Beiträge von Arnulf zu Linden


    Vibra 16 M:CT4180 +Game Port, -IDE (Würde diese bevorzugen an dem Rechner, weil der nur für Support aufgaben da sein soll)

    Nimm die. Das ist eine Vibra16C (das "C" ist wichtig!), die 100 % "Sounblaster-kompatibel" ist. Genau so eine läuft in dieser Kiste.


    Und dann noch eine ganze Flotte PCI Karten.
    Die stehen auch zur Option, Auflistung würde aber noch länger Dauern. xD

    Damit wirst Du in einem 486er, sofern der olle PCI-Bus die überhaupt nimmt, keine Freude haben, weil ein 486er dafür einfach zu schlapp ist. Zudem sind die mehr oder weniger inkompatibel zur "Soundblaster 16", was mit den alten Programmen für DOS/WfW gerne Ärger macht.


    Muss so für jede Karte das System neu aufsetzen und wieder einrichten.
    Habe es jetzt schon in der letzten Woche schon ca 50 mal neu gemacht. :backtrolled:

    Wenn Du auf Selbstkasteiung stehst, kannst Du das natürlich so weiter machen. :rolleyes:

    Du kannst uns aber auch einfach verraten, was das für eine Soundblaster ist. Auf der Soundblasterkarte üblicherweise auf der Bauteilseite findet sich i.d.R. eine sechs Zeichen lange Zeichenkette beginnend mit CT gefolgt von vier Ziffern. Mit dieser Information kann Dir möglicherweise jemand hier im Forum den dafür passenden Treiber zukommen lassen.

    Nimm die Soundblase! Ess und insbesondere AzTech sind zickig und vor allem nicht 100% Soundblaster-kompatibel, was später bei Programmen gerne für Ärger sorgt.

    Bei DOS/WfW muss zunächst ein PnP-Treiber installiert und der PC dannach neu gestartet werden. Erst dann kann ein Installer die ISA-PnP-Soundkarte überhaupt finden.

    Hättest Du alles gelesen, wärst Du auch auf diese Anleitung gestoßen.

    Bei einer legacy-ISA-Karte ist die Chance, dass ein Installer die selbstständig findet, äußerst gering. Treiber dafür müssen i.d.R. händisch installiert werden.

    Auf der Soundblaster16-CDROM ist alles drauf, was benötigt wird, um die unter DOS/WfW in Gang zu bekommen, aber wie schon gesagt ist es nicht trivial.


    Ich werde noch irre.

    Du hast den Ball gerade auf den Elfmeterpunkt gelegt. Beklage Dich also nicht, wenn ihn jemand rein macht. :D


    teste ich dann gleich.

    Schweigen im Walde …


    und das mit der englischen tastatur nervt so extrem,

    Das sollte nach dem Setzen der fehlenden Klammer und einem Neustart behoben sein, Fehlermeldungen dazu dito.


    wofür machen wir das mit dem MODE? ich will das verstehen warum wir das dahin setzen.

    … um MS-DOS sauber aufzusetzen, damit dann auch die Programme sauber arbeiten können.


    also ich habe jetzt alles probiert, klappt nicht.
    tastatur ist immer noch auf englisch, warum überhaupt war doch vorher auch nicht so:sideeye:
    habe jetzt alles so eingestellt wie ihr beschrieben habt.
    mit der soundkarte ist nun auch irgendwas wie es scheint...

    config.sys:
    Je nachdem, was dieses EEPROM.SYS macht (schau in Dein Manual zu der Soundkarte), muss es u. U. an einer bestimmten Stelle in der config.sys aufgerufen werden. Mögliche Stellen sind:

    1. ganz am Anfang
    2. nach HIMEM.SYS
    3. nach EMM386.EXE


    autoexec.bat:
    In der entsprechenden Zeile fehlt am Ende die schließende runde Klammer

    MODE CON CODEPAGE PREPARE=((850) C:\DOS\EGA.CPI[b])[/b]


    Jetzt zurzeit ärgere ich mich mit Creative Treibern für die CT4180 und davor mit CT2960 rum.

    Das sind ISA-PnP-Soundkarten vom Typ Vibra16C.
    Erkennt das BIOS die Ressourcen der Karte? Bei den ollen Compaqs gibt es keinen halbwegs sinnvollen POST screen, weshalb dazu das BIOS aufgerufen werden muss. Dort gibt es einen Menüpunkt "add in devices" (oder ähnlich), wo die Karte unter einer mehr oder weniger kryptischen Bezeichung aufgeführt ist mit ihren Ressourcen, üblich sind IRQ 5, DMA 1 & 5, I/O 0x200-0x207 & 0x220-0x22F & 0x300-0x301 & 0x388-0x38B.

