reklamationen bietet. Umtauschzeiten von 6+ Wochen sind jedenfalls inakzeptabel.

    Folgender Prozessor ist gegeben:

    Intel Pentium D 3.40GHz (Presler)
    3,4 GHz ×2
    200 MHz FSB
    2 MiB L2-Cache ×2
    Sockel 775
    64-Bit: EM64T

    Dieser Prozessor werkelt z.Z. auf einem MSI PT890 Neo, welches allerdings zwei Probleme hat:

    1. Die CMOS-Stütze wird in atemberaubender Geschwindigkeit leer gesaugt. Dies allein ist eigentlich schon Grund genug, die Hauptplatine zu entsorgen.
    2. Die Hauptplatine beherrscht kein "memory remapping", kann also nur 4 GiB RAM abzüglich Geräteadressen ansprechen. Bei Bestückung mit 3 GiB RAM darf nur eine Grafikkarte mit max. 512 MiB RAM verbaut werden, da die Grafikkarte sonst auch Adressen unterhalb 3 GiB beansprucht und somit nicht einmal 3 GiB RAM verfügbar sind.


    Welche Hauptplatinen sind für den oben beschriebenen Prozessor geeignet und erfüllen die nachfolgenden Anforderungen?

    Anforderungen:

    • Formfaktor ATX oder µATX.
    • Die Hauptplatine beherrscht "memory remapping" und kann mit ≥ 4GiB DDR2-RAM bestückt werden, die unabhängig von weiterer verbauter Hardware vollumfänglich verfügbar sind. Vier Steckplätze für DDR2-RAM sind wünschenswert, aber nicht Bedingung.
    • Auf der Hauptplatine befindet sich kein Grafikchip.
    • Die Hauptplatine verfügt mindestens über einen PCIe x16-Steckplatz und einen PCI-Steckplatz.
    • Auf der Hauptplatine befindet sich ein Soundchip oder ein weiterer PCI-Steckplatz.
    • Auf der Hauptplatine befindet sich ein Ethernetcontroller oder ein weiterer PCI-Steckplatz.
    • Auf der Hauptplatine befindet sich ein IEEE1394-Controller oder ein weiterer PCI-Steckplatz.
    • Die Hauptplatine verfügt über einen Dual-IDE-Controller und einen SATA-Controller mit mindestens zwei Anschlüssen.
    • Die auf der Hauptplatine verbaute Hardware wird vom Linux-Kernel 2.6.31 unterstützt.


    Mit 40MHz FSB weiss ich nicht, ob die VLB Karten dann noch mit 0WS laufen.

    Geh erst mal davon auf, dass 0 WS @ 40 MHz FSB nicht funktioniert.


    Mein 66er DX2-S hat ja ne gute Kuehlung (vergleichsweise dicker Kuehler mit neuem 50mm Revoltec Luefter auf 5V), daher koennte ich den testweise mal auf 80MHz hochtakten. Nen DX4 waer halt nett gewesen,

    Den DX-2 66 würde ich nicht auf 80 MHz hochquälen, und schon gar nicht, wenn der Lüfter nicht an 12 Volt läuft.
    Wie wäre es denn mit einem Intel Overdrive DX4ODPR100? Der bietet 100 MHz internen Takt bei 33 MHz FSB und braucht von der Hauptplatine nur 5,0 Volt. Da jetzt ein DX-2 66 drauf werkelt, musst du u.U. nicht einmal an die Steckbrücken ran. Wenn auf dem DX4ODPR100 kein Lüfter sitzt, sollte man da aber einen 40x40-Lüfter drauf setzen, denn sonst wird es warm!


    RAM: 16MB (4x 4MB 70ns FPM) --> 48MB (3x 16MB 60ns FPM)

    Das kommt wohl noch von der Cirrus-VLB-Grafikkarte. Diese Teile blenden ihren Adressbereich nämlich bei 0x3E00000 (62 MiB) ein, was bei Bestückung des PCs mit 64 MiB oder mehr RAM knallt. Die einzige mir bekannte Lösung besteht darin, bei einer verbauten Cirrus-VLB-Grafikkarte weniger als 62 MiB RAM zu verbauen, praktisch heißt das bei 3 oder 4 Steckplätzen maximal 56 MiB und bei zwei Steckplätzen 48 MiB RAM.

    Wenn jetzt aber die S3 Trio64 drin steckt, spricht doch eigentlich nichts dagegen, in den freien Steckplatz noch einen 16 MiB-Riegel reinzustecken.


    Najo, mich interessiert hauptsächlich die Taktung von GPU und RAM. Den RAM-Typ kriege ich ja noch über die Chips raus, aber die Taktung leider nicht :b2: Speziell bei den ATi Rage 128 VR/GL/Pro gabs ja viele verschiedene RAM-Typen und -Taktungen sowie GPU-Taktungen.

    Da hilft die Knoppix-Methode wahrscheinlich nicht weiter. Damit bekommt man nur GPU-Typ, RAM-Größe, VESA-Infos und dotclocks heraus.

    hwinfo für DOS (von einer mit "sys a:" formatierten Diskette aus gestartet; autoexec.bat und config.sys, insbesondere himem.sys und emm386.exe bzw. die FreeDOS-Pendands stören da nur) gibt auch etwas zur GPU aus, aber ich habe gerade keinen alten PC angeschlossen, um das mal auszuprobieren. GPU-Typ, RAM-Größe und -Typ, Infos zum RAMDAC und VESA-Infos werden ausgegeben. Mit dem Programm bekommt man u.U. sogar Informationen aus ISA- und VL-Bus-Grafikkarten, also "älteren Grafikkarten" ;) heraus.


    Allerdings gibts zur ATi 3D Rage II leider keine weiteren Informationen b2. Aber vermutlich ist die einfach zu alt b2.

    Welche Informationen willst du der Grafikarte denn entlocken?
    Vielleicht hilft ja eine ganz andere Lösung. Starte mit zwei älteren Knopix-CDs jeweils mit GUI, eine Version, die noch mit XFree86 daher kommt und eine, die schon mit Xorg daher kommt, und schau dir die Ausgaben in den entsprechenden logfiles an. Je nach Arbeitsspeicherausstattung des PCs kann es passieren, dass statt der Standard-GUI nur der twm gestartet wird, was aber für den Inhalt der logfiles egal ist.

    Gesucht wird eine Datenerfassungssoftware für Linux (nur Open Source Software!), mit der als Strings vorliegende Messdaten über die RS232-Schnittstelle ausgelesen, grafisch dargestellt und als ASCII-Tabelle auf Festplatte gespeichert werden können. Die Protokolle der in Frage kommenden Datenlogger sind dokumentiert. Der Ablauf ist in allen Fällen der, dass vom PC ein String an den Datenlogger gesendet wird und der daraufhin einen String zurück schickt. Das Ganze ist zeitunkritisch, da der Messzyklus minimal bei 0,5 Sekunden liegt. Eine weitere Messdatenquelle sind legacy-ISA-Messkarten (Advantech PCL818-L, PCL818-HD, PCL818-HG), die mit dem COMEDI-Treiber bestiefelt werden müssen. Natürlich gibt es noch weitere Wünsche wie etwa digital-IO über den Parallelport, aber das ist erst mal nachrangig.