SSD vs. HDD in P3-Kiste

  • Der Grund für das ewig lange Starten von Slackware 13.0 und Windows 2000 auf dem "King" musste dann doch eroiert werden.

    Hardwarebasis:

    • Intel Pentium III-S 1400
    • Elitegroup P6S5AT
    • 2 GiB DDR
    • nvidia GeForce FX5700 LE (@ AGP 4×; 1920×1080 über VGA, da DVI-D max. 1600×1200 kann)
    • Promise Ultra133TX2 (PCI), daran $_Massespeicher als primary master
    • $_Massespeicher: entweder IDE-HDD Maxtor 33071H4 oder SATA-SSD SanDisk SDSSDP-064G mit IDE-SATA-Adapter
    • DVD-RW an onboard IDE als primary master
    • 3½" 1,44 MB FDD
    • Intel PRO/100 82559 (100Base-TX PCI)
    • IEEE1394a (irgendein NEC-Chip, PCI)

    Als Betriebssysteme treten an:

    • Linux: Slackware 13.0, Kernel 2.6.39.4, nvidia-driver 173.14.39, GUI = KDE 3.5.10
    • Windows: Windows 2000 Professional SP4, nvidia-driver 93.71

    Gemessen wurde jeweils die Zeit (mit einer Auflösung von 1 s) von der Auswahl des zu startenden Betriebssystems im LILO-Bootmenu bis zur Darstellung des Login-Window auf der GUI inkl. Aufbau des Hintergrundes (ohne Schnickschnack):

    • Linux & HDD: 1′26″
    • Linux & SSD: 0′28″
    • Windows & HDD: 1′06″
    • Windows & SSD: 0′25″

    Daraus ergeben sich:

    • Linux: HDD:SDD ≈ 3,07:1
    • Windows: HDD:SSD ≈ 2,64:1

    Das sind schon Welten, obwohl das "SSD unter gammligsten Bedingungen" ist. Und es zeigt vor allem, dass das eingangs erwähnte ewig lange Starten mitnichten an den beiden Betriebssystemen liegt sodern am Start derselben von einer HDD.

    Die x86_64-Kisten hier sind mittlerweile alle "100% HDD free", aber um auch alle ia32-Kisten hier von der Last der rotierenden Schlaftabletten zu befreien reichen die vorhandenen Ressourcen bei weitem nicht aus. Positive Nebeneffekte von "100% HDD free" sind das spürbar geringere Gewicht der Kisten und deren deutlich reduzierte Erschütterungsempfindlichkeit. :) Der reduzierte Stromverbrauch spielt bei Museumskisten hingegen "energetisch" nur eine untergeordnete Rolle, kann aber helfen, wenn die Elkos im Netzteil still und friedlich vor sich hin trocknen.

  • Gemessen wurde jeweils die Zeit (mit einer Auflösung von 1 s) von der Auswahl des zu startenden Betriebssystems im LILO-Bootmenu bis zur Darstellung des Login-Window auf der GUI inkl. Aufbau des Hintergrundes (ohne Schnickschnack):

    • Linux & HDD: 1′26″
    • Linux & SSD: 0′28″
    • Windows & HDD: 1′06″
    • Windows & SSD: 0′25″

    Dass so eine SSD viel flotter ist, ist ja auch nicht wirklich verwunderlich: Die Latzenzzeiten von 'ner (modernen) SSD sind bei Weitem geringer als bei 'ner rund 25 Jahre alten 3,5"-Festplatte mit 5400 rpm. Das summiert sich natürlich bei 'ner Festplatte, die random Daten lesen und daher immer wieder neu positioniert werden muss.

    Solche Werte sind vermutlich auch mit anderen Systemen nur begrenzt vergleichbar, da es ja doch teils deutliche Unterschiede gibt, was so an Hardware und damit Treibern zu Beginn initialisiert/geladen wird.

