Beiträge von Xaar

    Joa, der Titel sagt eigentlich alles: Kann jemand einen kleinen (möglichst ohne Installation laufenden) BootP-Server für Windows empfehlen? Ich brauch' das Tool eigentlich nur, um einem Gerät (was sich von Werk aus erstmal nur über BootP 'ne IP-Adresse holt) einmalig 'ne Adresse zuzuweisen, um die automatische Anfrage dann zu deaktivieren (Feste IP-Adresse).


    Naja, mein T60 ist mittlerweile auch schon 10 Jahre alt und man kann doch noch ganz viel mit machen. 10 Jahre in der IT sind heute schon weniger, als z. B. vor 20 - 30 Jahren.

    Gerade die Peripherie, die es vor 10 Jahren gab, kann man meist noch einwandfrei nutzen. Würde Sie den lange halten.

    Mag sein, dass der technologische Unterschied nicht mehr so groß ist, aber zeig' mir doch mal heute einen aktuellen Rechner, an den ich bspw. noch einen Drucker mit Parallelport oder Scanner mit eben diesem Port anschließen kann. Im Notebook-Bereich nahezu unauffindbar und auch im Desktop-Bereich wird's da schon ziemlich dünn.

    Und heute läuft's ja darauf hinaus, alles nur noch über USB 3.1 oder Thunderbolt laufen zu lassen - da haste zuweilen auch Probleme ohne Ende.


    Drucker (besonders von Epson) sind ein tolles Beispiel. Da ist man froh, wenn Sie die Garantiezeit + ein paar Monate überleben. Habe ein HP PSC2200 4in1 Gerät, von 2002. Ist ein Tintenpisser, damals Schweineteuer aber läuft unter Windows 7 x64 noch einwandfrei. Und das beste, es funktioniert direkt mit dem Windows Treiber. Man muss sich keine Bloatware des Herstellers installieren...

    Also mein Samsung-Drucker von 2008 funktioniert auch noch problemfrei. Oder mein Mustek-Scanner von ~2000. Letzteren hab' ich sogar aus'm Schrott gezogen und er tut's noch. 'nen uralten USB 2.0-Hub von Hama hab' ich ebenso noch.

    Bestes Beispiel mein "neuer" Eizo Monitor. Das ist wenigstens geile Qualität. Kann man suchen.[/quote]

    Ich hab' drei 13 Jahre alte HP-TFTs auf Arbeit, die noch problemlos funktionieren. Und einen ~15 Jahre alten Fujitsu-Siemens-TFT, der noch nicht mal DVI hat. Ebenso hab' ich etliche alte Röhrenmonitore, die auch noch gut sind - und da sind nicht nur "Business"-Modelle dabei.


    Unfug. Schau doch mal hier, was ich an meinem Thinkpad problemlos aufrüsten, warten, instandhalten und co kann: http://ok2.de/ThinkPad/HMM/t460_hmm_en_sp40k04896.pdf

    Na sowas, fast alles wartbar, mit wunderbar bebilderter Anleitung wie man es tauscht und wo man Ersatzteile bekommt.

    Ist übrigens nen Ultrabook.

    Er hat allgemein davon gesprochen. Einige Ausnahmen gibt's immer, aber das macht's dennoch nicht zum Standard.


    Was nicht mindestens 10 Jahre durchhalten kann (!) fällt für mich unter "Wegwerfware". Und das ganze C2D Zeug ist jetzt schon meist 10 Jahre alt, man muss nur mal schauen, was es davon noch in der Bucht gibt. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.

    10 Jahre sind aber in der EDV ein sehr großer Zeitraum. Ein Beispiel gefällig? Vor 10 Jahren war Windows XP das aktuellste Windows - und Rechner mit Pentium D waren auch noch am Start, da der Core 2 Duo gerade erst in den Startlöchern stand. Die ersten Core 2 Duo für 'n Desktop kamen im Juli 2006 raus, die ersten Mobilen Core 2 Duos im August 2006. Mit den Modellen von damals kannste heute keinen Blumentopf mehr gewinnen. Sicherlich reichen die noch für diverse Bürotätigkeiten und auch hier und da zum surfen aus - aber state of the art sind die lange schon nicht mehr. Und ich schreibe das auf einem Mobile Core 2 Quad-basierten Notebook von 2008 ;D

    Sehr viel mehr als Windows 7 möchte ich persönlich so einem Rechner auch nicht antunt - meine Erfahrungen mit dem W700ds hier unter Windows 8/8.1 waren eher mau als toll.

    Kurzum: 5-6 Jahre Mindestlebensdauer sind imho okay, alles was darüber liegt ist zwar auf jeden Fall wünschenswert, aber kein Muss.


    Bedenke, das immer mehr die Künstliche Intelligenz geforscht wird und die schon Cyborgs bauen.
    Dann ist die Generation Mensch ziemlich überflüssig.

    Die werden aber imho nicht erforscht, um den Menschen zu ersetzen - warum auch? Dann kann ich auch gleich alle Menschen abmurksen - da brauch' ich kein Geld für großartige Forschungen ausgeben.


