Beiträge von Arnulf zu Linden

    Bei einem Current_Pending_Sector gibt es zwei Möglichkeiten:

    1.
    Letztlich ist das alles analog. Für die Magnetisierung gibt es einen Wertebereich, der als "logisch 0" interpretiert wird und einen Wertebereich, der als "logisch 1" interpretiert wird. Damit 0 und 1 klar voneinander unterschieden werden können, liegt dazwischen ein Wertebereich, der logisch undefiniert ist und normalerweise nicht benutzt wird. Der Current_Pending_Sector kann nun aber z. B. durch die Einwirkung äußerer Magnetfelder (Erdmagnetfeld ist immer präsent) oder einen Stromausfall während eines Schreibvorgangs eine Magnetisierung im undefinierten Bereich haben. Durch wiederholtes erzwungenes Beschreiben mit Nullen und Einsen rückt die Magnetisierung des Current_Pending_Sector wieder in einen logisch definierten Bereich und der Current_Pending_Sector ist weg. SMART meldet dann Current_Pending_Sector = 0.

    2.
    Der Current_Pending_Sector ist Schrott. In diesem Fall wird durch erzwungenes Beschreiben mit Nullen und Einsen der Current_Pending_Sector als defekt markiert und ein Reservesektor zugewiesen. SMART meldet dann Current_Pending_Sector = 0 und der Wert für Reallocated_Sector_Count steigt um 1.

    Das WD-tool sollte das leisten, DBAN kann es. Ansonsten leistet das ein Live-Linux, von dem aus badblocks -wsv über dei Platte gescheucht wird.

    Eine Platte mit einem Reallocated_Sector_Count > 0, die sonst keine Fehler schmeißt, setzte ich durchaus noch in einem Museumsrechner ein. In einem Arbeitsrechner fliegt so eine Platte aber raus und als Backup-Medium kommt so etwas gar nicht in Frage.


    Mein 1.05 ist seit 2003 in Betrieb, also wird es die nächsten 20 Jahre auch überleben. :D

    Mein Asus P5A-B rev. 1.04 kam Ende 1999 in die Bude und lebt noch – bin also noch im Rennen. Schau'n wa mal … 8D

    Nun gut, hart arbeiten musste es die ersten drei Jahre, danach tat es seinen Dienst sechs weitere Jahre im Backup-Server. Seit dem steckt es in einem Museumsrechner.

    So So..... :D

    Die Geier warten schon!


    Denkt mal dran Leute, was 2002 (SP0), 2002 (SP1), 2004 (SP2) und 2008 (SP3) state of the art waren. Da biste mit 384 MB gut dabei.

    2002:
    neu: Pentium 4 und Athlon XP
    gebraucht: stärkere Pentium III (Coppermine, Tualatin) und Athlon

    Windows XP mit damals üblichen Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Bildbearbeitung, Audiobearbeitung, Internet, Email, …) und:

    • 256 MiB RAM: unerträglich lahm = Schlaftablette ⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖⊖
    • 512 MiB RAM: läuft immerhin mal so, dass man nicht gleich wieder ausschalten möchte
    • 1 GiB RAM: aha, man kann damit auch vernünftig arbeiten


    Damals so erlebt mit einem Athlon XP 1600+ Palomino auf Asus A7V266-E.


    XP ist nicht das Problem, alles andere ist das Problem. Fancy Web 2.0 Internet brauchste damit nicht betreiben. Aber XP mit Office 2003 lüppt da 1a.

    Es geht hier nicht darum, dass das irgendwie läuft, sondern das es läuft ohne ständig auszulagern.


    Einen K6-3+ ATZ kann ich problemlos mit 2V auf dem P5A-B (Rev. 1.04) betreiben?

    Das P5A-B (Rev. 1.04) hat den Ali Aladdin V rev. E drauf. Der kommt mit K6-2+ und K6-III+ klar. Diese Prozessoren vertragen sich nicht mit dem Ali Aladdin V rev. G.

    Quelle: http://www.amd-k6.com/cacheable-ram-on-socket-7-platforms

    Allerdings solltest Du vor dem Einbau des K6-III+ das aktuelle Asus-BIOS "1011 Beta 005" installieren.

    Hier läuft so ein Brett in einer Museumskiste. Drauf stecken ein AMD K6-2+ 570 @ „AMD K6-2+ 600“ und 768 MiB RAM (3× 256 MiB SDRAM double-sided PC-133 @ PC-100 CL2) sowie eine nvidia GeForce FX5200 (AGP), eine 3Com 3C905-CX-TX-M (PCI), ein Promise Ultra100TX2 (PCI) und eine Soundblaster AWE64 Gold (ISA-PnP). Falls Du für das Brett BIOS und Windows-Treiber nicht selbst hast und die Asus-Links tot sind, schick mir 'ne PN. Linux Kernel 2.6 läuft aus der Tüte darauf.


    Ob, Thoroughbred B, Thorton od. Barton lässt sich mit NSSI auf Floppy leicht rausfinden.