    Die Installation einer ISA-PnP-Soundkarte unter DOS/Win3 ist nicht trivial.


    Kann man irgendwo in der Istall Software nach lesen ob der Treiber für PCI oder für ISA Karten gedacht ist?

    Wenn der Treiber was taugt, bringt der eine README.TXT mit, in der steht, für welche Modelle der Treiber passt. Mit "PnP" ist dabei i.d.R. ISA-PnP gemeint, PCI-Karten werden als "PCI" bezeichnet. legacy-ISA-Karten werden als "ISA" bezeichnet.


    hab jetzt die ganze config.sys neu geschrieben so wie du es geschrieben hast. jetzt kommen viele meldungen und ein anderer fehler am ende:

    Es sieht zumindest schon mal so aus, dass der CDROM-Treiber geladen wird.

    config.sys:
    Wie zuvor schon angedeutet kann es sein, dass der Soundtreiber SGNOVA16 kein DEVICEHIGH mag. Mach in der Zeile aus dem DEVICEHIGH wieder ein DEVICE.

    autoexec.bat:
    Ersetze die Zeile LH C:\DOS\KEYB GR,, durch die Zeilen:

    MODE CON CODEPAGE PREPARE=((850) C:\DOS\EGA.CPI)MODE CON CODEPAGE SELECT=850LH C:\DOS\KEYB GR,,C:\DOS\KEYBOARD.SYS

    Dann sollte die Fehlermeldung am Schluss weg sein.


    also wie gesagt ich habe beide versuche durch, der findet dieses MSCDEX.EXE nicht.
    dateien sind aber im ordner.

    Was kommt jeweils als Meldung beim Laden von MTMCDE.SYS und beim Laden von MSCDEX.EXE? Schmeiß dazu die Zeile @ECHO OFF aus der autoexec.bat raus.


    mir ist aufgefallen, dass bei der autoexec.bat unten der eintrag fehlt, liegt es daran?

    Welchen Eintrag meinst Du? Die sieht vollständig aus.


    was meinst du denn mit auskommentiert? dieses REM oder das ; ?

    Alle Zeilen in der config.sys, die mit dem Semikolon beginnen und alle Zeilen, die in der autoexec.bat mit REM beginnen, sind auskommentiert und können daher weg – aber halt! Warum sollen country.sys und display.sys in der config.sys nicht geladen werden? Diese beiden Zeilen solltest Du wieder einkommentieren, also jeweils das Semikolon am Zeilenanfang löschen. Ob man setver.exe braucht, sei mal dahin gestellt. Wenn es gebraucht wird, kommt diese Zeile unter die Zeile DOS=HIGH. So könnte eine aufgeräumte config.sys für Deine Kiste aussehen (die Option /V führt zur Ausgabe zusätzlicher Statusmeldungen, kursiv = optional):

    DEVICE=C:\DOS\HIMEM.SYS /VDEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE RAM HIGHSCAN /VDOS=HIGH,UMBBUFFERS=20,0FILES=40FCBS=4,0STACKS=9,256LASTDRIVE=ZCOUNTRY=049,850,C:\DOS\COUNTRY.SYSDEVICEHIGH=C:\DOS\DISPLAY.SYS CON=(EGA,,1)[i]DEVICEHIGH=C:\DOS\SETVER.EXE[/i]DEVICEHIGH=C:\SGNOVA16\DRIVER\EEPROM.SYS /88BC0001DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCDE.SYS /D:CDROM /P:340 /A:0 /M:20 /I:10 /T:7



    Der "ohne DMA" belastet die CPU stärker, belegt aber auch weniger kostbares DOS-RAM.

    Hast Du aktuell ein LU005 + Controller-Karte in einer ia32-Kiste unter DOS am Start?
    Bei einem 386er dürfte "mit DMA" die bessere Option sein, zumal der Treiber in den hohen Speicher geladen werden kann. Oder hinterlässt der auch mit DEVICEHIGH noch Teile im unteren Speicher?


    er meckert immer noch rum wegen dem DMA channel.

    Deine config.sys zeigt dafür eine wahrscheinliche Fehlerquelle, denn dort fehlt der Parameter für DMA, hier also /T:7.

    MTMCDE.SYS ist für "mit DMA", MTMCDS.SYS ist für "ohne DMA". Was unter DOS besser ist, weiß ich nicht mehr. Der Linux-Treiber (im Kernel 2.4) für das LU005 + Controller-Karte arbeitet "ohne DMA". Auf der Kiste hier, wo das LU005 + Controller-Karte drin steckt, ist aktuell nur Linux installiert.

    2. Versuch:
    DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCD[b]E[/b].SYS /D:CDROM /P:340 /A:0 /M:20 /I:10 [b]/T:7[/b]

    3. Versuch:
    DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCD[b]S[/b].SYS /D:CDROM /P:340 /A:0 /M:20 /I:10

    Eine kleine Bitte:
    Lösche aus Deiner config.sys und Deiner autoexec.bat alle auskommentierten Einträge. Die Dateien werden so deutlich leichter lesbar – auch für Dich.


    das klapper ich gleich mal alles ab, ABER! kann es nicht sein das nicht schreibfehler dort eingebaut haben?
    bei versuch 2 z.b. vergleiche das mal mit dem bild von mir.
    und beim 2. versuch, meinst du ich soll die 4. letzte zeile komplett löschen und neu eingeben?

    Kein Schreibfehler, aber was vergessen. Richtig ist:

    2. Versuch:
    DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCDE.SYS [b]/D:CDROM[/b] /P:340 /A:0 /M:20 /I:10 /T:7

    3. Versuch:
    DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCDS.SYS [b]/D:CDROM[/b] /P:340 /A:0 /M:20 /I:10

    Du musst beim 2. Versuch also nur die Zeile um die zusätzlichen Parameter ergänzen.

    Falls EEPROM.SYS (Soundkarte) unteren Speicher belegt, kannst Du wahrscheinlich mehr unteren Speicher frei bekommen, wenn Du die Zeile DEVICE=C:\SGNOVA16\DRIVER\EEPROM.SYS /88BC0001 unterhalb der Zeile DOS=HIGH platzierst und dann aus dem DEVICE ein DEVICEHIGH machst.

    Diamant001:
    Das LU005 an der Controller-Karte ist kein IDE-Laufwerk. Da nützt eine IDE-CDROM-Treiber nix.


    es ist nur noch die soundkarte, IDE controller und die grafikkarte (war klar) verbaut.

    Dann sollten die auf der Karte eingestellten Ressourcen für DMA und I/O-base frei sein. Zieht sich die Soundkarte neben IRQ 5 auch noch IRQ 10 rein?


    ich hänge mal ein foto noch von der anderen mitsumi karte mit an,

    Die wiederum ist sehr ungünstig eingestellt: DMA 5, oft belegt von ISA-Soundkarte, I/O-base 0x300, oft belegt von MPU-401.

    Vorgehensweise (jeder Versuch erfordert einen Neustart):
    1. Versuch:
    Ändere die letzten beiden Zeilen in der autoexec.bat um in:
    LH KEYB GR,,LH C:\CDDRIVER\MSCDEX.EXE /D:CDROM

    2. Versuch:
    Gib dem Treiber in der config.sys die Parameter mit:
    DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCDE.SYS /P:340 /A:0 /M:20 /I:10 /T:7

    Hinweis: P = I/O-base, I = IRQ, T = DMA

    3. Versuch:
    Versuch es ohne DMA-Nutzung mit MTMCDS.SYS:
    DEVICEHIGH=C:\CDDRIVER\MTMCDS.SYS /P:340 /A:0 /M:20 /I:10

    4. Versuch:
    Setze auf der Karte IRQ 11, setze entsprechend in der config.sys den Parameter /I:11 und gehe dann wieder zum 2. Versuch.

    5. Versuch:
    Die momentan verbaute Karte hat 'n Treffer abbekommen. Stelle auf der anderen oben erwähnten Karte die selben Werte wie auf der momentan verbauten Karte ein, tausche die Karten im PC und gehe dann wieder zum 2. Versuch.


    du meinst also es liegt nur an der DMA einstellung?

    Auf dem Screenshot sieht es zumindest danach aus. Allerdings ist auf der Karte DMA 7 gesteckt. Der sollte eigentlich frei sein. Welche Steckkarten sind denn im PC verbaut? Nicht das da 'ne andere Karte drauf liegt …
    Die I/O-Basisadresse steht auf 0x340. Die ist zumindest standartmäßig frei.
    Ist IRQ 10 denn frei? Einige ISA-Soundkarten belegen neben einem IRQ (meist 5) noch einen extra IRQ (meist 10) für MPU-401.


    brauchst du noch fotos von der config.sys und autoexec.bat?

    Nö, Text reicht. ;)


    er findet wohl das laufwerk, kann aber den treiber nicht laden,

    Du musst auf der Controller-Karte Ressourcen einstellen, die im System frei sind: ein IRQ, ein DMA und einen I/O-Adressbereich. Als DMA bieten sich 6 oder 7 an, da 5 von vielen ISA-Soundkarten belegt wird. Deinem Screenshot zu Folge stimmt die DMA-Einstellung nicht.
    mtmcde.sys kann nach dem Laden von emm386.exe mit devicehigh in den hohen Speicher geladen werden, falls das nicht schon bei Dir geschiet.


