Beiträge von Xaar

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    Dieser Bildschirm zeigt Dinge, die einem Linux-user doch irgendwie bekannt vorkommen.

    Nicht nur einem Linux- sondern auch einem Unix-User ;) Das ist ein System III-Unix.

    Gab von Robotron für die 8086er basierten Rechner (Robotron A7100/A7150 und EC1834) auch Unices - MUTOS1700 (für den A7100 und A7150) und MUTOS1834 (für den EC1834). Leider sind die ziemlich selten zu finden. MUTOS1700 ist zum Glück noch nicht ausgestorben - da gibt es noch Disketten für. Bei MUTOS1834 sieht es leider etwas anders aus. Da ist mir nicht bekannt, dass es das noch irgendwo gibt.

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    MUTOS steht btw. für "Multi User Time Sharing Operating System" - die Nummer dahinter für die Rechner-Generation (1534 == EC1834; 1600 == K1600, also K1630 usw.; 1700 == K1700 aka. MMS16, also Robotron A7100, A7150; 1800 == K1800, also K1840 usw.; 8000 == K1520, also A5120, K8924 usw.).

    Achja: Weil die Frage kam "Wozu Unix auf einem Rechner ohne Netzwerkanschluss?": Die P8000 kann bis zu 8 Terminals bedienen - somit kann Unix seine Rolle als ein Mehrbenutzer-Betriebssystem gut ausspielen.

    Andererseits: Es gibt ja auch für alte x86er Systeme Unices: Xenix (für 8086, 80286 und wimre auch 80386), PC/ix, Coherent, Microport AT&T Unix System V und noch einige weitere. AIX PS/2 gabs ja auch - wobei das ein Sonderfall ist.


    Diese "Klotzgeräte" :D sind die nicht etwas ganz besonderes? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es zur Zeit nur wenige bekannte Geräte geben soll und die Preise im 3-stelligen Bereich liegen sollen.

    "Klotzgeräte"? Der Rechner ist nicht wirklich viel größer als ein Miditower. Vielleicht etwas breiter, aber dafür weniger tief. Selten sind funktionierende P8000 (Compact), das stimmt. Gerade die 16 Bit-Ausführungen (bzw. bei der Compact erst recht die 3-CPU-Version). Preislich biste da locker im oberen 3-stelligen Bereich. Gehört aber auch Einiges dazu. Mit dem Rechner alleine ists ja nicht getan. Da ist noch ein Terminal von Nöten - und dann noch ein Bildschirm und eine Tastatur. Und nicht zu vergessen: Ein passendes Terminal-Kabel!


    Aber da ist doch eine wega-word binary, oder?

    Das ist 'n Ordner - und der ist leer.


    Leider kann ich bei meiner P8000 nicht so recht eingrenzen, wo der Fehler mit der Festplatte liegt. Könnte auf dem 16 Bit-Board im Computer sein - aber auch auf dem Winchester-Controller im Beistellgerät. Wenn ich die zweite 16 Bit-P8000 an meine Festplatte hänge, kommen zwar die selben Fehlermeldungen, aber andere Adressen raus.
    Leider sind die beiden adneren Festplattenbeisteller, die ich hier noch habe, defekt - bei Einem parkt die Platte (eine Robotron K5504.50, die ist Baugleich zur Microscience HH1050) nicht mehr aus (bekanntes Problem bei dem Modell) - und bei dem Anderen dreht die Platte nicht los. Das ist eine Robotron VS 1 - das ist einfach nur eine umgelabelte Seagate ST-251.. Daher kann ich schlecht überprüfen, obs am Festplattencontroller oder nicht liegt.

    Klar, wäre noch die Möglichkeit, die Platte aus meinem Beisteller auszubauen und in die anderen Beisteller einzubauen - aber der Aufwand ist nicht unerheblich....

    Ist zur Zeit nix installiert, hab ich damals (TM) nur zum Test installiert - war der einzige von 4 Rechnern, der mit 'ner Festplatte arbeiten wollte (die andere P8000 Compact hat einen Defekt auf der 8 Bit-Platine - geht also garnix - und die beiden P8000 melden Fehler bei der Kommunikation mit dem Festplattenlaufwerk. Hab auch atm keine Möglichkeit, mir Disketten dafür zu schreiben - ich müsste erstmal das defekte Diskettenlaufwerk in meinem 486er tauschen :-\

    Meinste, wir nicht? :P Die erste 110kV-Hochspannungsleitung in Europa wurde hier errichtet. Und das war noch weit vor der DDR :P


    Richtig, und Erfurt war auch stark an der Produktion beteiligt. :D

    Jo, die Halbleiterproduktion war in Erfurt im früheren Funkwerk (FWE, später MME). Zumindest was höher integrierte digitale Schaltkreise angeht. Analoge Schaltkreise sind ja im Halbleiterwerk Frankfurt an der Oder (HFO) hergestellt worden - wie auch niedriger integrierte digitale Schaltkreise (TTL-Logik u. A.).