    Zeigt Dir NSSI auch den FSB des Prozessors an, falls die BIOS-Einstellungen wegen leerer CMOS-Stütze "weg" sind? Den XP 2600+ gibt es als:

    • Thoroughbred B mit FSB266 und FSB333
    • Thorton mit FSB266 und FSB333
    • Barton mit FSB266, FSB333 und FSB400

    Prozessor:
    Das A7N8X-X hat den nForce2 400 Chipsatz drauf, der nominell nur Prozessoren bis FSB333 unterstützt. Nominell Unterstützung für Prozessoren mit FSB400 bietet nur der nForce2 400 Ultra Chipsatz, der auf den "Deluxe"-Versionen dieser Bretter verbaut ist. Kann natürlich sein, dass ein Prozessor mit FSB400 trotzdem mit FSB400 drauf läuft, aber dann sind umfangreiche Stabilitätstests Pflicht.

    RAM:
    Es bringt i.d.R. nix, den RAM mit einem anderen FSB als den Prozessor zu betreiben. Stell den FSB für das RAM auf den Wert für den Prozessor. Wenn die Riegel an sich mehr können, kannst Du bei niedrigerem FSB aggressivere Timings versuchen. memtest ist danach natürlich obligatorisch. Erster Anlauf ist nach meiner Erfahrung:

    • PC-400 CL3 läuft mit FSB333 @ CL2.5
    • PC-400 CL3 läuft mit FSB266 @ CL2
    • PC-333 CL3 läuft mit FSB266 @ CL2.5


    Das Brett kann problemlos 3 GiB RAM, aber mit der ATI Radeon 9550 könnte das mächtig Ärger geben, da viele Radeons ihren Adressbereich bei 2,75 GiB einblenden. Stecken dann mehr als 2,75 GiB RAM (bei drei Steckplätzen sind dann nur 2,5 GiB RAM möglich) auf dem Brett, läuft das System instabil.


    Hatte dann nen Flachbettscanner danebengestellt. 2 weitere Windows Updates war auch der tot.

    Das nennt sich geplante Obsoleszenz.


    Leider läuft der Flachbettscanner auch nicht unter Linux. Falls das als Argument kommt. Fürchte den muss ich mal entsorgen.

    So eine Scannerleiche ("Medion USB 2.0 Color Flachbettscanner", 6400×3200 dpi optisch, mit Durchlichteinheit) ist hier auch mal aufgeschlagen. Läuft nur unter Windows 98SE…XP. Nun gibt es drei Möglichkeiten:

    1. Betrieb an einer ollen Kiste mit einem geeigneten Windows drauf – verbraucht zusätzlichen Platz
    2. Weitergabe an jemanden, der das Teil an einer ollen Kiste mit einem geeigneten Windows drauf betreibt – nur muss man jemand finden
    3. Entsorgung auf dem Wertstoffhof – die mit Abstand schlechteste Lösung

    Schlage Threadsplit vor.


    und dieses rumheulen das darauf halt nix mehr geht ist mehr als unakzeptabel.

    Es geht mir primär um die sehr unfeine Art und Weise, wie M$ die Leute zum Kauf neuer Hardware treiben möchte, also das mehr oder weniger unbrauchbar machen des PCs/Laptops durch diese Zwangs-Update-Endlosschleife. Früher, als es alle paar Jahre eine neue Windows-Version gab, war das noch halbswegs anständig geregelt. War die Hardware zu alt, lies sich die neue Windows-Version nicht mehr (auf dem normalen Weg) darauf installieren. In einigen Fällen kam sogar ein entsprechender Hinweis auf dem Monitor. Die alte Windows-Version lief aber weiterhin, sodass ohne Zeitdruck neue Hardware gekauft werden konnte.


    Ich denke das man sich alle 3-4 Jahre mal neue HW gönnen kann

    Muss man aber nicht, hat auch was mit Müllvermeidung usw. zu tun.

    Was ich vorhin etwas überspitzt in diesem Thread formulierte, steckt vermutlich schon ein Stück weit hinter der Marschrichtung von M$. Ohne ständig 'ne neue Software-Sau durchs Dorf zu treiben wäre der PC-Massenmarkt nämlich relativ tot. Sofern man keinen Hochleistungs-PC (Videobearbeitung, Rendering, Simulationen, FEM, grafik- oder rechenintensive Spiele, …) braucht und die üblichen Anwendungen doch eher Internet, E-Mail, Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Musik hören und Filme glotzen sind, reicht ein zehn Jahre alter PC mit Vierkernprozessor (Dunstkreis: Core2Quad, Phenom X4) durchaus aus, wenn man zwei kleinere "Eingriffe" daran vornimmt:

    1. SSD für's OS rein und die vorhandene HDD nur noch als Datenhalde nutzen
    2. RAM auf ≥ 8 GiB aufrüsten


    Als Betriebssysteme kommen dann Windows 7 64-Bit oder ein Linux 64-Bit in Frage.

    Und die Leute mit Hardware aus dem Neolithikum in eine Update-Endlosschleife zu schicken, damit das Windows 10 auch ja nicht darauf läuft, ist schon voll danben. In nicht wenigen Fällen dürfte M$ aber damit das Ziel erreichen, dass die Betroffenen neue Hardware kaufen.


    Das ist der Mist an Windows 10, ich warte darauf, dass auch mal von breiteren Produkten der Support fliegt. Es ist wirklich grausig, dass Microsoft gerade für die Home keinerlei Update Stopp vorsieht.

    Kauf Dir gefälligst neue Hardware und schmeiß Deine olle Gammelkiste auf den Müll! Deine Einstellung ist ja total wirtschaftsfeindlich. :trollface: