Beiträge von michi

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    So, hier mein PicoMicroMac in seiner finalen Form. Ich hab es vor ein paar Wochen auch hingebracht mittels Linuxinstallation auf meinem Ryzen neue Disketten-Images in die Firmware zu backen. Man kann sich also das Image im Emulator am PC richten (zB. Mini vMac mit Mac Plus ROM) und als read-only auf den Microcontroller ziehen, jetzt habe ich auch MacDraw, der vektorbasierte Bildeditor für den originalen Mac 128k. Das pixelbasierte MacPaint läuft in dieser Konfiguration nicht, weil es einen schreibbaren Datenträger benötigt. Das geht mit dem PicoMicroMac grundsätzlich, aber man muss einen SD-Reader anbauen der als SMD-Bauteil eine eigene custom Mini-Leiterplatte benötigt - nix für mich, der Reiz waren die minimalen Kosten des Projekts (4€ + Kleinkram der rumliegt). Es läuft System 1.1 mit Finder 1.1g in Englisch.

    Hab mal die Desktop und Notebook Liste aktualisiert und meinen Acer mit Zen1 und 3051 Multicore Punkten auch mit eingefügt. Um Handy und GPU kümmer ich mich die Woche mal.

    Xaar ich war so frei und hab den Eintrag vom ThinkPad X275 von "2 Kerne (2 ALU, 1 FPU), 2 Threads" auf "4 Kerne (4 ALU, 2 FPU), 4 Threads" geändert, das gute Stück hat ja 2 Module. Keine Ahnung woher der Fehler kam, kann von mir sein (hatte früher mal alle Bulldozer angeglichen von der Bezeichnung 8D)

    Sje könntest du evtl. für den Snunmu GK3V nochmal den korrekten Link raussuchen?

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    Alphaville - Universal Daddy

    Externes Netzteil ist Spitze, dann kann man einfach mal alle Netzteile der Kramkiste mit passender Spezifikation durchprobieren mit guter Chance auf eines mit DLAN-Verträglichkeit. Im allerschlimmsten Fall ein Linearnetzteil im Eigenbau (mehr ein Scherz bzw. Verzweiflungstat, weil weniger effizient :oO3:).

    So wie sich das jetzt liest hat das ja garnichts mit der alten Hardware zu tun, da war einfach das Update buggy. Das ist leider inzwischen schon normal.

    Was mich im größeren Kontext jetzt interessiert, hast du der Kiste das 24H2 Update angeschafft oder hat sichs von selbst installiert? Ich hab gar keine Erfahrungen mit automatischem 23H2 -> 24H2 auf unsupported Rechnern, selbst auf supported kommt das sehr verhalten. Bei der Family hat sichs auf beide Laptops noch nicht installiert (Zen3 und Alder Lake), mein Ryzen Desktop hat sichs kürzlich automatisch gegönnt. Beim ARM ThinkPad hatte ich angeschubbst.

    Wenn die Major von alleine kommt würde das allen recht geben, die einfach Win11 draufgebügelt haben und sich keine Sorgen machen.

    Jetzt mit mehr IDT Winchip (C6). Tatsächlich recht deutlich: 32-Bit Performance ist OK, 16-Bit? aua. Das genaue Gegenteil vom 6x86.

    @Alle bei 50 MHz x 2 testen - Wie Xaar schon angedeutet hat ist beim K5 der Multiplikator fix auf 1,5 gesetzt - also ohne einen "PR200" leider nicht möglich.

    Also ich bin bei weitem kein Lötprofi oder Enthusiast, aber ich kann das mit dem Trennen von bleifreiem und bleihaltigem Lot jetzt nicht direkt bestätigen. Tatsächlich nutze ich mit dem gleichen Lötkolben beide Lote wild gemischt, bei einfachen Lötaufgaben bleifrei (weil ich das bleihaltige nicht "verschwenden" möchte) und wenns schwieriger wird das Bleihaltige (deutlich einfacher zum verarbeiten).

    Bei Reparatur von Geräten, die bleifrei gelötet sind (z.B. Auslöten von bedrahteten Elkos auf Grafikkarten/Mainboards) nutze ich das Bleilot um es mit dem originalen Lot zu mischen und allgemein den Schmelzpunkt zu senken. Das ist oft entscheidend für den Entlöterfolg.

    Zum Lötequipment: es ist bei bleifrei einfach ein höherer Schmelzpunkt, und damit weniger Marge in der Temperatur zwischen "Lot schmilzt" und "Bauteile werden beschädigt". Was hierbei helfen soll sind direkt geheizte Spitzen - wo Heizelement und Temperatursensor in die Spitze integriert sind. Man kann damit also die Temperatur der Spitze besser regeln und die Leistung direkter in eine Lötstelle bekommen. Ich hatte sowieso keinen Lötkolben mit einstellbarer Temperaturregelung und bin deshalb auf ein Einsteigermodell mit direkt geheizten Spitzen gegangen (Miniware TS100). Profilötstationen die das können sind leider dann teuer.

    Heißluft ist aus zweierlei Gründen wichtig: SMD auslöten und auch um das Board vorheizen. Board auf 50 - 80 °C vorgeheizt macht einen brutalen Unterschied, gerade bei Masse-Layern in mehrlagigen Leiterplatten. Ich machs diletantisch mit ner Proxxon MH550.

    Marco Reps (<3) hat sonst einige YT-Videos zu Löttechnik, und von Reparaturkanälen wie Louis Rossmann kann man sich garantiert auch was abschauen. Wenn du noch kein Amtech Flussmittel hattes übrigens: Ja, probiers aus, Wundermittel :D

    Ja, der Vergleich bei gleichem Bus und Multiplikator wäre reizvoll, aber andererseits wurden die Chips ja auch mit den unterschiedlichen Konfigurationen verwendet, da hab ichs letztendlich mal so durchlaufen lassen.

    Hab auch schon überlegt wie man einen WinChip da einreihen würde. Ich denke ich versuche dann ob 50 MHz x2 und 66 MHz x3 bei einem C6-200 funktionieren. Die C6 haben, wenn ich das richtig verstanden habe, auch nur ganzzahlige Multiplikatoren, die Winchip2 sind dann flexibler mit 2,5 oder 3,5.

    Eine Frage die mich nach wie vor umtreibt, ist der Unterschied zwischen dem 16- und 32-bit breiten Speicherinface von 386 SX und DX. Gabs da letztendlich deutliche Leistungsunterschiede rein durch den unterschiedlichen Bus? Ich weiß, Cache gab es eigentlich nur mit dem 386 DX so wirklich (mit Ausnahme vom 486SLC), und das würde ganz reale Geschwindigkeitsvorteile bringen, aber wenn man nur vom Speicher ausgeht? Vielleicht habt ihr (Xaar, Arnulf? 8D) mal Zeit einen 33 MHz 386 DX durch den Parkour zu schieben :b1:

    Hier mal die Ergebnisse meines 100 MHz Round-ups auf Sockel 7.

    UserSpeedsys CPUL1 / L2 / RAMALU / FPU / GrafikCPU ModellMainboardCache(s)RAMGrafikKommentar
    michi105.0183.2 / 100.4 / 73.61469 / 876 / 21845AMD K5 PR133 100 MHz
    (66x1.5)
    PC-Chips M571L1: 16+8 kB (CPU)
    L2: 512 kB (Mainboard)
    128 MB SDRAM 66 MHzS3 Trio64V+
    PCI, 2 MB
    michi74.9191.0 / 93.8 / 68.31046 / 1694 / 21845Intel Pentium-S 100 (66x1.5)PC-Chips M571L1: 8+8 kB (CPU)
    L2: 512 kB (Mainboard)
    128 MB SDRAM 66 MHzS3 Trio64V+
    PCI, 2 MB
    SX879 @ 100 MHz
    michi66.7339.7 / 136.0 / 67.91196 / 1185 / 15604Cyrix 6x86 100 MHz (50x2)PC-Chips M571L1: 16 kB (CPU)
    L2: 512 kB (Mainboard)
    128 MB SDRAM 50 MHzS3 Trio64V+
    PCI, 2 MB

    und extra:

    UserSuperScapeCacheCHKNorton SIMio. TransistorenCPU ModellMainboardCache(s)RAMGrafik
    michi113.2419.9 / 161.0 / 105.8433,04,3AMD K5 PR133 100 MHz
    (66x1.5)
    PC-Chips M571L1: 16+8 kB (CPU)
    L2: 512 kB (Mainboard)
    128 MB SDRAM 66 MHzS3 Trio64V+
    PCI, 2 MB
    michi96.3138.2 / 97.4 / 74.7317,63,3Intel Pentium-S 100 (66x1.5)PC-Chips M571L1: 8+8 kB (CPU)
    L2: 512 kB (Mainboard)
    128 MB SDRAM 66 MHzS3 Trio64V+
    PCI, 2 MB
    michi106.4419.2 / 186.3 / 97.1678,73Cyrix 6x86 100 MHz (50x2)PC-Chips M571L1: 16 kB (CPU)
    L2: 512 kB (Mainboard)
    128 MB SDRAM 50 MHzS3 Trio64V+
    PCI, 2 MB

    Es soll erwähnt sein, dass sowohl Cyrix als auch AMD K5 zwei Jahre nach dem Pentium erschienen sind.

    Erkenntnisse:
    -CacheCHK misst wohl die Lesegeschwindigkeit der Caches, während Speedsys einen Mittelwert aus "Read", "Move" und "Write" nimmt. Weil der K5 zwar schnell liest, aber weniger schnell moved und das Schreiben nicht mit dem L1 Cache cached gibt es eine hohe CacheCHK Geschwindigkeit, aber Speedsys wirft einen geringeren Wert.
    -Norton SI lässt scheinbar gute L1 Performanz stark in den Score einfließen.
    -Der Cyrix ist zwar bei 16-Bit Integer (LM60) schneller als der Pentium, bei 32-Bit Integer (Speedsys) muss er aber zurückstecken. Ggf. mit CPU-Z Vintage Edition gegenchecken
    -Obwohl der Cyrix aus weniger Transistoren aufgebaut ist als der Pentium erreicht er respektable Ergebnisse, v.a. bei der Cache-Architektur und Speicherverwaltung (hat ja den 50 MHz FSB-Nachteil!*)
    -Man hat es schon beim Vergleich von K5 und K6-2 gesehen, aber die gemessene RAM-Geschwindigkeit hängt nicht rein vom Mainboard und dem Bustakt ab, unterschiedliche CPUs scheinen das schon auch unterschiedlich zu handlen.

    *Wissen die Experten hier sicherlich, aber der Cyrix kann nur ganzzahlige Multiplikatoren.

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    Wenn man zwei DDR2-Slots hat wären 3 GB tatsächlich die ideale Bestückung, meine beiden Boards mit Via C7 haben allerdings jeweils nur einen Slot verfügbar. Deswegen ist das mit dem RAM nicht ganz trivial, weil 4 GB vom Board evtl. nicht offiziell unterstützt sind und man einen exotischen 4 GB Riegel benötigt.

    Ich glaube die Internet-Experience ist bei solcher Leistung einfach auf verlorenem Posten. Das hab ich bei meinem 1,5 GHz Single Core AMD "Atom" dem E240 festgestellt. OS einigermaßen flüssig bekommen, seis Win 7 oder Linux geht schon, aber das Internet ist einfach ne Nummer zu groß inzwischen.

    Bei einem C7 als Hauptrechner würd ich vermutlich versuchen so viel RAM wie möglich zu verbauen (wenns geht 4 GB?) und dann Win 7 laufen lassen. SSD ist sowieso obligatorisch. Aber realistisch hätt ich keine Chance. Meine Grenze wäre vermutlich ein 1st gen Core i quad.