    Die Vorige Platte hatte Fehler,

    Man kann sich das Leben auch schwer machen. Bevor eine olle HDD unbekannten Zustandes mit irgendeinem Betriebssystem bestiefelt wird, testet man die auf Fehlerfreiheit.


    Mir hat keiner was davon gesagt das ich für Compaq den Passierschein A38 brauche.

    Alte Compaq sind etwas eigen. Das sollte aber hinlänglich bekannt sein. Hier sind drei verschiedene Deskpro (Sockel-5, Sockel-7, Sockel-7 split voltage) am Start. Als "Rückgrat" für was auch immer sind sie ungeeignet, denn wenn darin das Brett die Grätsche macht, wird es wegen des proprietären Formats des Bretts mit Ersatz schwierig. Mal eben 'ne zweite HDD dran hängen um etwas zu klonen ist auch nicht trivial wegen der recht eigenen Festplattenverwaltung durch das BIOS.

    Diese olle BIOS-Partition (type 0x12 = Compaq diagnostics) kann man sich sparen. Dann muss das BIOS eben von den Disketten (ein Satz griffbereit, Images davon auf einem neueren PC, um bei Bedarf neue Disektten erstellen zu können) geladen werden. Diese BIOS-Partition führt zu einer seltsamen Partitionstabelle, denn sie wird (bei den Deskpro) als 3. p. P. ganz am Anfang der HDD angelegt.


    hmm och man, man findet gar nichts passendes mehr was noch läuft echt schade.

    Normal. Laufwerke sind Verschleißteile! Ein PC ist ein "offenes System", das durch die verbaute Hauptplatine definiert ist. Bei diesem Konzept ist der Austausch von Komponenten (Laufwerke, Netzteil, Lüfter, Speicherriegel, Steckkarten, …) wegen Defekts oder zur Aufrüstung vorgesehen. Selbst der Austausch der Hauptplatine ist vorgesehen, aber dadurch wird es da facto ein anderer PC.


    ich könnte das nur noch mal morgen am 95 oder 98er rechner probieren

    Das ist die letzte Chance.
    Damit Du Dir nicht durch "PCI bus (t)error" das Betriebssystem auf der Kiste zerballerst – HDD wird wohl an einem PCI-IDE- oder PCI-SCSI-Controller hängen –, stöpsel alle HDDs im System ab und versuch erst mal das System allein mit dem CD-ROM-Laufwerk als Master an primary IDE sowie FDD zu starten.


    IDE auf einer Soundkarte nutzen zu wollen? Den Soundkarten-Anschluss (der nicht immer ATAPI kompatibel ist...) nimmt man nur im Notfall ;) Wenn man den nicht braucht, ist der zu deaktivieren wenn moeglich, damit der keine Ressourcen (IRQ, DMA, ...) vergeudet.

    Wenn auf der Soundkarte ein IDE-Anschluss ist, ist der auch Atapi-kompatibel, denn der ist ja für Atapi-CD-ROM-Laufwerke gedacht.

    Achtung! Es besteht Verwechslungsgefahr mit den Anschlüssen für proprietäre Mitsumi- und Panasonic-CD-ROM-Laufwerke, die ebenfalls mit 40-pol. Pfostensteckern daher kommen.

    Wenn es eine ISA-PnP-Soundkarte ist und ISA-PnP vom BIOS oder per Software angestoßen wird, werden die Ressourcen, meist quartärer IDE-Controller mit IRQ 10 und I/O 0x168-0x16F & 0x36E belegt, sofern der IDE-Anschluss auf der Soundkarte nicht per Jumper komplett abgewürgt werden kann. Bei einer legacy-ISA-Soundkarte werden die Ressourcen nur belegt, wenn die Karte entsprechend bestiefelt wird (Jumper oder per Software).

    Ein ISA-IDE-Controller belegt keinen DMA.


    Gibt es eine Möglichkeit ohne zu flashen auch von CF zu starten wenn die HDD aktiv ist? Ich habe das mit den Adressänderungen nicht verstanden....

    Das wird schwierig bis unmöglich. Der ISA-IDE-Controller WDAT-240 ist fest verdrahtet als primärer IDE-Controller (IRQ 14, I/O 0x1F0-0x1F7 & 0x3F6). Sobald da eine HDD dran hängt und im BIOS angemeldet ist, erfolgt davon der Start. Bei einem 286er (ia16-Architektur) fallen auch die meisten Tricksereien mit Bootmanagern weg, da die i.d.R. eine ia32-Architektur, also min. einen 386er erfordern.