Beiträge von DosAmp

    Als schnelle Lösung mit der Möglichkeit der lokalen und Cloud-Speicherung (Google Drive, Dropbox) bietet sich Draw.io an. Dieses ist auf GDrive aufgebaut und bindet sich in dieses auch wieder als externer Editor ein, wenn man gespeicherte Dokumente wieder aufruft. Insbesondere hat man für EDV-Netzwerke gleich den gesamten Satz an Cisco-Symbolik zur Verfügung.

    Backups sind täglich um 4. Die einfachste Wiederherstellung wäre im Moment die Ersetzung der entsprechenden Region (512×512 Blöcke), wobei u. U. entsprechend viel von der Umgebung überschrieben wird. Dazu benötigt es erst einmal die Koordinaten.


    Auf dem unteren Bild lässt sich leider keine Beschriftung erkennen für die Anschlüsse.

    Normalerweise müssten diese mit LINE bzw. PHONE beschriftet sein, wobei letztere zum Durchschleifen eines Tischtelefons gedacht ist.
    Wenn man das Gerät erst mal zum Laufen gebracht hat und diese trotzdem nicht auseinander halten kann, merkt man eine eventuelle Verwechslung sehr schnell daran, dass das Modem problemlos auf Kommandos reagiert, aber kein Freizeichen bekommt.

    Das Problem tritt auf, wenn auf einer Festplatte sich schon eine (leere) GPT-Partitionstabelle befindet und Windows im BIOS-Modus installiert wird, wobei Windows in diesem Falle die GPT links liegen lässt und nur MBR-Partitionen anlegt. Wenn man anschließend mit dem Debian/Ubuntu-Installer daher kommt, findet dieser nur die leere GPT.

    In diesem Falle sollte man sich die Sektoren ausrechnen, in denen die GPT liegt, und diese überschreiben. Hier habe ich dies beispielhaft für Hexley und seine 120-GB-SSD vorgerechnet.
    Wichtig ist im Falle eines Datenträgers mit 4-KiB-Sektoren nach der von fdisk ermittelten Anzahl logischer, nicht physischer Sektoren zu gehen – praktisch alle Platten unter 2 TB präsentieren dem OS noch logische 512-Byte-Sektoren.

    Wenn man nicht gerade einen zwingenden Grund für 32 Bit (native 16-Bit-Apps, …) oder 1 GB oder weniger hat, ist ein 64-Bit-System schon allein aus dem Grund empfehlenswert, dass bei einem Upgrade auf 4 GB oder höher nicht neu installiert werden muss – vorausgesetzt die in jenem Fall wohl schon leicht betagte Hardware unterstützt das überhaupt.

    Ich habe noch eine Seagate Marathon ST92130AG (2,16 GB, 4500 RPM, Multiword-DMA 2, 100 KB Buffer, 12 mm Bauhöhe) hier, die aus meinem auseinandergefallenen Omnibook 4150 stammt. Wie viele gereifte Platten mag diese nicht mit USB-Adaptern, aber darauf sollte sich noch eine Dualboot-Konfiguration mit Windows 3.11 und NT 4.0 befinden.


    (Der Fleck in der linken unteren Ecke ist keine Delle, sondern ebenfalls ein Kleber-Rückstand.)


    Zum Thema: Hat Firefox ned auch Chromium als Unterbau?

    Nein. Firefox hat mit der Gecko-Engine als einer der letzten Browser eine Eigenentwicklung im Einsatz, die bis zu den ersten Netscape-Browsern zurückreicht. Alles ernsthaft andere ist mittlerweile WebKit/Blink (Safari, Chromium, Opera, …) oder Trident (IE und alles, was unter Windows das MSHTML-WebBrowser-Bedienelement benutzt).


    Ich werfe mal frei ArchBang in den Raum. Nach dem Booten sind mit OpenBox-WM nur ~ 100 MB RAM belegt.

    Arch und sämtliche i686-optimierten Distributionen laufen nicht auf dem VIA C3, da dieser nur formal i686-kompatibel ist, diesem die CMOV-Instruktion fehlt und deren Emulation (im Vergleich zum fehlenden NOPL beim AMD Geode) lahm wäre.


    kann ich nicht für den PXE Boot ein eigenes Subnetz haben ?

    Nicht, solange der Rechner nicht ebenfalls in diesem Subnetz hängt.
    Unter Linux hast du natürlich die dritte Alternative, dass du den Pi in beide Subnetze hängst, wobei er nur in einem der beiden für den Internet-Zugriff ein Gateway konfiguriert bekommt.


    Moin, ich hab eine IPv6-bezogene Frage: Ist es eigentlich möglich ein /64er Netz in kleinere Netze zu zerteilen, z.B. /96er Netze und diese an Gastsysteme des Servers zu verteilen?

    Selbstverständlich. Nur musst du dem Server selber dann auch ein kleineres Netz geben.

    Nehmen wir z. B. an, dein Anbieter hat dir das Netz 1234:5678:90ab:cdef::/64 zugewiesen und eine entsprechende Route gelegt. Dann könntest du das Netz einfach halbieren und in die untere Hälfte den Server legen:

    Zitat

    Server: 1234:5678:90ab:cdef::/65
    VM 1: 1234:5678:90ab:cdef:8000::/96
    VM 2: 1234:5678:90ab:cdef:8000:1::/96
    VM 3: 1234:5678:90ab:cdef:8000:2::/96

    Oder wenn alle ein /96er Subnetz nutzen sollen (auch wenn ich etwas Platz zwischen dem Server und den VMs lassen würde, da du schließlich 2^32 mögliche /96er-Subnetze hast):

    Zitat

    Server: 1234:5678:90ab:cdef::/96
    VM 1: 1234:5678:90ab:cdef:0:1::/96
    VM 2: 1234:5678:90ab:cdef:0:2::/96
    VM 2: 1234:5678:90ab:cdef:0:3::/96

    Wichtig ist dann nur, auf dem Server und in den VMs die Routen richtig zu legen, damit alle noch das Gateway erreichen.

    Code
    1234:5678:9000::1 dev eth0
    default via 1234:5678:9000::1 dev eth0


    Bezüglich LVM hat das Wort möglicherweise eine andere Bedeutung, glaube in dem Falle ist die neue VG schlicht zu klein um das grosse LV zu enthalten?

    Ja.

    Zitat von LVM - ArchWiki

    Physical extent (PE): A small part of a disk (usually 4MiB) that can be assigned to a logical Volume. Think of physical extents as parts of disks that can be allocated to any partition.

    Extents sind die kleinste Einheit, die man in einer LVM-Volume-Group einem Logical Volume zuweisen kann.
    In dem Falle versuchst du, deinem Root-LV 100% der Extents einer VG (einer einzigen Platte, falls du ein LVM über mehrere Platten hast) zuzuweisen, was sehr wahrscheinlich fehlschlägt, weil noch mindestens ein anderes darin enthalten ist. Was du willst ist vermutlich eher

    Code
    lvextend -l +100%PVS vg_tatooine/root


    oder

    Code
    lvextend -l +100%FREE vg_tatooine/root