Beiträge von Arnulf zu Linden

    Sie liegt hier noch rum, ist 'ne 33073H4.

    Wer hat eigentlich die Bezeichnung "King" für den Pentium III-S 1400 geprägt?

    Das kenne ich auch nur aus dem Netz, "King" explizit aber auch nur für den Pentium III-S 1400 und nicht für irgendwelche anderen Prozessoren, die jeweils die "Krone der Schöpfung" in ihrer Modellreihe sind. Mögliche Erklärung dafür ist, dass der Pentium III-S 1400 der leistungsstärkste Pentium III ist. Wer damals mehr Leistung von Intel wollte, musste zum Pentium 4 greifen, und da nicht gerade zum ersten Modell, dem Willamette.

    Zum Vergleich: Mein Siemens Field PG hier (Mobile Pentium III 850, 512 MB RAM, 30 GB Fujitsu MHN2300AT) ist mit rund einer Minute und 22 Sekunden auch nur unwesentlich langsamer beim Starten vom Ende des POST bis zum Login-Screen von Windows 2000.

    Da der beim Start von HDD nicht viel bummeliger als meine o. g. Kiste ist, vermute ich hart für das Gerät optimierte Treiber, während sich meine o. g. Kiste u. a. den dicken nvidia-Grafiktreiber rein zieht. Wenn Dir 1′22″ zu lahm sind, weißt Du, was zu tun ist. :D Und wenn Du damit wirklich noch SPS "nicht nur auf dem Schreibtisch" programmierst, ist ein Flash-Speicher anstelle einer HDD auch durchaus sinnvoll.

    Der Grund für das ewig lange Starten von Slackware 13.0 und Windows 2000 auf dem "King" musste dann doch eroiert werden.

    Hardwarebasis:

    • Intel Pentium III-S 1400
    • Elitegroup P6S5AT
    • 2 GiB DDR
    • nvidia GeForce FX5700 LE (@ AGP 4×; 1920×1080 über VGA, da DVI-D max. 1600×1200 kann)
    • Promise Ultra133TX2 (PCI), daran $_Massespeicher als primary master
    • $_Massespeicher: entweder IDE-HDD Maxtor 33071H4 oder SATA-SSD SanDisk SDSSDP-064G mit IDE-SATA-Adapter
    • DVD-RW an onboard IDE als primary master
    • 3½" 1,44 MB FDD
    • Intel PRO/100 82559 (100Base-TX PCI)
    • IEEE1394a (irgendein NEC-Chip, PCI)

    Als Betriebssysteme treten an:

    • Linux: Slackware 13.0, Kernel 2.6.39.4, nvidia-driver 173.14.39, GUI = KDE 3.5.10
    • Windows: Windows 2000 Professional SP4, nvidia-driver 93.71

    Gemessen wurde jeweils die Zeit (mit einer Auflösung von 1 s) von der Auswahl des zu startenden Betriebssystems im LILO-Bootmenu bis zur Darstellung des Login-Window auf der GUI inkl. Aufbau des Hintergrundes (ohne Schnickschnack):

    • Linux & HDD: 1′26″
    • Linux & SSD: 0′28″
    • Windows & HDD: 1′06″
    • Windows & SSD: 0′25″

    Daraus ergeben sich:

    • Linux: HDD:SDD ≈ 3,07:1
    • Windows: HDD:SSD ≈ 2,64:1

    Das sind schon Welten, obwohl das "SSD unter gammligsten Bedingungen" ist. Und es zeigt vor allem, dass das eingangs erwähnte ewig lange Starten mitnichten an den beiden Betriebssystemen liegt sodern am Start derselben von einer HDD.

    Die x86_64-Kisten hier sind mittlerweile alle "100% HDD free", aber um auch alle ia32-Kisten hier von der Last der rotierenden Schlaftabletten zu befreien reichen die vorhandenen Ressourcen bei weitem nicht aus. Positive Nebeneffekte von "100% HDD free" sind das spürbar geringere Gewicht der Kisten und deren deutlich reduzierte Erschütterungsempfindlichkeit. :) Der reduzierte Stromverbrauch spielt bei Museumskisten hingegen "energetisch" nur eine untergeordnete Rolle, kann aber helfen, wenn die Elkos im Netzteil still und friedlich vor sich hin trocknen.

    Sieht alles nach Pflanzen aus, die ganz typisch in Norddeutschland zuhause sind.

