Beiträge von Arnulf zu Linden

    Der Schuldige heißt gar nicht "Asus A7N8X-E Deluxe" sondern "Rhombutech RT-550G".

    Das Ersatzbrett von Sje spackte mit o.g. Chinaböller auch. Mit dem 350 W ATX-Netzteil aus der Testsystem-Kramkiste läuft es hingegen inkl. aller bereits erwähnten Komponenten, also auch der IDE-HDD, unter beiden OSes (Slackware 14.2 Kernel 4.19.81; Windows XP professional SP3). Das Brett bleibt jetzt auch erst mal drin, weil "Never stop a running machine." Nur wird da ein bereits bestelltes anderes ATX-Netzteil rein kommen, da das 350 W ATX-Netzteil für die Testsysteme gebraucht wird und auch von den Anschlüssen nicht ideal ist. So fehlt dem ein 6p PCIe-Stecker für die GeForce 7800GS.

    Nun wurde das andere, verdächtige Asus A7N8X-E Deluxe mit dem 350 W ATX-Netzteil probiert. Kein Bild, kein Piep, aber das liegt gar nicht am Brett, sondern an dem zum Test verbauten und leider toten Athlon XP 2900+. Mit dem dann verbauten AthlonXP 2600+ AXDA2600DKV4D läuft das Brett und auch die daran angeschlossene IDE-HDD (30 GB udma6), wobei zum Test eine Knoppix 7.0.4 vom IDE-DVD-ROM gestartet wurde.

    Nun habe ich ein Asus A7N8X-E Deluxe zu viel als Reserve, aber ohne das Austauschbrett hätte ich den Fehler vermutlich nicht gefunden.

    AMD AthlonXP 2900+ AXDA2900DKV4E

    Kein Bild, kein Piep. :(

    Mit einem anderen Prozessor (AMD AthlonXP 2600+ AXDA2600DKV4D) und sonst gleichen Komponenten läuft das System (Brett: Asus A7V8x-E Deluxe).

    Obiger Prozessor war die letzte Reserve AthlonXP mit FSB400. Alle anderen AthlonXP mit FSB400 sind verbaut.

    Nach einem Blick durch die 6× Lupe offenbarte sich das Elend. Da hat sich am Die wohl mal was verabschiedet. Da der Prozessor seinerzeit in funktionsfähigem Zustand eingelagert wurde, könnte das also durchaus beim Einschalten passiert sein, auch wenn sensorisch dabei nix wahrnehmbar war. Nachfolgend zwei Bilder, der erste mit "Makrofunktion" (ca. 40 cm Abstand, 250 mm Brennweite, APS-C-Sensor) der DSLR, das zweite als Ausschnittsvergrößerung vom ersten.

    Das Bild entstand nach dem finalen Ausbau. Die WLP wurde nur mit Küchenpapier abgewischt. Vor dem Einbau waren da keine WLP-Reste drauf und auch alle vier Gummipuffer lagen an den richtigen Stellen auf.

    Der Die sieht nicht gut aus. :(
    So Knusperecken wie rechts oben und links unten sind nicht unbedingt ein Aussch(l)usskriterium, aber rechts unten fehlt reichlich was, und der dortige vom Rand abgehende "Kanal" sieht recht frisch aus.

    Mal wieder Hardware von anno dunnemals:

    • Prozessor: Intel Pentium-S 200 (mit einfachem Sockel-7-Kühlkörper und 50 mm Miefquirl)
    • Hauptplatine: AOpen AP5S
    • Arbeitsspeicher: 256 MiB = 2× 128 MiB EDO 60 ns
    • PCI-Grafikkarte: 3Dfx Voodoo3 2000 (16 MiB; VGA)
    • PCI-Karte: USB 1.0 (Via VT6202? – rupfe die nicht nochmal raus)
    • PCI-Karte: Aureal Vortex AU8820 (Sound)
    • PCI-Karte: Asix AX88140 (100Base-TX)
    • legacy-ISA-Karte: 2× RS232 + 1× SPP-Parallelport
    • Festplatte: IBM DHEA-38451 (8,4 GB IDE udma2 @ mdma2)
    • Festplatte: Maxtor 90871U2 (8,7 GB IDE udma4 @ mdma2)
    • CD-ROM-Laufwerk: Mitsumi FX001IDE (4×; pio3 nodma)
    • Diskettenlaufwerk: 3½“ 1,44 MB
    • AT-Netzteil: 200 W irgendeins
    • Gehäuse: AT-Minitower
    • Betriebssystem: Slackware 9.1 Kernel 2.4.33.3


    Das Brett kann eigentlich 512 MiB RAM aufnehmen, möchte aber 128M×9 organisierte Module, die ich nicht habe. Die beiden 128M×8 organisierten Module funktionieren klaglos, aber die beiden anderen RAM-Slots müssen dann leer bleiben.

    Die Kühlkörper für den Prozessorspannungsregler und den Grafikchip sind unterdimensioniert und wurden daher jeweils mit einem zusätzlichen Kühlkörper ergänzt.

    Der IDE-Controller ist etwas seltsam.
    Auszug aus dmesg:

    Die beiden HDDs laufen klaglos mit mdma2 am primären IDE-Controller. Am sekundären IDE-Controller dürfen aber keine Laufwerke angeschlossen werden, die DMA unterstützen, da das System sonst nicht stabil läuft. Somit kommen nur IDE-Festplatten mit Kapazitäten in Frage, die man in einer Pentium-S-Kiste nicht haben möchte, das zip100 IDE in der ersten Version (pio0, nodma) oder eben das hier verwendete CD-ROM-Laufwerk Mitsumi FX001IDE (pio3, nodma), das trotz seines hohen Alters CD-R (keine CD-RW) liest.

    Um den Gehäusedeckel weiterhin fest schrauben zu können , wurde vor längerer Zeit der "finale Rettungsschnitt" notwendig, also alle Innereien raus und dann in die ausgenudelten UNC-Gewinde M4-Gewinde geschnitten.


    Kann aber auch ein Problem bei der Erkennung/Umschaltung auf andere Datenübertragungsmodi sein. IDE-CD/DVD-Laufwerke laufen in der Regel mit max. UDMA Mode 2 (UDMA/33) - Festplatten mit Mode 4 (UMDA/66), Mode 5 (UDMA/100) oder Mode 6 (UDMA/133).

    IDE-HDD udma6 (erfolglos getestet auch mit 'ner udma5)
    IDE-DVD-RW udma4 (kein Scherz oder Typo!)


    Wie schaut's da aus bei händisch vorgegebenen Daten (PIO/DMA-Mode, CHS-Werte)? Hängt's da auch?

    Mit HDD dran komm ich nicht ins BIOS, ohne HDD dran kann ich da zwar "Manual" einstellen, aber die Felder für CHS sind nicht zugänglich.

    Gestern nach dem Einschalten der Kiste mit dem Asus A7N8X-E Deluxe drin blieb der Linux-Kernel 4.19.81 beim Versuch die an pri. IDE als master angeschlossene HDD zu erkennen hängen. Das Linux selbst liegt auf einer SATA-HDD am onboard Sil3112. Mittlerweile bleibt POST bei "Detecting IDE drives ..." hängen und auch das BIOS lässt sich nicht mehr aufrufen, wenn eine IDE-HDD an einem der beiden IDE-Controller angeschlossen ist. Ob am anderen IDE-Controller ein Atapi-Lw. angeschlossen ist oder nicht, spielt keine Geige. Ohne IDE-HDD an einem der beiden IDE-Controller startet der PC auch mit angeschlossenem IDE-DVD-RW fehlerfrei und das IDE-DVD-RW funktioniert (nur lesend mit 'ner gebrannten DVD getestet).

