Der Grund für das ewig lange Starten von Slackware 13.0 und Windows 2000 auf dem "King" musste dann doch eroiert werden.
Hardwarebasis:
- Intel Pentium III-S 1400
- Elitegroup P6S5AT
- 2 GiB DDR
- nvidia GeForce FX5700 LE (@ AGP 4×; 1920×1080 über VGA, da DVI-D max. 1600×1200 kann)
- Promise Ultra133TX2 (PCI), daran $_Massespeicher als primary master
- $_Massespeicher: entweder IDE-HDD Maxtor 33071H4 oder SATA-SSD SanDisk SDSSDP-064G mit IDE-SATA-Adapter
- DVD-RW an onboard IDE als primary master
- 3½" 1,44 MB FDD
- Intel PRO/100 82559 (100Base-TX PCI)
- IEEE1394a (irgendein NEC-Chip, PCI)
Als Betriebssysteme treten an:
- Linux: Slackware 13.0, Kernel 2.6.39.4, nvidia-driver 173.14.39, GUI = KDE 3.5.10
- Windows: Windows 2000 Professional SP4, nvidia-driver 93.71
Gemessen wurde jeweils die Zeit (mit einer Auflösung von 1 s) von der Auswahl des zu startenden Betriebssystems im LILO-Bootmenu bis zur Darstellung des Login-Window auf der GUI inkl. Aufbau des Hintergrundes (ohne Schnickschnack):
- Linux & HDD: 1′26″
- Linux & SSD: 0′28″
- Windows & HDD: 1′06″
- Windows & SSD: 0′25″
Daraus ergeben sich:
- Linux: HDD:SDD ≈ 3,07:1
- Windows: HDD:SSD ≈ 2,64:1
Das sind schon Welten, obwohl das "SSD unter gammligsten Bedingungen" ist. Und es zeigt vor allem, dass das eingangs erwähnte ewig lange Starten mitnichten an den beiden Betriebssystemen liegt sodern am Start derselben von einer HDD.
Die x86_64-Kisten hier sind mittlerweile alle "100% HDD free", aber um auch alle ia32-Kisten hier von der Last der rotierenden Schlaftabletten zu befreien reichen die vorhandenen Ressourcen bei weitem nicht aus. Positive Nebeneffekte von "100% HDD free" sind das spürbar geringere Gewicht der Kisten und deren deutlich reduzierte Erschütterungsempfindlichkeit.
Der reduzierte Stromverbrauch spielt bei Museumskisten hingegen "energetisch" nur eine untergeordnete Rolle, kann aber helfen, wenn die Elkos im Netzteil still und friedlich vor sich hin trocknen.