    Zum Vergleich: Mein Siemens Field PG hier (Mobile Pentium III 850, 512 MB RAM, 30 GB Fujitsu MHN2300AT) ist mit rund einer Minute und 22 Sekunden auch nur unwesentlich langsamer beim Starten vom Ende des POST bis zum Login-Screen von Windows 2000. Und die Fujitsu ist mit ihren 4200 rpm vermutlich nicht reaktionsschneller als deine Maxtor (Sicher, dass es eine 33071H4 ist? Ich finde irgendwie nur eine 33073H4 (DiamondMax VL 30) oder 33073H3 (DiamondMax VL 40)).

    Der Grund für das ewig lange Starten von Slackware 13.0 und Windows 2000 auf dem "King" musste dann doch eroiert werden.

    Hardwarebasis:

    • Intel Pentium III-S 1400

    Wer hat eigentlich die Bezeichnung "King" für den Pentium III-S 1400 geprägt? Mag' vielleicht damals(TM) flotter gewesen sein, als so mancher Willamette-Pentium 4, aber die Performance-Krone bei Intel hatte der Pentium 4 nachwievor: Als der Pentium III-S 1400 als letztes Tualatin-Modell rauskam, kam zeitgleich die komplette Northwood-Generation vom Pentium 4 mit dem Spitzenmodell mit damals 2,20 GHz raus, die bei Weitem mehr Performance boten.

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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  • Sie liegt hier noch rum, ist 'ne 33073H4.

    Wer hat eigentlich die Bezeichnung "King" für den Pentium III-S 1400 geprägt?

    Das kenne ich auch nur aus dem Netz, "King" explizit aber auch nur für den Pentium III-S 1400 und nicht für irgendwelche anderen Prozessoren, die jeweils die "Krone der Schöpfung" in ihrer Modellreihe sind. Mögliche Erklärung dafür ist, dass der Pentium III-S 1400 der leistungsstärkste Pentium III ist. Wer damals mehr Leistung von Intel wollte, musste zum Pentium 4 greifen, und da nicht gerade zum ersten Modell, dem Willamette.

    Zum Vergleich: Mein Siemens Field PG hier (Mobile Pentium III 850, 512 MB RAM, 30 GB Fujitsu MHN2300AT) ist mit rund einer Minute und 22 Sekunden auch nur unwesentlich langsamer beim Starten vom Ende des POST bis zum Login-Screen von Windows 2000.

    Da der beim Start von HDD nicht viel bummeliger als meine o. g. Kiste ist, vermute ich hart für das Gerät optimierte Treiber, während sich meine o. g. Kiste u. a. den dicken nvidia-Grafiktreiber rein zieht. Wenn Dir 1′22″ zu lahm sind, weißt Du, was zu tun ist. :D Und wenn Du damit wirklich noch SPS "nicht nur auf dem Schreibtisch" programmierst, ist ein Flash-Speicher anstelle einer HDD auch durchaus sinnvoll.

  • Mögliche Erklärung dafür ist, dass der Pentium III-S 1400 der leistungsstärkste Pentium III ist. Wer damals mehr Leistung von Intel wollte, musste zum Pentium 4 greifen, und da nicht gerade zum ersten Modell, dem Willamette.

    Der Tualatin-basierte Pentium III war eher nur ein nachzügler: Der kam rund ein Jahr nach dem Pentium III 1133 mit Coppermine-Kern raus. Und direkt aufrüsten konnte man da ja auch oft nicht, da der Tualatin ja doch recht neue Sockel-370-Boards brauchte. Als der Tualatin rauskam, war der Pentium 4 auch schon über ein halbes Jahr auf dem Markt - und mit der damals maximal möglichen 1,80-GHz-Version auch schneller als der zeitgleich schnellste Tualatin (1266S).

    Da der beim Start von HDD nicht viel bummeliger als meine o. g. Kiste ist, vermute ich hart für das Gerät optimierte Treiber, während sich meine o. g. Kiste u. a. den dicken nvidia-Grafiktreiber rein zieht.

    Da sind keine wirklich speziellen Treiber von Nöten - das Meiste ist 0815-Intel-Notebook-Technik von der Stange: i815EM mit ICH2-M, Chipsatz-IGP, Pro/100 VE Fast Ethernet. Einzig "speziell" sind da wohl nur die Treiber für die integrierte MPI-/PROFIBUS-Schnittstelle sowie die S5-Schnittstelle - wobei für Letztere glaube keine Windows-Treiber nötig sind, da die Software dafür komplett unter DOS läuft.

    Wenn Dir 1′22″ zu lahm sind, weißt Du, was zu tun ist. :D Und wenn Du damit wirklich noch SPS "nicht nur auf dem Schreibtisch" programmierst, ist ein Flash-Speicher anstelle einer HDD auch durchaus sinnvoll.

    Nö, dafür sehe ich keine Notwendigkeit. Funktionierende Festplatten habe ich wie Sand am Meer hier - und außerdem glaube ich kaum, dass es für die Lebensdauer der SSD zuträglich ist, ein für den Betrieb auf Flash-Speicher nicht optimiertes Windows 2000 da drauf laufen zu lassen. Und dabei hätte ich durchaus auch IDE-SSDs hier, die von der Größe her gut passen würden (bspw. 'ne Transcend TS32GPSD330 oder TS64GPSD330 mit 32 bzw. 64 GB).

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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  • Der Tualatin-basierte Pentium III

    war pro mhz und watt effizienter, die bezeichnung wird sich aus den kenner-ecke heraus etabliert haben

    außerdem glaube ich kaum, dass es für die Lebensdauer der SSD zuträglich ist, ein für den Betrieb auf Flash-Speicher nicht optimiertes Windows 2000 da drauf laufen zu lassen

    sind ja eh keine alltagsgeräte mehr. das macht so wenig schreibzyklen, die kiste ein paar mal hobbymäßig einzuschalten. das überlebt jede ssd für viele jahre. insbesonders, weil sie auch kaum bis gar nie voll beschrieben werden (empfehlung des hauses: man partitioniert 1/8 des speichers erst gar nicht, dann hat die firmware puffer). zudem haben hobbyisten wie der gute nicht mehr alternde loew uns TRIM.EXE hinterlassen.

    https://rloewelectronics.com/distribute/TRIM/1.2/

    ferner https://github.com/abusetech/DOSFSTRIM

    als ersatz - den ich aus eeepc 901 zeiten kenne -, kann man freien speicher voll mit nullen / FF überschreiben ("zero fill"), was ssd-controller intern ebenfalls als möglichkeit zur freigabe interpretieren (ist aber nicht dasselbe wie ein echtes TRIM). http://veryold.retrospace.net/upload/files/1…pacecleaner.zip

    ansonsten baut man die ssd in ein anderes gerät wo supportete software wie samsung magician läuft (xp aufwärts) und drück dort auf den TRIM knopf.

  • war pro mhz und watt effizienter

    Definitiv - die Netzbrüste waren da 'n deutlicher Rückschritt. Auch wenn man auch da beim Umstieg von 180 auf 130 nm deutlich effizienter wurde (also sowohl beim Coppermine -> Tualatin als auch Willamette -> Northwood), so blieb der Pentium 4 deutlich ineffizienter - nicht umsonst gab's nur wenige Rechner mit der Mobilen Pentium-4-Variante Pentium 4-M.

    sind ja eh keine alltagsgeräte mehr. das macht so wenig schreibzyklen, die kiste ein paar mal hobbymäßig einzuschalten. das überlebt jede ssd für viele jahre.

    Eben weil es kein keine Alltagsgeräte mehr sind, ergibt sich für mich auch nicht die Notwendigkeit, da eine SSD einzubauen, nur damit's "schneller" (und für manche auch "leiser") geht. Die geringere Performance und höhere Geräuschentwicklung gehört (zumindest aus meiner Sicht), bei solchen Geräten auch dazu. Aber soll ja jeder tun wie er mag.

    Auf der Anderen Seite kann man da natürlich (so wie in Arnulfs Fall) gut sehen, wie stark doch manche Komponenten die mögliche Leistungsentfaltung eines solchen Systems ausbremsen.

    insbesonders, weil sie auch kaum bis gar nie voll beschrieben werden (empfehlung des hauses: man partitioniert 1/8 des speichers erst gar nicht, dann hat die firmware puffer)

    Kommt sehr auf den Anwendungsfall drauf an: Auch eine für heute verhältnismäßig kleine SSD mit 64 GB oder 128 GB kriegt man mit 'nem IDE-basierten Rechner aus bspw. der Pentium-4- oder Athlon-XP-Ära durchaus sehr gut gefüllt. Und dafür dann extra eine größere SSD "opfern"? Aber auch hier heißt es ganz gewiss: Jeder wie er mag.

    zudem haben hobbyisten wie der gute nicht mehr alternde loew uns TRIM.EXE hinterlassen.

    https://rloewelectronics.com/distribute/TRIM/1.2/

    ferner https://github.com/abusetech/DOSFSTRIM

    Danke für den Tipp mit den beiden TRIM-Entwicklungen!

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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  • Interessant ist es auf jeden Fall. Weil auch in der VM kommt mir 2000 ein wenig träge vor, und da hat es Ressourcen satt. Aber scheinbar waren die Echtweltdaten ja noch viel Länger. wann hat man das letzte Mal fast 2 Minuten auf nen Betriebssystem gewartet? Es sei denn, man hat natürlich viel mit Servern zu tun, sollen ja ewig Initiallisieren.

    Wahrscheinlich macht es bei manchen Retro Sachen sinn, gerade alte SSDs kann man ja aufgrund der größe in neueren Systemen ja eh nicht gebrauchen. Das Fehlende Trimm sollte wirklich nur auf lange Zeit nen Problem darstellen, nervige sind halt die Adapter, die man erst besorgen muss und evtl. Fehlerquelle sein können.

    Aber wo hier EEE PCs erwähnt wurden, da war ja wirklich mal der Tipp es sein zu lassen, weil es nicht soo viel brachte. Zumindest bei den Frühen unter 1 GHz. Bei den letzten konnte es was bringen. Wenn es überhaupt ging, und die nicht eh mit MMC gebastelt waren.

    Denke 2000 wird mit einer Myriade kleiner Dateien arbeiten, wie wahrscheinlich auch noch XP. Spätestens ab Win 8 war ja eine große Umstrukturierung, was man an der Installation, aber auch am Betrieb merkte. Thema Schnellstart. Da wird ja mehr ein bereits stehender Container neu hochgefahren.

  • Die 4 GB SSD in meinem Eee 701 war nicht besonders flott. Angebunden mit IDE und Datenraten, die kaum schneller waren als die SD2IDE adapter mit FC1307 mit UDMA33. Klar die kurze Reaktionszeit hat sicher bisl was wettgemacht, aber grundsätzlich langsamer als gute HDDs damals. War halt auch ein 300€ Subnote, also musste klein und günstig sein.

    Aber ja, man ist HDDs einfach nicht mehr gewohnt. Ich mags, wenn auch alte Kisten schnell reagieren - und man merkt das bis runter zum 486.

    ThinkPad X13s gen1 - Snapdragon 8cx gen3 - 16 GB LPDDR4 - Adreno 690 - 1 TB Corsair MP600 mini - FHD IPS 13,3" - Win11
    New Shyzen - Ryzen 5 5600X - 32 GB DDR4 - Radeon RX 6750 XT - 250 GB Samsung 960 EVO; 120 GB Intenso SATA - 4k IPS 43" - Win11
    🍎 MacBook 10,1 - Core i5-7Y54 - 8 GB LPDDR3 - HD 615 - 512 GB NVMe - 1440p 12" - macOS15

  • und außerdem glaube ich kaum, dass es für die Lebensdauer der SSD zuträglich ist, ein für den Betrieb auf Flash-Speicher nicht optimiertes Windows 2000 da drauf laufen zu lassen.

    Es ist nur bedingt vergleichbar. In meiner Kiste wird die SSD vom Linux verTRIMmt, und mit den 2 GiB RAM laufen beide Betriebssysteme ohne irgendeine Form von swap. Deswegen kommt von Windows 2000 nach dem Login zwar immer ein Meckerfenster¹, aber danach ist Ruhe.

    ¹Wie wird man das los, ohne dem Windows 2000 eine Auslagerungsdatei zu geben?

    Und dabei hätte ich durchaus auch IDE-SSDs hier, die von der Größe her gut passen würden (bspw. 'ne Transcend TS32GPSD330 oder TS64GPSD330 mit 32 bzw. 64 GB).

    Die sind doch bestimmt über …

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    … und suchen eine neues Zuhause. :D

    zudem haben hobbyisten wie der gute nicht mehr alternde loew uns TRIM.EXE hinterlassen.

    Das ist für DOS und Windows 95/98/ME einsetzbar. Gibt es etwas vergleichbar schlankes auch für Windows 2000/XP/Vista (32-Bit-Version), also nicht irgendwelche dicken Blasen in Form irgendwelcher nobody_need_it_tools?

    nervige sind halt die Adapter, die man erst besorgen muss und evtl. Fehlerquelle sein können.

    Ein vorhandener IDE-SATA-Adapter älterer Bauart Modell "RXD 629A rev 1.0" mag keine SSDs. Das System startet zwar damit, aber im syslog gibt 's Mecker "read dma failed" usw..

    Die vorhandenen no-name IDE-SATA-Adapter neuerer Bauart mögen SSDs, aber ob die onboard-IDE-Controller die Adapter mögen, ist Glückssache. Und wenn die onboard-IDE-Controller dann nicht udma6 unterstützen, wird eine SSD auch gebremst. Bei einer HDD betrifft diese Bremsung nur den Cache, da die Mechanik eh um mehrere Zehnerpotenzen langsamer ist. Am Promise Ultra133TX2 laufen die SSDs mit Adapter klaglos, weshalb (bisher) nur diese Kombi in einigen alten Kisten zum Einsatz kommt.

    Ich mags, wenn auch alte Kisten schnell reagieren

    Das hat schon was, wenn man erlebt, welches Leistungspotential in so alter Hardware steckt wie in diesem Fall, in dem der "King" nun auch königlich auftritt. Auch die auf "100% HDD free" umgerüsteten Pentium 4- und Athlon XP-Wohnraumheizungen entfalten nun großenteils² ihr volles Leistungspotential. Auf absehbare Zeit wird es hier in den alten Kisten aber weiterhin beide Welten geben, also blitzschnell mit SSD drin und urgemütlich mit HDD drin. Durch die "HDD removal party" hat sich nun doch ein zusätzlicher Lagerbestand an IDE- und SATA-HDDs angesammelt. Die kommen auch erstmal nicht in die Tonne. Aufgrund dieser Reserve werden jetzt aber alle HDDs mit Reallocated_Sector_Ct > 0 ihren letzten Gang zum Wertstoffhof antreten. Hatte wegen sowas diesen Winter einen Totalausfall. Das muss nicht mehr …

    ²Wenn eine nvidia-AGP-Grafikkarte drin steckt, bremst nouveau unter Linux die Grafik leider etwas aus. Die Kernel sind aber schon zu neu als das es dafür noch proprietäre nvidia-Treiber gäbe.

    und man merkt das bis runter zum 486.

    Die Betriebssysteme auf dieser Kiste dürften von HDD auch etwas gemütlicher starten als von den eingesetzten CF-Karten im CF-IDE-Adapter. Zudem werden funktionierende IDE-HDDs global nur noch eins: weniger.