    Ein CMOS-Reset brachte keine Abhilfe. Die CMOS-Stütze hat 3,02 V.
    Ein anderes UDMA-Kabel brachte keine Abhilfe.
    Eine andere IDE-HDD brachte keine Abhilfe.
    Am Testsystem funktionieren die IDE-HDD und das UDMA-Kabel, die vor dem Auftreten der oben beschriebenen Symptome am A7N8X-E Deluxe funktionierten, fehlerfrei.

    Ist das Brett 'n Fall für die Tonne oder geht da noch was?


    Hat jemand Tipps für ein einfachen Klonen von einer Platte zu einer anderen von Linux(lubuntu),

    Wenn Du eine 1:1-Kopie der Quellpartition(en) haben möchtest, ist dd Dein Freund. Das setzt allerdings voraus, dass beide HDD/SSD in der gleichen Weise partitioniert sind, also entweder mit dem alten CHS oder dem neueren 1 MB alignment. Prinzipiell kann mit dd auch ein kompletter Datenträger geklont werden. Dafür müssen Quell- und Zieldatenträger entweder exakt gleiche Speicherkapazitäten haben, oder der Zieldatenträger hat eine größere Speicherkapazität, wobei diese zusätzliche Speicherkapazität dann zunächst einmal ungenutzt bleibt.

    Wenn es nur darum geht, eine Neuinstallation zu sparen, oder die Quelle noch mit CHS partitioniert ist, das Ziel aber mit 1 MB alignment, ist Kopieren angesagt und Dein Freund heißt cp. Kopieren hat gegenüber Klonen den weiteren Vorteil, dass Quell- und Zielpartition nicht exakt gleich groß sein müssen und auch unterschiedliche Dateisysteme nutzen können.

    Wenn nicht der komplette Datenträger geklont wurde, muss man nach der Aktion noch einmal dem Bootloader (grub/lilo) beibringen, von dem Zieldatenträger zu starten.


    am besten mit Clonzilla?

    Vergiss diesen Abfall. Das geht alles mit Linux-Bordmitteln! Die meisten Distros bieten dafür einen vom Installtionsdatenträger startbaren Live-Mode an, der für diese Zwecke völlig ausreicht.


    Es ist ein FSC XS-D1215. Das habe ich gemacht:

    Die Angabe hilft nicht wirklich weiter, da die Suchmaschine dazu keine brauchbaren Treffer schmeißt. Also nochmal, was steckt drin:

    • Prozessor
    • Prozessorkühler
    • Hauptplatine mit Angabe des Chipsets und der Onboard-Komponenten (Ethernet, USB, …)
    • RAM
    • Grafikkarte
    • weitere Steckkarten
    • Festplatte(n)
    • weitere Laufwerke
    • Netzteil


    Und probier mal ein Live-Linux in die GUI zu starten. Wenn das auch spackt, ist es ein Hardware-Problem.


    Für defekte Elkos ist ne Sichtkontrolle angesagt,

    Dabei gibt es allerdings etwas zu beachten:
    Optisch auffällige Elkos sind i.d.R. auch elektrisch hinüber. Der Umkehrschluss funktioniert allerdings nicht. Optisch unauffällige Elkos können trotzdem elektrisch hinüber sein. Austrocknung etwa erfolgt gerne mal optisch unauffällig.

    Auf den Hauptplatinen geben meist die Elkos mit Kapazitäten ≥ 1000 µF zuerst den Geist auf. Wenn von einer Sorte Elkos auch nur einer optisch auffällig ist, empfiehlt es sich, die übrigen baugleichen Elkos auch zu tauschen.


    Entweder hängts am HD-Audio Codec von Conexant, oder dem Synaptics Touchpad.
    Synaptics stellt noch keine Audiohardware her.

    Da ist mit Synaptics und Conexant wohl was durcheinander geraten. Die Dinger stehen auf Arbeit, also nicht hier. Zu der entsprechenden Seite von Microsoft, auf der die Gründe für das ausbleibende Update genannt werden, gelangt man ohne große Umwege direkt von den Geräten aus.

    Laut Microsoft scheitert das Update am Audio-Treiber. Vor einem Zwangs-Update von 1909 auf 2004 wird gewarnt.