Beiträge von oreissig

    das klingt für mich nach ner sehr modernen und windows-lastigen definition. ;) thin-clients gibts schon ewig, nur konnte Windows das früher halt gar nicht. Nun hat sich das halt bisschen gewandelt in Anbetracht des Windows-Marktanteils.
    Im Beispiel von X11 heißt das ganze jedenfalls dann definitiv "X-Terminal" und nicht "X-Thin client" oder so

    die englische wiki hats noch bissl genauer definiert

    Zitat

    A thin client (sometimes also called a lean or slim client) is a computer or a computer program which depends heavily on some other computer (its server) to fulfill its traditional computational roles. This stands in contrast to the traditional fat client, a computer designed to take on these roles by itself. The exact roles assumed by the server may vary, from providing data persistence (for example, for diskless nodes) to actual information processing on the client's behalf.


    auf jedenfalls solltest du genau drauf hinweisen, was du machen möchtest, und die anderen möglichkeiten auch zumindest mal mit aufführen

    Zitat von xCtrl

    ein thin client bootet ein os und startet doch ne remote verbindung zum server, richtig?


    naja die termini sind etwas verwaschen
    ich kenns jedenfalls so, dass ein thin client selbstständig rechnet, nur sein gesamtes Dateisystem remotely liegt.
    dass im grunde nur zeug von nem anderen Rechner angezeigt wird (remote desktop, was natürlich auch ne gewisse form von OS voraussetzt für den client) nennt man eigentlich Terminal. (daher hieß das bei NT4 auch "Terminal Server")

    EDIT: ob thin clients nach der definition überhaupt gehen unter windows, weiß ich nicht. unter Unixen war das recht beliebt, dass man das /-Dateisystem per NFS mountet

    was willst du jetzt eigentlich?
    ein thin client ist ein normaler computer, nur ohne platte, der sein eigenes OS fährt, es aber aus dem netzwerk lädt
    oben hattest du aber gesagt, dass die eigentliche benutzung nur über remote desktop erfolgen soll, was dem widerspricht, dass er selbstständig rechnet.

    Wie dem auch sei, solltest du auf jedenfall in deinem Dokument festhalten, worüber du genau sprichst ;)

    mal sone ganz bescheidene Frage: Was willst du denn mit der Kiste überhaupt machen?
    vermutlich ist die OS-Installation ja nicht dein Endziel, und das, was du danach machen möchtest, bestimmt die OS-Auswahl doch enorm.

    Wenn du gewisse Anwendungen willst, dann wirste ja wissen, ob es die auch für Win16 gibt (weil WfW einfach mal schneller als die NTs ist), oder ob du ein altes NT willst. Vll stellst du auch fest, dass nen altes Linux besser sein mag für das, was du tun willst.

    Zitat von TAL

    Die Fritzboxen laufen ja bspw. alle mit Linux, da IPv6 Support einkompilieren und das Webinterface auf IPv6 anpassen wird kein unding sein (vorallem da die ja nichtmal gerätspezifisch sind) ich schätze sogar mal die Firewall der Fritzboxen laufen auch mit dem kernel bzw. iptables. Also möglich ist das sicher.


    sicherlich ist das kein problem, IPv6 kann ja praktisch jedes OS prinzipiell schon seit nem halben jahrzehnt oder so, nichtmal nur linux
    nur muss mans halt machen, und genau das passiert nicht

    in der hinsicht bin ich weniger liberalistisch, sondern würde von den Herstellern auch mal bisschen eigeninitiative erwarten. natürlich kann man sie dazu nicht zwingen, aber es gibt auch firmen, die ohne zwang gute sachen machen

    Zitat von TAL

    Nur weil die Hersteller bis jetzt Softwaremäßig nichts gemacht haben ist die Hardware noch lange nicht unbrauchbar.