    Die Zentraleinheiten wurden aber in Dresden gebaut - beim VEB Robotron-Elektronik Dresden.

    Bei dem Rechner habe ich Probleme mit der Kommunikation zum Winchester-Beisteller. Daher kann ich da kein WEGA (nicht "Wega-Unix"!) im Moment drauf betreiben. Bleibt bei UDOS und OS/M (entspricht CP/M) - und die beide laufen auf dem 8-Bit-Prozessor. Muss mal guggen, ob die P8000 Compact noch funzt, wo auch WEGA drauf war.

    DAS fragt einer aus Baden-Württemberg? :trollface:

    Bei uns gabs immer Elektroenergie - gerade hier bei uns in der Ecke. Bei den vielen Kraftwerken :P

    In der DDR wurden die leistungsfähigsten Computer des gesamten sog. "Ostblocks" gebaut ;) Für die Länderübergreifenden Großrechner hat die DDR die Zentraleinheiten (sprich Prozessoren) produziert - nicht etwa nur die Sowjetunion :P

    Das sehe ich genauso. 1800€ erscheinen mir doch extrem viel - zumals ein Apple IIe (sprich das am längsten gebaute Modell) ist. Vor zwei Jahren oder so ist mal eine Apple Lisa in sehr gutem Zustand inkl. HDD und Doku für rund 1400€ weggegangen - und die Lisa ist da deutlich seltener.

    Prinzipiell ists sies eigentlich nicht öö Das grobe Prinzip ist nachwievor gleich - nur die Ausführung heute ist anders.

    Wobei ich aber gerade festgestellt habe, dass diese Platte, die ich da eben entsorgen musste, garnicht so lange habe - und die hatte ich noch nicht getestet. Kann also gut und gerne schon defekt gewesen sein, als ich sie erhalten habe. Die ST-225, die ich gerade teste bspw. lag direkt neben der defekten Platte in der Kiste - und die hat garnichts. Ist alterstechnisch ähnlich alt ('n halbes Jahr jünger). Außerdem lag auch noch eine (etwas anders aufgebaute) Robotron K5504.20 daneben - die hat ebenso keine Probleme. Auch alles in Ordnung, ohne Defekte.

    Geht ganz einfach: Köpfe nicht geparkt, leichter Schlag auf die Platte im Stand - und schon haste 'nen Headcrash. Mir war mal vor einiger Zeit die Kiste mit den ganzen ST506- und ESDI-Platten etwas unsanft auf den Teppich geglitten, da hats die wohl entschärft. Hab die Platten seit dem nicht mehr getestet. Mal schauen, was die zweite ST-225 in der Kiste sagt. Die ST-251 haben wimre dann Autopark - die 225er habens leider nicht.

    Hm, das mit dem buffered seek wäre ja ein Unterschied - wenn auch ein durchaus marginaler - und schwer nachzuprüfender.

    Und die Interface-Bezeichnung ist so eine Sache. Bspw. gibts bei der th99 (jaa, ist nicht unbedingt 'ne Hersteller-Doku, ich weiß) eine Seagate ST-4026mit ST-412-Interface (von 1987) - und nochmal eine ST-4026 mit ST-506-Interface (von 1990). Ich kann mir kaum vorstellen, dass die 1990er Version den "Vorteil", den man durch diesen buffered Seek erhalten hat, wieder hat unter den Tisch fallen lassen..

    Hallöchen!

    Ich hab ja durchaus einen Hang zu alter Technik - und auch einige alte Festplatten mit ST506- oder ST412-Interface hier. Nun würde mich mal interessieren, was da der Unterschied ist. So recht einen Unterschied habe ich nirgendwo herauslesen können - dennoch habe ich einige Beschreibungen gefunden, nach denen manche Platten ein ST506-Interface und andere wiederum ein ST412-Interface haben.

    Was ist da der Unterschied? Praktisch habe ich keinerlei Unterschiede festgestellt. Sowohl Festplatten als auch Controller, die als "ST506" oder "ST412" beschrieben wurden, lassen sich untereinander problemlos mischen.

    Habt ihr da eine Idee? Ich habe fast den Verdacht, dass es keinen Unterschied gibt, sondern es sich nur über die Jahre hinweg "eingeschlichen" hat. Welches Interface damit gemeint ist, wenn da "ST506" oder "ST412" steht, ist ja dann bekannt.

    PS: Mir gehts nicht um die beiden Seagate-Modelle. Was da der Unterschied ist, weiß ich ;) Mir gehts auch nicht um die Codierung (MFM vs. RLL), sondern rein ums Interface.