    Na ja, je mehr Maschinen arbeit erledigten muss der Menschen immer mehr leisten um mit denn Maschinen mit zu halten, um nicht erlassen zu werden.

    Es gibt aber genug Anwendungen, wo Maschinen dem Menschen die Arbeit DEUTLICH erleichtern.

    Brauchst dir nur mal Baustellen anschauen: Was früher hunderte (oder tausende) Leute in mühevoller Handarbeit errichtet haben, macht heute eine Handvoll Leute dank Kränen, Bagger und Co. zuweilen deutlich schneller und effektiver.

    Anderes Beispiel? Landwirtschaft. Noch anderes Beispiel? Bergbau.

    Letztlich sinkt dadurch freilich auch die Anzahl der Arbeiter - aber was ist denn besser? Lieber 1000 Leute, die körperlich extrem hart arbeiten müssen, sich dafür kaputt rackern und einen Hungerlohn dafür bekommen - oder 50 Leute, die körperlich nicht mehr so stark belastet werden und noch dazu einen vernünftigen Lohn erhalten.

    Was man mit den übrigen 950 Leuten macht, ist natürlich die Frage. Aber letztlich brauchen Maschinen auch Wartungs- und Instandhaltungspersonal - und irgendwer muss die Maschinen auch entwickeln, bauen und ausliefern, wodurch auch wieder Arbeitsplätze entstehen.

    Außerdem gibt es mittlerweile auch zur Genüge Berufe, die keine "materiellen Werte" mehr schaffen (also im Sinne von "irgendwas zusammenbauen" o. Ä.), sondern im Dienstleistungssektor tätig sind (wie halt irgendwer, der Kundensupport macht). Sowas hatteste früher(TM) auch bei Weitem nicht in dem Maße wie heute.

    Ich schau' gerade den blinkernden LEDs der Ausgangskarten an meiner alten S5-115U zu - nach dem ich wie durch Wunderhand plötzlich auch an den Interbus-Modulen was sehe. Am Freitag ging's komischerweise nicht - und jetzt tut's, obwohl ich nix gemacht habe :fresse: Hab' wahrscheinlich einfach nur die falschen Adressen genutzt :fresse:


    ¹Schlechte Verbindungen werden wieder mehr: Gegenstelle am Mobiltelefon in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung oder hohem Hintergrundgeräuschpegel, z.B. Baustelle; Gegenstelle an VoIP bei zu geringer Bandbreite. Und bei einer Gegenstelle im Ausland ist nach wie vor oft sehr viel Rauschen auf der Leitung.

    Du hast noch ein Phänomen ausgelassen, welches mir immer mehr auf den Senkel geht: Kollegen, die ihre Fernsprecheinrichtung nutzen und sonstewo im Raum rumturnen - nur nicht am Telefon! Bei uns gibt's da leider einige Experten, die das so machen - unabhängig davon, ob sie nun alleine im Büro sind, oder noch andere Kollegen dabei. Es muss immer der ganze Raum beschallt werden.



    So ist halt jeder verschieden. Aber komplett zu pauschalisieren, dass Musik beim arbeiten immer ablenkt ist halt falsch. Jeder tickt ein wenig anders.

    Das Gegenteil zu pauschalisieren ist aber genauso wenig richtig. (@#9484)


    Selbst wenn ich zu Hause (private) Dinge am PC erledige, die ein Mindestmaß an Konzentration erfordern (Bildbearbeitung, Homepage, Notensatz, E-Mails schreiben, …), plärrt dabei keine Musik im Hintergrund!

    Kommt stark auf die Tätigkeit drauf an. Wenn ich bspw. (wie jetzt gerade) irgendwelches Zeugs durch die Gegend räume und mit meiner Datenbank abgleiche, dudelt auf jeden Fall Musik im Hintergrund!

    "Do one thing at a time!"

    Ich existiere bereits - also kann ich nix mehr machen. Und dabei sitze/stehe/gehe ich sogar noch! D:


    Es gibt auch ruhige nicht-invasive Musik, die die Konzentration eher fördert als stört.

    Mir ist dann absolute Ruhe dennoch lieber, wenngleich es freilich sehr gute Musik hierfür gibt.

    Man sollte halt kein Gangsterrap [...] beim arbeiten hören.

    Ach Quark! 'n Schönes "Isch figg disch" im Hintergrund ist doch immer konzentrationsfördernd :oO:


    Musst ja in ner sehr spießigen Firma leben, wenn man dort während der Arbeit nichtmal auf Kopfhörern Musik hören darf.

    Darf ich auch nicht. Und nein: Das hat nix mit "spießig" zu tun. Du sollst arbeiten, nicht Musik hören. Zumal ich mir Telefonsupport mit Musikhören schlecht zusammen vorstellen kann. Oder wenn man permanent unterwegs ist, weil man bspw. irgendwelchen Krams wegschaffen muss - oder auf der Baustelle unterwegs ist.