    wenns kein firmwareupdate gibt, dann ist die hardware für IPv6 unbrauchbar, wo ist das problem?
    dass du dich jetz vll mit deinem 1337-router wie könig von deutschland fühlst ändert nix dran, dass genau dieses problem wohl über 90% der heimnutzer von nativem IPv6 ausschließt

    das Compiz-Zeug würd ich jedenfalls nicht als 3D-Oberfläche bezeichnen, das is einfach ne Sammlung toll aussehender Effekte, die man auf bestehende 2D-Oberflächen anwendet, mehr nich. Deswegen versteh ich die Begeisterung darum ehrlichgesagt gar nicht, das ist doch kein neuartiges Bedienkonzept, sondern einfach ein "Theme" mit etwas Zusatzfunktionalität.

    In Sachen 3D-GUI glaube ich, werden wir von RIMs PlayBook oder vll Android 3.0 mal bissl gezeigt bekommen, was man damit wirklich machen kann.

    Zitat von friedrichheinze

    Naja, SSE und co. machen das schon heute in jedem x86er ;)

    jo natürlich, aber man fährt ja kein Windows "auf SSE" oder so.
    was mir gestern noch eingefallen war, warn VLIW-Sachen. der Transmeta Crusoe hatte intern glaub 128bit als Befehlsbreite, aber das wird ja 1. nich nach außen gezeigt und 2. betrifft das auch nich die Datenbreite

    Zitat von klemmi

    Mit solchen Behauptungen wär ich in der Computerwelt vorsichtig... Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass es in den nächsten 15 Jahern nötig ist, da was zu ändern.

    klar kann mans nie wissen, deswegen sagte ich ja auch "vermutlich" ;)
    aber wenn man mal schaut wie lange nicht-kompatible änderungen (16->32bit, 32->64bit, im gegensatz zu sowas wie 1->2 cores) überhaupt brauchen um sich im markt zu etablieren, und mal ganz grob moores law auf speichergrößen anwendend, so fand ichs insgesamt relativ sicher, da 20 Jahre anzusetzen.

    Zitat von Spit

    gibt doch nichma 128bit x86 cpus
    oder?
    ich kenn allgemein nur 64bit cpus


    jo, vollkommener humbug
    es gibt zwar prozessoren, die mehr daten auf einmal schaufeln, aber das sind typischerweise DSPs für multimediazeugs oder sowas
    64bit wird jedenfalls erstmal noch 20 jahre oder so halten. vermutlich kommt vorher eher ein gänzlich anderes konzept (quanten?) bevor der addressierbare speicher von 64bit ein problem sein wird

    mit diesen Casio GTRs kann man nix machen, so einen hatte ich auch, den kann man nicht (ohne ROMs zu tauschen) in Assembler beproggen und das eingebaute BASIC kann nicht mal String-Variablen.
    Für kleine häufig wiederkehrende Berechnungen ist das schon echt gut, aber so richtige Software ist entweder unmöglich oder unglaublich aufwändig und auch saulahm am ende

    was ist denn am anfang heftig an Pascal? wurde doch früher sehr oft für den Einstieg gelehrt und bis auf die Semikolons, die man halt gern vergisst (immerhin ne gute gewöhnung für viele "richtige" sprachen wie z.B. die C-artigen) ist da doch nix besonderes dabei

    wegen "Delphi ist ja objektorientiert", afaik hatte TurboPascal spätestens seit 7 auch OOP-Features drin, aber das wirste als ganz blutiger anfänger ja wohl kaum nutzen, oder proggst du in Delphi denn groß mit Klassen und Vererbung?

    ich werds nie verstehen, warum man sich exotische hardware kauft, um linux draufzutun. außer die ersten 10sec booten und ggf. paar devicenamen is doch eh nüx anders

    und die meisten suns sind auch nicht so, dass man da WLAN dran bräuchte, insbesondere ne U2 is ja mal voll unportabel. bei ner Voyager sieht das natürlich anders aus, aber die hat per default PCMCIA dabei :)