Beiträge von Xaar


    wozu 2 nas?!

    Wo siehst du zwei? Ich hab drei hier - eine Synology-Kiste (z. Zt. mit 2x500GB, wird aber noch auf 2x1,5TB umgerüstet) ist auch noch da :D

    Die Antwort ist aber ganz einfach: Ich hab bisher keine sinnvolle Möglichkeit gefunden, 8 (oder gar 10) Festplatten (4x6TB, 4x2TB, 2x1,5TB) mit einem Rechner sinnvoll zur Verfügung zu stellen. Und irgend ein lautbrüllender Server, der mir diese Option vllt. gegeben hätte (natürlich mit ZFS - was einen Pi-Mal-Daumen-RAM-Einsatz von 43GB von Nöten gemacht hätte) kommt nicht in Frage. Zumal die Buden ja eh nicht dauerhaft laufen, sondern nur bei Bedarf eingeschalten werden. Wobei natürlich auf den 3 NAS nicht das Selbe drauf kommt - das wird "sortenrein getrennt" ;)

    Nun habe ich hier: ein NAS mit 4x6TB im RAID-Z2 (netto rund 11TB nutzbar), eins mit 4x2TB im RAID-Z2 (netto rund 3,6TB nutzbar) sowie noch die Diskstation mit 2x1,5TB im RAID1, wenn die fertig ist. Und das wars. Dann kommt noch ein USB3.0-Gehäuse mit 2x750GB im RAID1 dazu (aktuell sind da die 2x1,5TB drin) und fertig ists. Damit hört das Gewusel mit 5(!!) USB-Festplattengehäusen (2x1,5TB USB3.0; 2x 750GB; 750GB; 500GB; 400GB) hier auf dem Tisch auf. Dann stehen nur noch 3 statt 6 Gehäusen hier auf dem Tisch.

    So, noch ein NAS :>

    Konfiguration:

    • Gehäuse: Cooler Master Elite 120 (weiß)
    • Netzteil: Seasonic S12II-430 Bronze
    • Mainboard: ASRock Q1900-ITX
    • CPU: Intel Celeron J1900 (4x 2,00GHz)
    • RAM: 2x 8GB DDR3-1600 CL11
    • HDDs: 4x Samsung SpinPoint F4 EG 2TB (HD204UI) (RAID-Z2-Verbund)
    • OS: FreeNAS 9.3 (auf 8GB USB2.0-Stick)

    Dient - wie auch schon der Athlon 5350 - auch als NAS, nur für diverse Sicherungen.


    Bringt n SoC icht noch den Speicher mit? Wenn ja, dann würde ich die Kaveri-Scheisserchen als APU bezeichnen, weil diese nach wie vor auf externen Speicher angewiesen sind. Das AM1-Boardlayout spricht zwar für SoC, trotzdem sind da Spielräume vorhanden. Es gibt da schon Unterschiede. AsRock hat noch Lötpunkte für IDE- bzw. Floppy-Schnittstellen auf den Micro-ATX-Boards drauf. Könnte mir gut vorstellen, dass AsRock die auch bestückt. Anderes Beispiel: Bei einen ITX-Board der AM1-Reihe hat AsRock ne Parallel- und Seriell-Schnittstelle spendiert.

    SoC heißt doch nur "System on a chip" - also ein komplettes System auf einem Chip.

    Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/System-on-a-Chip


    Unter System-on-a-Chip (SoC, dt. Ein-Chip-System), auch System-on-Chip oder System on a Chip, versteht man die Integration aller oder eines großen Teils der Funktionen eines Systems auf einem Chip (Die), also einem integrierten Schaltkreis (IC) auf einem Halbleiter-Substrat, auch monolithische Integration genannt.

    Und das haste bei den AM1. Der RAM ist extern, alles Andere ist im Chip integriert: Grafik, FPU, CPU, Controller für diverse Bussysteme, Chipsatz. Für Alle möglichen wirste sowas kaum finden. Dass zusätzliche Schnittstellen auf den Boards zur Verfügung gestellt werden, hat mit dem SoC ja nicht viel zu tun. Das haste auch auf anderen Boards. Da hängen die Controllerchips einfach am PCI-Bus (oder PCI-Express-Bus), den der Chipsatz oder der SoC hergibt.