  • Vielen Dank für die Erinnerung, dass ich mal in meinen Pentium II 400 MHz einen bootfähigen PCI SATA-Controller einbauen und Debian installieren wollte8D

    Hmm, ob so 'n Ding an einem i440BX Chipsatz läuft. Die PCI-SATA-Controller "Promise SATA 300 TX2 Plus" und "Promise SATA 300 TX4" sind mit alten Brettern nicht ganz so kompatibel wie die älteren PCI-IDE-Controller "Promise Ultra100", "Promise Ultra100 TX2" und "Promise Ultra133 TX2", die sogar auf vielen Sockel-7-Brettern laufen. Wenn Dein Brett keinen PCI-SATA-Controller nimmt, ist eine SATA-SSD mit IDE-SATA-Adapter an einem "Promise Ultra133 TX2" eine Lösung.

    Damit BIOS einen PCI-SATA- oder PCI-IDE-Controller anstartet, muss im BIOS bei so alten Brettern als Boot Device meist SCSI gewählt werden, was gerade für einen PCI-IDE-Controller total !naheliegend ist.

  • Die sind doch bestimmt über …

    … und suchen eine neues Zuhause. :D

    Nuuun: Theoretisch zum Teil ja. Die 32 GB werkelt in einem iBook G4 - unter Mac OS X 10.4.11, was auch kein TRIM kann. Die beiden 64er sind bisher aus Größengründen und TRIM-Mangel nicht im Einsatz - und die eine 128er, die ich auch schon seit gefühlt Äonen habe, werkelt unter Xubuntu 11.irgendwas in meinem ThinkPad X32 :D

    Zudem werden funktionierende IDE-HDDs global nur noch eins: weniger.

    Ooch, mein Bestand an IDE-Festplatten ist überschaubar: Ausgenommen die SSDs habe ich aktuell knapp 250 IDE-Festplatten zwischen 21 MB und 500 GB - und zwischen 2,5" und 5,25". Wohlbemerkt nicht verbaute Festplatten. Das reicht eine Weile :D

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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  • Nuuun: Theoretisch zum Teil ja.

    Die beiden 64er sind bisher aus Größengründen und TRIM-Mangel nicht im Einsatz

    Die beiden 64er würden hier zwei neue Zuhause finden. Die Größe passt inna ia32-Kiste für 'n Dualboot mit Linux und Windows XP und somit für Linux allein allemal.

    Ooch, mein Bestand an IDE-Festplatten ist überschaubar: Ausgenommen die SSDs habe ich aktuell knapp 250 IDE-Festplatten zwischen 21 MB und 500 GB - und zwischen 2,5" und 5,25". Wohlbemerkt nicht verbaute Festplatten.

    Ah ja, ca. 250 IDE-HDDs am Lager = überschaubar. :?::?::?:

    Hier geht es deutlich "überschaubarer" zu: Lagernd 34 IDE-HDDs 42 MB … 500 GB, inkl. Verbauter 102 IDE-HDDs 42 MB … 500 GB.

  • Ah ja, ca. 250 IDE-HDDs am Lager = überschaubar. :?::?::?:

    Also meine Datenbank finde ich ziemlich überschaubar :D

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  • Seit wann sind Datenbanken überschaubar? :trollface:

    [...]

    Für das bisschen Hardware hier zu Hause reicht 'ne Tabelle (ods). :)

    Jetzt sag' mir bloß' nicht, meine ursprünglich in MS Access 97 erstellte und seit fast 20 Jahren gepflegte Tabellensammlung wäre keine Datenbank :backtrolled: Da drin gibt's sogar ein Formular und eine 1:n-Beziehung! :oO:

    Spoiler anzeigen

    Wobei ich die beiden Tabellen, die da in Beziehung zueinander stehen, gar nicht nutze. Wollte ich mal alles weiter aufdröseln, um mir an manchen Stellen auch das Leben einfacher zu machen, ist aber nie geworden, weil's mir dann doch irgendwie zu umständlich war, da weiter was zu machen. :lol2:

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  • Jetzt sag' mir bloß' nicht, meine ursprünglich in MS Access 97 erstellte und seit fast 20 Jahren gepflegte Tabellensammlung wäre keine Datenbank

    Habe ich doch nie behauptet. ;)

    Nur sind nach meiner Erfahrung Datenbanken nun mal nicht die Inkarnation der Übersichtlichkeit, weshalb ich das für das bisschen Hardware, das hier am Start ist, bislang vermieden habe. Dafür 'ne Datenbank wäre schon 'ne Atomgranate auf Spatzen. :atomrofl:

  • Ist die DB eigentlich eher so Excel Lite, oder gibts da wirklich ne History of Platten. Also auch ausgänge drin und so?

    Spontan könnte ich nicht mal sagen, wieviele Festplatten hier noch rumliegen. Aber so viele sicher nicht. Auch bei den Kleinen ist nicht mehr wirklich viel da. Einzelstücke unter der Deathstar Lücke. Vielleciht sollte ich auch mal zählen.

  • Ist die DB eigentlich eher so Excel Lite, oder gibts da wirklich ne History of Platten. Also auch ausgänge drin und so?

    Ist bei mir wirklich nur eine Tabellensammlung mit dem aktuellen Ist-Bestand. Für die Historie mach' ich alle Jubeljahre mal eine Kopie davon.

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  • Das ist für DOS und Windows 95/98/ME einsetzbar. Gibt es etwas vergleichbar schlankes auch für Windows 2000/XP/Vista (32-Bit-Version), also nicht irgendwelche dicken Blasen in Form irgendwelcher nobody_need_it_tools?

    Zugegebenermaßen reizt mich das Thema "SSD mit Windows vor Windows 7" doch etwas mehr als ursprünglich gedacht. Vor Allem, weil ich noch ein paar Siemens Field PGs mit Windows XP aufsetzen möchte (ein P4 mit XP SP1a, ein M mit XP SP2 und ein M2 mit XP SP3). Da vor Allem das M2 für seine Zeit doch recht behäbig war, aber genug Potential bietet (Sockel P mit Core 2 Duo, Intel GME965/ICH8M und damit SATA300-Schnittstelle), will ich da mal drauf versuchen, wie sich Windows XP auf einer SATA-SSD macht.

    Bei der Recherche bin ich da auf zwei Beiträge im Netz gestoßen:

    Windows XP und die SSD – Romans Blog

    Universelle SSD TRIM Lösung für Windows XP, XP x64 & Vista gefunden - VoodooAlert - let´s get loud
    Ich habe es nach meinen Experimenten mit der Software ja schon vermutet, aber ich denke, man kann nun von einer Bestätigung ausgehen. Einige SSD Hersteller…
    www.voodooalert.de

    Die darin erwähnte ADATA-SSD-Toolbox ist am Ende auch mit verlinkt.

    Daran werde ich mich mal langhangeln - und mal schauen, wie sich das Ganze so macht. Als SSD muss ich aber erstmal mal schauen, was ich nehme - in der gewünschten Größenkategorie um die 250 GB hätte ich aktuell nur eine Samsung 840 Pro 256 GB oder 850 Evo 250 GB "frei", welche vermutlich zu neu sein könnten für die Software. Muss sowieso mal schauen, ob ich noch ein XP-taugliches Samsung Magician habe, oder ob die ADATA-Software die mag. Sonst wären dann nur kleinere und vor Allem ältere SSDs drin: Crucial m4 128 GB, Intel SSD 520 180 GB, Intel SSD 320 160 GB oder Intel SSD X25-M 160 GB, wobei ich bei der m4 und der X25-M erstmal schauen muss, ob die überhaupt schon TRIM können. Die X25-M ist mit Baujahr Anfang 2010 noch ein Stückchen älter als der Rechner mit Juli 2010.

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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