Beiträge von Xaar

    Lithium-basierte Primär- und Sekundärzellen sind nunmal technisch sehr anspruchsvoll. Die gelten sowieso als Gefahrgut - auch beim Versandt. Und Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus sind hinsichtlich der Ladeelektronik sowieso ein Ding für sich. NiMH-, NiCd- oder Blei-Akkus sind dahingehend deutlich angenehmer - aber wie will ja heute niemand mehr, obwohl sie auch einige Vorteile haben (Nachteile natürlich auch). Schon die Temperaturabhängigkeit ist bei NiCd deutlich besser als bei LiIon/LiPo - letztere machen zuweilen schon im einstelligen °C-Bereich Probleme, während NiCd-Akkus auch noch weit im Minus-Bereich nutzbar sind, genauso wie einige Blei-Akkus.

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    Äußerst interessant.

    Der SY046 läuft mit Split-Voltage: 3,1 V für den Kern, 3,3 V für I/O. Die normalen Pentium-S laufen in der Regel nominal mit 3,52 V oder 3,3 V Single Voltage (also Kern und I/O). Wenn du Glück hast, ist die CPU noch heil - wenn du Pech hast, dann ist sie hin, wie Alpha schon schrieb.

    Das SP97-V kann ja eigentlich mehrere Split Voltage-Einstellungen - ich würde mich da an deiner Stelle mal rantasten. Erstmal als Pentium MMX (2,8 V; "Intel P55C-MMX" heißt das im Handbuch), wenn das nicht geht dann als "IBM/Cyrix 6x86MX" (2,9 V). Wenn das auch nicht geht, wäre noch die 3,2 V-Einstellung ("AMD (.35 micron) K6-PR233") eine Möglichkeit, aber da läuft der Kern schon mit mehr als der vorgegebenen Spannung - aber immernoch weniger als als Single Voltage Pentium-S mit 3,3 V (oder gar 3,52 V).


    Ich würde – neben einem groben Check mit hexdump, ob überhaupt noch etwas außer Nullen vorhanden ist – erst einmal probieren, mit Testdisk die Partitionen wiederherzustellen.
    http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Step_By_Step
    In einem zweiten Schritt sollten die Partitionen auf Integrität überprüft und wieder ein bootfähiger MBR erstellt werden, z. B. mit der mbr.bin aus dem Syslinux-Paket.

    Vielen Dank für den Tipp! TestDisk hat die Partitionen wieder gefunden und nach dem Schreiben der Partitionstabelle half eine Reparatur mit der Windows 7-DVD, um das Windows 7 wieder bootfähig zu bekommen =) Scheinbar haben sich die Partitions-IDs geändert mit der neuen Partitionstabelle.


    Wenn sich die Partititonstabelle wieder herstellen lässt, lass von einem Live-Linux aus badblocks -[b]n[/b]sv über die SSD laufen. Wenn die Partititonstabelle irreparabel beschädigt ist, lass von einem Live-Linux aus badblocks -[b]w[/b]sv über die SSD laufen. Schau Dir vor und nach dem badbocks-Durchlauf die SMART-Werte an.

    Die SMART-Werte schau' ich mir bei Badblocks generell vorher und nachher an - aber ein Testlauf mit -nsv ist gewiss nicht verkehrt.


    An 7,7TB kann es nicht wirklich liegen.. selbst ganz alte SSDs können erheblich mehr.. meine alte C300, die nochmals älter ist als 830er darf schafft mind. 72TB.

    Das habe ich fast vermutet. Nur: Was könnte hier passiert sein? Wie geht plötzlich die Partitionstabelle futsch?

    Hallöchen!

    Ich habe hier ein Problem: Gestern Abend hab' ich wie gewohnt mein W700ds runtergefahren - und wollte es nun wieder starten. Allerdings meint es nun, dass kein Betriebssystem vorhanden wäre.

    Also hab' ich den Rechner mal mit grml hochgefahren und wollte mir die auf der Systemplatte (Samsung SSD 830 256 GB) vorhandenen Daten ansehen - allerdings melden mir sowohl cfdisk als auch fdisk, dass keine Partitionstabelle vorhanden wäre. Beim Booten von grml wird auch gemeldet, das die Platte eine unbekannte Partitionstabelle hätte 8| Die SMART-Werte sehen aber unauffällig aus.

    Wie kann sowas sein? SSD im Eimer? Irgendwas Anderes? Sind ja bisher keine Sektoren neu zugeordnet worden - und ob rund 7,7 TB written zu Viel sind, kann ich nicht beurteilen...

    Gibt's Möglichkeit, die Platte anderweitig anzusehen, ob noch Daten drauf sind?