    AMD bezeichnet die AM1-CPUs übrigens auch als "APU" - und die heißen "Kabini" - nicht "Kaveri" ;D "Kaveri" sind die FM2-APUs (u. A.). Im Vergleich zu den FM1/FM2 haben die aber nicht nur CPU/FPU und GPU in einem Chip sondern halt auch noch den Chipsatz selbst.


    hat das dingens denn schon SATA2 zumindest?



    sata1 is langsam,da bringt ne ssd kaum was

    Freilich hat das SATA300 - siehste ja auch an der Leserate, das würdeste mit SATA150 gar nicht hinbekommen. SATA300 haben die ThinkPads wenigstens seit dem T61, wobei dort das Ganze auf SATA150 limitiert ist per Software - kann man aber mit 'nem modifizierten BIOS aktivieren. Beim T400/T500 (Nachfolger vom T61) haste SATA300 serienmäßig aktiv.


    ein c2d ist jetzt auch kein burner mehr.

    Das ändert dennoch nix an der Tatsache, dass die Schreibrate und die IOPS ziemlich mies sind. Ich hab hier im W700ds (Core 2 Quad - selbe CPU-Generation wie beim T500, gabs auch mit Core 2 Duo, der dafür höher getaktet war) 'ne 830 mit 256GB - die kommt auf 279MB/s und 45000 IOPS beim Lesen bzw. 263MB/s und 35000 IOPS beim Schreiben. Und das W700ds hat auch nur SATA300. Die 840 Pro sollte da (auch wenn sie etwas kleiner ist) wenigstens ähnliche Werte erreichen


    Sockel AM 1 und entsprechende Prozzis sind seit dem Jahr raus. Ist aber eher was für HTPC oder Officemühlen.

    Das sind halt alles SoCs, die eher dem Atom (bzw. den Silvermont Celerons aus der Serie) Konkurrenz machen ;) Und das tun die durchaus ordentlich - zumindest, was die Rechenleistung angeht. In Sachen Grafik ist der Athlon schneller, bei der Rechenleistung wohl mal der Celeron, mal der Athlon. Beim Stromverbrauch hält es sich wohl auch die Waage.


    Hoffentlich baut AMD mal wieder leistungsfähige Prozessoren mit vollständigen Kernen drin und nicht nur diesen Modul-Kram und irgendwelche Energiespar-Schlaftabletten.

    Also ich meine vor einiger Zeit (anderhalb Jahre oder so? ungefähr um die Zeit als die letzten FX mit 220W TDP rausgekommen sind) gelesen zu haben, dass AMD aus dem "normalen" High-End-Markt (also, was jetzt keine Opterons sind) aussteigen wollte. Die APUs (sprich, was so auf Sockel FM2+ und Co. unterwegs ist) sollen aber weiterlaufen.


    Eine weitere Recherche ergibt, dass beim FX 8320 das mit den 8 Kernen nicht so ganz stimmt: [...]

    Das bekommst du erst jetzt mit? 8| Das ist imho u. A. auch der Haken bei den FX, dass die zwar vier/sechs/acht ALUs, aber nur zwei/drei/vier FPUs haben. Diese Modul-Architektur haste aber bei so ziemlich allen CPUs und APUs von AMD derzeit. Wobei die FX-Reihe ja ausläuft und nicht mehr weiterentwickelt wird.


    ... die sich zumindest bei mir allesamt leider als äußerst unzuverlässig bewiesen haben (von "harmlosen" Schreib-/Lesefehlern nach ein paar Monaten bis hin zu geshredderten/zerkratzten Disks).

    Langzeiterfahrungen habe ich mit USB-Diskettenlaufwerken leider nicht vorzuweisen. Ich hab bisher zwei Laufwerke in Benutzung gehabt - ein Freecom, was mir nach knapp vier Jahren gestorben ist - und seit reichlich anderthalb Jahren eins von Teac (gelabelt von Lenovo). Letzteres tuts ohne Probleme, ersteres ist auf Schlag, ohne Vorankündigung verschieden.


    kann der Phenom mit DDR3 umgehen?

    Der Phenom II ist 'ne Sockel AM3-CPU - und die haben für gewöhnlich einen DDR2- und einen DDR3-SDRAM-Speichercontroller intus. Erst die FX haben dann nur noch einen DDR3-SDRAM-Speichercontroller intus, aber die sind auch Sockel AM3+-CPUs.

    Aufgrund dieser Tatsache ist der Phenom II auf 'nem AM2+-Board auch etwas unterfordert.


    Diese "kleine" Lösung spukt durchaus auch herum, also ohne neuen Prozessor und den Phenom II X6 erstmal mitnehmen. Den FX bekomme ich im Schandenfall auch in Hannover umme Ecke zu kaufen (und wenn's gemäß Murphy genau am langen Wochenende passiert, wäre auch ein Phenom II X4 als Notüberbrückung verfügbar).

    Wieso hast du da die CPU in Verdacht? Dass 'ne CPU einfach so gestorben ist - ohne zusätzliche "Förderung", wie fehlende bzw. unzureichende Kühlung (was beim Athlon Thunderbird oder auch Athlon XP gerne mal die CPU gekillt hat) - habe ich bisher nicht erlebt.


    (die Zeiten von "AsSchrott" sollen ja vorbei sein?)

    Also ich nutze bei mir ASRock-Mainboards seit der späten Athlon XP-Ära (hab hier seit über 11 Jahren ein K7S8XE im Einsatz) und hab bisher noch keine Probleme gehabt - und das sind in der Regel nicht mal die höherpreisigen Modelle, eher welche im unteren Preissegment. Da kann ich mich nicht beschweren. Mit dem K7S8XE gabs anfänglich einige Huddeleien (bei Speicher isses ziemlich mäkelig), aber alle neueren Boards (K7VT6-C, P4VT8+, ConRoe1333-D667, H55M, seit Neustem auch ein AM1B-ITX und ein Q1900-ITX - wobei ich da auf die Dauer noch nix sagen kann) laufen hier ohne Probleme.

    Ansonsten ist Gigabyte imho keine verkehrte Wahl - da hab ich bisher auch keine Sorgen mit gehabt (im Bestand/in Nutzung: GA-6VXC7-4X, GA-7VX, GA-8EGXDR, GA-H77-D3H, GA-880GM-D2H, GA-990XA-UD3).


    Hat nicht eigentlich jedes Board noch ein Diskettenlaufwerksanschluss?

    Das ist schon lange Geschichte. Aber andererseits: Es gibt ja auch zum Einen USB-Diskettenlaufwerke - oder aber separate Controller wie bspw. den Catweasel (okay, der ist eigentlich nicht nur für "0815-Disketten" gedacht). Wobei letzterer für PCIe imho nicht erhältlich ist, muss also ein PCI-Slot her, sonst wird das nix.

    *buddel*

    Hab mal wieder zwei Empfehlungen:

    Gentibus CD

    Ist ein kleines Programm, was dafür vorgesehen ist, die Inhaltsverzeichnisse und ggf. auch Inhalte von Datenträgern in einer Datenbank zu erfassen. War ursprünglich für CDs vorgesehen, funktioniert aber auch mit anderen Laufwerken (habs bei mir mit USB- und Netzlaufwerken in Nutzung).

    Prima geeignet, wenn man viele Datenträger hat und etwas sucht. Ich habs bei mir in Nutzung, wenn ich auf meinen vielen externen Platten hier wieder mal was suche. So braucht man nicht alle Platten anstöpseln, sondern kann im Vornherein schauen, wo es liegt.

    Ich nutze das nun schon seit mehreren Jahren und bin sehr zufrieden damit. Hatte mir damals ein Arbeitskollege empfohlen.


    ExtMan

    Da mich unter Windows 7 (und auch 8) die teilweise wilde Zusammenwürfelung von Datei-Icons gestört hat, habe ich eine Möglichkeit gesucht, mit der man - wie unter XP - die Datei-Icons ändern kann. Windows 7 bringt sowas ja leider von Hause aus scheinbar nicht mit (hab zumindest keine Möglichkeit gefunden, außer vllt. in der Registry rumzuwursteln). Mit ExtMan hat man quasi das, was man unter XP integriert hatte. Funktioniert hier unter Windows 7 problemfrei - und ich kann endlich mal wieder aussagekräftigere Icons benutzen :)