Beiträge von Xaar

    Wird sowieso schwierig werden, bei solchen alten Laptops - aufgrund des Preises damals werden die sicher nicht sehr verbreitet gewesen sein. Hab' vorher auch schonmal versucht ein paar Fotos zu finden - war aber nicht sehr erfolgreich. Ein Foto vom vermeintlichen Laufwerk habe ich im Netz gefunden (hier):

    Wenn sich kein passendes Laufwerk findet, bliebe noch der Versuch eines Selbstbaus: Wenn man das Pinout vom 34p-Anschluss eines normalen Floppy-Laufwerks mit dem aus dem o. g. Maintenance Manual vergleicht, so scheinen die meisten Signale vorhanden zu sein - allerdings zum Teil mit anderen Bezeichnungen:

    02: INDEX08: /INDEX
    04: FDSELA ("Floppy Drive Select A"?)14: /DRVSA ("Drive Select A")
    06: DSKCHG ("Disk Change")34: /DSKCHG ("Disk Change")
    08: READY?
    09: MEDIA?
    10: MONA ("Motor On A"?)10: /MOTEA ("Motor Enable Drive A")?
    11: LOWDNS ("Low Density"?)02: /REDWC ("Reduced Write Current" -> "Density Select")?
    12: FDCDRC ("Floppy Drive Controller Direction Change?")18: /DIR ("Direction Select")?
    14: STEP20: /STEP
    16: WDATA22: /WDATA
    18: WGATE24: /WGATE
    20: TRACK026: /TRK00
    22: WPROTC ("Write Protect"?)28: /WPT ("Write Protect")
    24: RDDA ("Read Data"?)30: /RDATA ("Read Data")
    26: SIDE32: /SIDE1

    Das sind aber nur Annahmen von mir - ob das passt, vermag ich leider nicht zu sagen. Die Pins 8 und 9 am T1000XE kann ich auch so recht nicht zuordnen - lt. Pinout vom 34p-Anschluss wäre Ready ja mit auf dem Pin vom /DSKCHG. Und ob das mit den negierten Signalen (d. h. das "/" vor dem Signalnamen) auch beim T1000XE so ist, weiß ich leider auch nicht.

    'n Handbuch ist an sich nicht verkehrt - kommt auf den Inhalt drauf an. Vllt. findest du das auch noch im Netz. In meinem Fall reicht mir die elektronische/eingescannte Form dann meistens aus. Aber manch' Einer will die Papierform der Vollständigkeit halber mit dabei haben.

    Der Stecker von dem Floppy-Laufwerk sieht flacher und breiter aus, als der auf dem Foto vom Anschluss an deinem T1000XE.

    Hab' 'ne Spezifikationsliste zum T1000XE gefunden, wo auch die Modell-Nummer für das externe 3,5"-Floppy-Laufwerk drinsteht: https://usermanual.com/document/7501/…cification.html

    Demnach hat das die Modell-Nummer PA8380U - und das wurde scheinbar auch an anderen Toshiba Laptops genutzt (bspw. beim T6400).

    Wird schwierig bei solchen alten Geräten. Was haste denn da für 'nen Anschluss? Vllt. lässt sich da was selbst zusammenbauen.

    Btw.: Lt. Maintenance Manual hat das 'ne 20-MB-2,5"-Festplatte intus gehabt. Wäre interessant zu wissen, ob das 'ne XT-IDE-Platte ist. Lt. Manual waren da wohl auch Conner CP2024 verbaut - das sind "normale" IDE-Platten, kein XT-IDE.


    habe mir auch sagen lassen, dass die A-Zahl egal ist, das NT gibt nur soviel ab wie der rechner braucht.

    Das ist soweit korrekt. Allerdings bin ich persönlich bei solchen Netzteilen etwas vorsichtig, ob die auf Dauer (d. h. wenns notwendig ist - muss jetzt nicht in deinem Fall so sein) auch den maximalen Strom mitmachen.


    habe mal was im handbuch gefunden. 1,7A sollten da ausreichen, oder nicht?

    Dann sollte so ein 2-A-Netzteil es ganz gut tun, zumal in der Regel die höchste Stromaufnahme beim Start herrschen dürfte (Start der Festplatte).


    anbei noch ein foto, wo das einer zum laufen bringt mit som "messgerät"

    Dieses "messgerät" ist ein Labornetzteil (regelbare Spannungs-/Stromversorgung).

    Das wäre zwar von den Größen her adaptierbar, aber die Polarität kannste nicht ändern, wie es aussieht?

    Ansonsten tät' ich wohl eher ein größeres Netzteil zwecks Reserve nehmen. Hab' hier für sowas 'n 3,5-A-Netzteil.


    das ding ist nur passt der stecker dann?
    da gibt es doch minimale unterschiede...