    Im Fall von Trachycarpus fortunei ist das wahrscheinlich nur noch eine Frage von Jahren bis Jahrzehnten. Die wächst mittlerweile auch in Freilandkultur in norddeutschen Gärten.

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    Trachycarpus fortunei in Almhorst

    Ähnlich wie in der Schweiz und in Oberitalien dürfte sich Trachycarpus fortunei von den Gärten aus in die Natur ausbreiten.

    Seit gestern herrscht hier in Hannover totales Winterchaos. Die Eisenbahnen haben größtenteils komplett kapituliert. Busse fahren nur vereinzelt und der grüne Lindwurm schlängelt sich nur noch durch die Tunnel. Das Radwegenetz ist mittlerweile auch komplett dicht, da wird nur das Ausweichen auf die Straße bleiben.

    Agave americana, Phoenix canariensis und Trachycarpus fortunei sind sich einig. Sie wollen den Sommer wieder haben …

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    und nicht diesen weißen Alptraum. :(20260106-02.jpg

    Vernünftig sein ?(

    Was ist daran jetzt schlimm? Auf dem Fahrrad muss ich auch nicht jede Eisplatte mitnehmen nur um festzustellen, ob die Spikes-Winterreifen darauf noch greifen. Nein, da wird inna Stadt auf das soweit möglich geräumte Basis-Radwegenetz aufgefahren, was auf dem Weg zur Arbeit zwar 1,4 km Strecke und 5 Höhenmeter bergauf¹ extra mit sich bringt, dafür aber deutlich stressärmer zu fahren ist. Auf der einen oder anderen unvermeidlichen Lückenergänzung sind die Spikes dann doch ganz hilfreich.

    ¹Finde den letzten Hügel inna Stadt am Südrand der Norddeutschen Tiefebene.

    zum Wetter ein Vierzeiler:

    Da draußen das weiße

    ist einfach nur Scheiße!

    Winter verpiss dich!

    Keiner vermisst dich!

    Poetry.de

    Besonders bei den 486ern ist für deren Leistungsfähigkeit neben dem Prozessormodell auch das Brett, auf dem der Prozessor werkelt, ausschlaggebend. Die Unterschiede zwischen den drei gängigsten Varianten

    • nur ISA-Bus
    • VL- & ISA-Bus
    • PCI- & ISA-Bus

    sind enorm.

    Und auch die Bestückung mit RAM entscheided mit darüber, ob sich nur MS-DOS & Win3.x oder auch Win95 oder Linux mit schlankem WM (fvwm2, icewm, …) nutzen lassen, ohne nach jedem Mausklick auf der GUI einzuschlafen.

    Quantum XP34550S

    Gestern zerlegte sich das ext3 fs auf /, natürlich erst nachdem ein neuer Kernel 2.4.37.9 (auf Slackware 9.1) und im Anschluss alsa-driver kompiliert worden waren, was auf einem Pentium-S 100 doch eine Idee länger dauerte. Eine Dateisystemreparatur von einer knoppix aus brachte wenig brauchbares und viel Schrott zu Tage.

    Also über Nacht badblocks -wsv laufen lassen: 667 badblocks found :(:(:(

    Quasi "neue" WD Black SN700 500 GB NVMe (die komischerweise nur mit einer Lane angebunden ist?)

    mögliche Gründe dafür:

    1. Das Programm gibt Unfug aus.
    2. Für die NVMe-SSD ist nur noch eine Lane verfügbar. Da hilft nur durchzählen. Ähnliches ist mir auch mal passiert, da bekamen die beiden über den Chipsatz angebundenen NVMe-SSDs nur je zwei Lanes, weil alle Lanes belegt waren. Die einzige Abhilfe bestand darin, die beiden 2 TB NVMe-SSDs (eine im zweiten M.2-Slot, eine im zweiten PCIe x16-Slot mit Adapter NVMe-PCIe x4) durch eine 4 TB NVMe-SSD im zweiten M.2-Slot zu ersetzen.

    Monitore am Start:

    16:9-Format 1920×1080: Philips 273V7QD

    5:4-Format 1280×1024: Samsung SyncMaster 930BF

    Bei manchen Monitoren kann man einstellen, dass sie […] das Seitenverhältnis beibehalten.

    Der Philips 273V7QD kann tatsächlich 4:3 bei voller Bildschirmhöhe und schwarzen Balken links und rechts, allerdings wird dies mit keinem Wort im Manual erwähnt. Die Einstellung ist gut versteckt im umständlich zu bedienenden OSD versteckt, das zudem nur zugänglich ist, wenn der Monitor ein Signal über HDMI, DVI-D oder VGA bekommt. Für ein brauchbares Bild muss zunächst 4:3 eingestellt werden und anschließend einmal unter Setup "Auto" gewählt werden, damit das Bild richtig positioniert wird, also nix an den Rändern fehlt. Falls die Darstellung unter X wieder etwas daneben liegt, muss nochmal unter Setup "Auto" gewählt werden, damit das Bild wieder richtig positioniert wird, was dann auch zu einer scharfen Darstellung ohne VGA-auf-Flachmann-Pixel-Matsch führt. Volle Automatik-Magie ohne jeglichen Benutzereingriff wie bei 1920×1080 über VGA funktioniert nicht, wäre aber zum Jahresende 2025 auch etwas viel verlangt. So olle Kisten, die nur 4:3 raus hauen können, benutzt doch keiner mehr. ^^

    Ach ja, /etc/X11/XF86Config muss natürlich mit den passenden Werten für HorizSync und VertRefresh gefüttert werden, sonst gibt es unter X kein Bild und stattdessen Mecker in /var/log/XFree96.0.log. Nach so einem Fehlstart finden sich aber in /var/log/XFree96.0.log Einträge, welche Wertebereiche der Monitor gerne hätte. Kann allerdings sein, dass das nur geht, wenn auch die Grafikkarte DDC kann, was bei ISA und VLB eher nicht gegeben sein dürfte. Aber egal, für den Philips liegen diese Wertebereiche ja nun vor.

    Da der Philips 273V7QD ohnehin ständig aufgebaut ist, weil der ja auch HDMI & DVI-D für mittelalte bis moderne PCs unterstützt, muss der Samsung SyncMaster 930BF erst mal nicht ran.

    standardmäßig macht die einen lokalen WLAN hotspot auf, da verbindest dich mit dem handy,

    Das dürfte mit einem Nokia 105 schwierig bis unmöglich sein und ist somit ein Ausschlusskriterium.

    pre-VGA-Grafik, also EGA, CGA und was auch immer, sind kein Thema, ebensowenig Signalwege wie S-Video, SCART, YPbPr, …

    Bislang wurde für den Winterbetrieb der ganz ollen hier stehenden Kisten (286er…Sockel-7) ein Röhrenkübel aufgebaut. Das soll aber zukünftig aus Platzgründen soweit wie möglich vermieden werden. Sämtliche dieser ollen Kisten verfügen über eine Grafikkarte mit VGA-Anschluss, der jedoch nur 4:3-Formate liefert, also 640×480 und je nach Grafikkarte auch 800×600, 1024×768 oder 1280×960¹. Die Bildausgabe soll nun auf einen Flachmann erfolgen. Die dafür in Frage kommenden Monitore haben jeweils auch einen VGA-Eingang, aber einer ist im 5:4-Format 1280×1024, der andere im 16:9-Format 1920×1080. Ein 486er mit einer SiS 86C326 (PCI) drin gibt auf den 16:9 zwar ein Bild, aber bei POST und Console fehlt etwas (ca. 1 Zeichen) am linken Rand. Auch unter X kommt ein Bild, aber das wird vom Monitor auf 16:9 expandiert, also verzerrt dargestellt. 4:3 mit schwarzen Balken links und rechts kommt nicht.

    ¹Bei Grafikkarten, die 1280×960 können, besteht eine gewisse Chance, dass die auch noch 1280×1024 können, womit das Problem dann mit dem 5:4 Flachmann lösbar wäre.

    Wie bekommt man ein nicht verzerrtes 4:3 Bild aus so einer ollen Kiste auf einen 5:4 oder 16:9 Flachmann?

    Winterzauber in Norddeutschland:

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    Blick in die Mitteleuropäische Mittelgebirgsschwelle (Bild oben) und Blick in die Norddeutsche Tiefebene (Bild unten), Standort: Kollrothshöhe

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    Eine Sinfonie in grau, dazu ein eiskalter Ostwind, und von der auskondensierenden Luftfeuchtigkeit sanft ummantelt macht das Radeln gleich doppelt soviel !Spaß. Aber wenigstens kein Schnee … :)