Beiträge von Blue

    Moin!

    In meiner neuen Werkstatt besitze ich viele Rechner mit meinen Kollegen zusammen. Wir würden am liebsten alle Rechner mit unserer Anlage verbinden.. jetzt aber so ein 16fachen Klinkeumschalter zu bauen ist natürlich zu einfach.

    Jetzt kam meine Idee: Wir besitzen ja sowieso ein Werkstatt-Server, wo noch genug Platz wäre sogar für eine anständige Soundkarte (Audigy 2 oder so). Dieser rennt mit Linux.

    Ich müsste also ein Audioserver auf der Kiste installieren und auf deren Clients quasi ein Virtuelles Audiodevice installieren was mir den Output per Netzwerk sendet.

    Soweit so gut in der Theorie.

    Für Linux wärs ja zu einfach, Pulseaudio scheint da die Wahl zu sein.
    Für Windows wird es da schon kniffliger, Pulseaudio gibt es soweit, wenn auch etwas Stiefmütterlich behandelt. Alternativ scheint dieses Projekt ja cool zu sein: https://github.com/rsegecin/WLStream
    Für OS X scheine ich gar nix zu finden und wenn dann nichts für PowerPC! Okay das wäre nunmal so, das Nagel ich nicht so darauf fest.
    Für Linux/LibreElec wäre nen Plugin cool oder outofthebox Support.. weiß da jemand was?

    Ich will keine Mission Critical Sachen darüber fahren lassen, also wäre mir eine etwas höhere Latenz banane.

    Gibt es hier Leute die da mir etwas drüber erzählen können?

    Problem für mich is ja jedesmal wenn ich die Architektur wechsle, das ansteuern. Ne Z80 is ja keine 68k genauso wenig wie Risc-AVR wobei ich stark vermute das nen AVR am einfachsten ist da ich direkt in C loslegen kann. B2

    Ich nehm das jetzt mal unkommentiert auf, danke!

    Besonders die Erklärung fürn Buffer.. is ja logisch, quasi wie ein Relais-Ersatz, womit ich dann x-beliebige Spannungen/Ströme schalten kann, mit einen kleinen Schalter.

    Glaub brauch noch nen Übersetzungsbuch Elektriker -> Elektroniker oder sowas :D

    Ich werd aber erstmal mit dem ATTiny jetzt tüddeln, wär schade drum, wenn ich mir das ganze coole Zeugs hol und das in der Ecke versauert weil ich zu Dumm dafür bin. Son ATTiny kann man immernoch zwecksentfremden mit fertig-Tutorials für irgendwas. (Hab schon LED-Steuerung gelesen)

    Auch wenns ne andere Liga is bzgl AVR-C und Maschinencode.

    Gibts da eigentlich was von Ratiopharm guten Lehrbüchern?

    Würd mich auch gern mal damit beschäftigen, ne CPU krieg ich auch auf ne Lochrasterplantine gelötet, allerdings wüsste ich gar nicht was ich dazu noch alles bräuchte (und jetzt alles 1:1 nachbauen von dir, wär ja nich sinn der Sache).

    Hat eben nachm ATTiny geschaut, schön 8pin, bissel zum rumtüddeln, vll mal externen SRAM ansteuern, ja. Allerdings scheint das auch alles für mich aktuell Magie zu sein. Dann nach 8085 geschaut und bissel IC Krams dazu, aber da fehlt mir einfach das Wissen und wtf 12 Euro für ne CPU. Dann lieber ein ATTiny für 2 Euro. Aber da brauch ich wieder nen Programmer (hab nurn LPT-Programmer von 1998 mit Support bis 2003?, für den EEPROM der dann an ner 8085 hängen würde, sicherlich noch neu genug.. aber lol)

    Wie ich das nachher "Programmiere" is wiederrum, qualvoll machen. Sonst lerne ich es nie.

    Aber ich bin zwar Elektriker, aber wenn ich hier schon begriffe wie Buffer lese, was ich nur aus der Software kenne, dann bin ich schon aufgeschmissen.

    Was würdest du Wortwörtlich ein Nix-Könner jetzt empfehlen? Du kennst mich, ich wills gleich dreckig. Volle Dröhnung, irgendwas lustiges.

    Beispiel:

    Hab 3 Racks und paar Rechner an einen Automaten gehabt, flog sofort raus bei der Stromzufuhr.

    Wenn alle laufen würden, wäre ein B16 kein Problem, aber der "Anlaufstrom" (Kondensatoren ziehen sich mit Saft voll) is halt doch schon sehr heftig und so muss man ne Nummer größer greifen.

    Die einzelnen Kaltgeräteanschlüsse hinten werden wiederrum mit einer 16A-Fuse abgesichert, steht hinten auch drauf. Das heißt deine Geräte sind mit 16A abgesichert nur die Zuleitung zur APC is einfach höher um mit den Einschaltströmen durch die ganzen Ausgängen oder ggf doch mit hohen Lasten rechnen zu können.

    Man geht ins Haus ja auch mit 3x63A rein und teilt diese dann wieder auf an den einzelnen (im günstigen Fall B16) Sicherungen. Die APC wird halt fest verdrahtet mittels empfohlen 6qmm wie ein Back-Kochfeldkombination an der E-Herd Dose.

    Oder noch einfacher gesagt: Sicherungen lassen sich Selektiv setzen (in Reihe). Die USV ist gleichzeitig wie mehrere B16 Automaten (2 wenn ich richtig sehe). Und wenn man jetzt von Volllast ausgeht sind 2x16A = 32A pflicht einphasig. 32A is aber wegen den o.g Anlaufströmen noch zu eng (und Aufladen und und und.) und daher die nächst größere Automatengröße gewählt und das ist heutzutage 40A (früher 35A). Und dies gilt auch dann nur für die "Primäre Seite" des APC, alles ab den Kaltgerätebuchsen ist dann mit 16A abgesichert wo du theoretisch auch eine Kaltgerätesteckdose anschließen könntest mit lustigen Verbrauchern.