    Auf dem Foto wäre es ein Hohlstecker, vermutlich 5,5 mm/2,1 mm oder 5,5 mm/2,5 mm (Außen-/Innendurchmesser).

    Wird nur schwierig, das auszumessen. Vllt. erwischst du ja ein Universalnetzteil mit verschiedenen Steckeraufsätzen - die kannste dann in Polarität und Größe nach Bedarf anstecken.

    So, es ist mTCP mit seinem FTPSRV im Zusammenspiel mit dem Packet-Treiber von 3Com für die EtherLink III geworden. Lüppt nach minimalsten Startschwierigkeiten (die Konfigurationsdatei sollte am Ende mit einem Zeilenumbruch in eine neue Zeile enden). Performance ist ausreichend - hab' zum Test eben mal 80 MB an Disketten-Images (zwischen 1,38 MB und 14 MB groß) rübergejuckelt, die gehen mit ca. 230 kB/s übers Netzwerk, wenn es sich eingepegelt hat. Könnte man sicher noch etwas mehr rauskitzeln, mal schauen.

    Nur die Übername des Zeitstempels muss ich mir nochmal ansehen - ist etwas doof, dass da der Zeitstempel des Dateitransfers genommen wird, nicht der ursprüngliche. Und dabei ist im FileZilla der Punkt "Änderungszeitpunkt der übertragenen Dateien beibehalten" aktiviert.


    Wieso gleich 'n Server auf der Kiste. Reicht da nicht 'n Client? FreeDOS könnte so etwas mitbringen.

    Najo, ich hatte bisher eher schlechte Erfahrungen mit dem Zugriff von alten Systemen auf neuere Systeme (d. h. mit bspw. Zugriff von einem Windows-9x-System auf 'ne SMB-Freigabe unter Windows 7 oder sowas), daher erscheint mir der umgekehrte Weg einfacher. Muss ja auch kein Full-Feature-Server sein, was minimales reicht zu. Sonst muss halt doch wieder auf ein Windows 3.11 zurückgegriffen werden.

    FreeDOS hab' ich noch nie genutzt, obwohl ich das immer mal tun wollte. Hab' aber was gefunden, was ich schon früher mal gesehen habe - und was mir gut weiterhelfen dürfte: http://wiki.freedos.org/wiki/index.php…_FreeDOS_-_mTCP

    mTCP gugg' ich mir mal an, das bringt 'nen FTP-Server mit :)

    Hallöchen!

    Für 'nen alten DOS-Rechner bin ich am Überlegen, wie ich Daten da drauf geschaufelt bekomme. Als Netzwerkkarte steckt aktuell 'ne 3Com EtherLink III drin (noch unkonfiguriert), andere Alternativen (3Com EtherLink II/16 oder Intel EtherExpress 8/16) wären möglich. Basis wäre 'n 386DX-25 mit 4 MB RAM und MS-DOS 6.22

    Bisher hab' ich es einfach über 'n Windows 3.11 für Workgroups mit TCP/IP-Erweiterung und SMB-Freigabe gemacht - allerdings wäre mir ein direkterer Weg lieber.

    Gibt's da irgendwelche Möglichkeiten in die Richtung FTP- oder SMB-Serverchen für DOS?

    So, frisch zusammengebaut mit "neuem" Netzteil, ohne Blenden:

    • PSU: Seasonic SSG-150G (150 W AT)
    • MB: Elitegroup 386L
    • CPU: Intel A80386DX-25 IV
    • RAM: 4x 1Mx9 70 ns
    • GPU: Gainward 9206-10 (Cirrus Logic CL-GD5422-75QC-A, 1 MB RAM)
    • FDC/HDC/IO: V&V Systems VV-ATBIO V1.2 (ACER M5105 A2, Dual-Drive FDC, Dual-Drive IDE, Dual-RS232, LPT, Game Port)
    • NIC: 3Comp EtherLink III 3C509TP (10BASE-T oder 10BASE-5/2 mittels AUI)
    • FDD0: Mitsumi D359M3D (3,5" DSHD)
    • FDD1: TEAC FD-55GFR (5,25" DSHD)
    • HDD0: Conner CFS420A (3,5" LP, 426 MB, IDE PIO-3/MWDMA-1)

    Die Turbo-Taste mitsamt Anzeige funktioniert noch nicht - für die Turbo-Taste muss ich erstmal den Stecker erneuern. Daher ist die Zuleitung erstmal weggebunden.

    Lüppt soweit. Das Board ist echt 'n Billo-Board - da kann man nicht mal die Boot-Reihenfolge im BIOS verändern :D

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    Makes me sad. :traurig: