Beiträge von Xaar

    Ich glaub', Dirk meinte die Beschriftung auf der Box.

    Was ich aber auch interessant finde: Ich hab ja schon länger IBM PC-DOS 4.01 hier. Das meldet sich aber als 4.00 - überall (also COMMAND und VER, sagen beide 4.00). Ist aber nach Datum definitiv ein 4.01. Auf der Box steht aber auch nur "4.0" drauf :D

    Naja, was mich wundert: Die Box ist offenbar eine Non-OEM-Box von Microsoft. Es finden sich keinerlei Hinweise darauf, dass es nur mit einem speziellen System läuft. Und wie gesagt, es läuft auf einem IBM 5140 ohne Probleme.


    Darf ich dann mal ganz bescheiden nachfragen, wieso DOS 3.30 das letzte auf dem 8088 lauffähige DOS war?

    Wie kommst du da drauf? Alpha schrieb doch schon, dass selbst 6.22 auf 'nem 8088er läuft.

    Dann wundert mich aber schon das Datum. Die V30-Karte kam erst 1990 raus - das Datum der IO.SYS ist aber von Dezember 1988...

    Außerdem: Auf 'nem IBM PC Convertible (5140) bootets ohne Probleme. Der hat ja 'nen 8088er drin.

    Der 8088 ist softwareseitig voll mit dem 8086 kompatibel, meines Wissens nach. Nur der Adressdecoder muss halt mehr tun. Zumindest hab ich das so verstanden.

    Ansonsten: Was Alpha schon schreibt. Selbst die aktuellsten MS-DOS-Versionen laufen auf 'nem 8088er.

    Ich würd' ja gern mal die Disketteninhalte zwischen der "normalen" 3,5"- und der "8086 & 8088 3,5"-Version" vergleichen. Hab aber nur die 5,25"er von der normalen hier. Auf jeden Fall ist bei beiden Versionen ja der GW-BASIC-Interpreter und die DOSSHELL dabei. Also daran haben sie nicht gespart.



    EDIT: Hab mal die beiden vorliegenden Versionen verglichen.

    Die Disketten enthalten nahezu das Selbe. Lediglich bei 3 Dateien gibts Unterschiede:

    IO.SYS
    5,25"-Disketten-Version: 33470 Byte, 29.11.1988 18:21
    3,5"-Disketten-Version f. 8088: 33774 Byte, 05.12.1988 10:35

    SELECT.COM
    5,25"-Disketten-Version: 4141 Byte, 13.04.1989 12:00
    3,5"-Disketten-Version f. 8088 : fehlt

    VERSION-.401
    5,25"-Disketten-Version: 0 Byte, 13.04.1989 14:54
    3,5"-Disketten-Version f. 8088: 0 Byte, 13.04.1989 14:08

    Sonst gibs keinen Unterschied. Die Disketten sind auch unverändert im Originalzustand.

    Hallöchen!

    Ich hab ja vergangene Woche zwei MS-DOS 4.01-Pakete bekommen:

    Links ist es die scheinbar "normale" Box-Version (OEM, mit 5,25"-Disketten), rechts eine andere OEM-Box mit 3,5"-Disketten (in dem Falle noch mit 'ner NEC V30-Karte für 'nen Amiga 500). Soweit so gut.

    Nun ist mir der Zusatz "mit 8086- oder 8088-Prozessor" nicht weiter aufgefallen - bis ich mal versucht habe, diese 3,5"-Disketten auf meinem 486er zu booten. Geht nicht! Er nörgelt rum, dass ich doch einen Rechner mit 8086er oder 8088er Prozessor nehmen solle.

    Hat jemand eine Idee, warum dies der Fall sein könnte? Ist das eine "Spar-Version" mit geringerem Funktionsumfang? Die Systemanforderungen sind identisch, nur dass eben auf der weißen Box der 8086 bzw. 8088 gefordert werden. Vom Diskettenumfang hat die weiße Box 3 MS-DOS-Disketten, die graue 6 Disketten.

    Die rechte Box ist von etwa 1990 (der Aufkleber auf dem Deckel fehlt leider), die linke von 1991 (02/05/91).

    Was ist im Allgemeinen der Unterschied zwischen den Boxed-Versionen? Neben der "grauen" OEM-Box (wie links auf dem Bild) gibts die ja auch noch mit einem Farbigen Streifen (ebenso schwarz-grau, nur halt mit Streifen, wie hier auf Dirks US-Box).


    das ist doch immer so, dass nie exakt das angesprochen werden kann was auf der hdd steht. fehlen doch immer paar 100 MB :P

    In diesem Falle stehts sogar ziemlich detailiert drauf:

    LBA: 26.520.480 Sectors.

    Macht genau 13578485760 Byte. In Zweier-Potenzen (1 kiB = 1024 Byte) sind das 12,646 GiB, in Zehner-Potenzen (1 kB = 1000 Byte) 13,578 GB.

    Der Unterschied ist nur: Unter Windows wird in der Regel mit Zweierpotenzen gearbeitet (auch wenns nicht als "GiB" sondern als "GB" bezeichnet ist), die Hersteller nehmen bei der Umrechnung aber gerne die Zehnerpotenzen.

    Wobei man sagen muss, dass die "GiB"-Schreibweise erst deutlich später in Gebrauch kam - und auch nachwievor nicht durchgehend verwendet wird. Da schließe ich mich sogar ein, da für mich nachwievor gilt: 1 kB = 1024 Byte usw.. Ist aber eigentlich nicht exakt, da "k" 'n SI-Präfix ist - und für "1000" steht. "ki" steht dafür für "1024" ("KiBiByte"). Klingt aber irgendwie doof - und auch ungewohnt.


    Hatten EDOs nicht eingendlich 72 Kontakte? :b5::b5::b5:

    EDO bezeichnet einen Speichertyp - nicht die Bauform! EDO-DRAM ist 'ne Form des DRAMs. Die gabs sowohl in Modulen als 72polige PS/2-SIMMs als auch als 168polige DIMMs (die Bauform, die bei SDRAM für gewöhnlich genutzt worden ist). Als DIMMs sind EDO-DRAMs im x86er PC-Bereich nicht sonderlich häufig zum Einsatz gekommen. Bei Apple hingegen schon.

    Übrigens: Sun hat für ihre SPARCstation- und Ultra-Workstations auch EDO verbaut - in Form von 200poligen DSIMMs ;D

    ... die auch sehr sinnvoll sind, wenn alle 5 Minuten das Telefon klingelt oder du immer mal wieder durchs Gebäude latschen musst, weil der Drucker was ausspuckt oder du was einscannen willst. Und nein, ich hab keinen angeschlossenen Drucker oder Scanner im Büro.

    Wie Arnulf zu Linden schon schrieb: Die 1,133 GHz-Versionen sind eigentlich die seltensten, gefolgt von der 1,1 GHz-Version (für 100 MHz FSB). Genauso sind die Coppermines im FC-PGA2-Gehäuse (also dem, wie es beim Tualatin verwendet wurde) ziemlich selten - dazu zählt auch der genannte SL5QJ.

    Alles unter 1 GHz war so ziemlich Stangenware öö Etwas seltener ist imho die 900 MHz-Version, sowie die Modelle mit unter 600 MHz (500E, 533EB, 550E).