Beiträge von oreissig

    Zitat von Aquanox1968

    Versteh ich auch nicht.
    Vermutlich die einen wegen mangelnden Kenntnissen darüber, die anderen haben da eben keine Bilder am Desktop, die sie bloss anklicken brauchen.


    DOS ist definitiv kultig, aber es war eben für die allerersten PCs gemacht, die im grunde etwas leistungsfähigere Homecomputer waren.
    Andere Systeme, allen voran wohl Unix (aber z.B. auch VMS) waren für größere Rechner bestimmt und hatten eben ganz andere Möglichkeiten. Klar gibts für DOS speichermanager und es gibt aufsätze, die Multitasking machen, aber das ist alles nicht nativ und bei weitem nicht so rock-solid, dass man mit sowas ernsthaft sicher arbeiten kann. Unixe sind eben von Haus aus dafür gemacht, dass da mehrere Leute gleichzeitig drauf arbeiten (u.U. auch eine Person über mehrere Terminals) ohne dass sich das irgendwie aneinander reibt (hatte desqview eigentlich präemptives multitasking?).
    Außerdem waren Unix-Systeme von haus aus umfangreicher. Da gabs die ausführlichen Man-Pages samt textsatzprogrammen drumherum, praktisch jedes Unix hat Entwicklungswerkzeuge installiert, außerdem gabs dort ein vernünftiges Dateisystem (8.3? lol!) und eine klare Verzeichnisstruktur (separation von system- und nutzerdaten) und vor allem: netzwerk (4.1BSD kam 1981 raus, also im selben Jahr wie der PC)

    der vergleich ist etwas wie ein Mercedes gegen eine Seifenkiste (was natürlich nicht heißt, dass seifenkisten nicht lustig sind). Primär gehts halt ums gefühl, will man selbst Hand ans Eisen legen oder will man eher die Zügel eines kräftigen Rosses halten.

    Zitat von florida

    Es ist auch ein Interpreter, wie eine Programmiersprache.


    nein, DOS ist weder ein Interpreter, noch sonstwas, sondern ein Betriebssystem
    die COMMAND.COM ist ein Interpreter, mit der man halt batch-programmierung machen konnte, aber genauso konnte man auf DOS wie ja bereits beschrieben auch andere befehlsinterpreter laufen lassen, das hat mit DOS als OS ja nix zu tun

    Zitat von florida

    Da funktioniert wirklich garnichts mehr. Aber normalerweise ist dies dann schon ein kleines Betriebssystem, denn es gibt ja bei meiner 3.1- Version dann keine andere Shell mehr, die als Unterbau dient.

    die shell ist sowieso kein unterbau, die ruft das nur auf, aber was das aufgerufene programm braucht sind nur die BIOS- und DOS-Routinen (die nicht von der COMMAND.COM kommen)

    ich hab win.com bei mir meistens einfach in die autoexec.bat getan, hat ja prinzipiell den gleichen effekt

    Zitat von gandro


    Es ist lahm wie scheisse und instabil. Die meisten Maccies die ich kenne setzen Flashblock ein. Lahm und scheisse gilt auch für Linux und die mobilen Spezialfälle Android und Maemo. (Windows Mobile weiss ich gar nicht).

    gut letzteres liegt wohl auch allg. an der natur von embedded devices, dass die nicht so wirklich flott sind
    btw mag ich Flashblock auch :b1:

    Zitat von gandro


    Das ist sicherlich auch ein Grund, aber nicht der wichtigste. Die wenigsten Webseiten entsprechen Apples Usability-Guidelines, trotzdem wird Apple die deswegen ja nicht blocken. Apple hat ein Interesse an attraktivem mobilen Internet (denn das ist nunmal der IT-Wachstumsmarkt des kommenden Jahrzehntes), was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie auch ein implementationsunabhängiges Web wollen, und da passt Flash nicht.

    na stimmt doch. mit usability meinte ich u.a. ein "attraktives mobiles Internet", was eben z.B. nich geht, wenn ein Applett immer 500 Pixel breit ist

    Zitat von gandro

    Darum hoffe ich, dass Adobe endlich mal einsieht, dass sie mit ihren elenden Plugin der Welt keinen Gefallen tun. Schliesslich verdienen sie mit dem Flash-Plugin ja auch kein Geld, sondern mit ihren Entwickler/Designer-Tools

    so haben sie eben das Monopol, klar haben sie interesse daran, das zu behalten
    zu dem Plugin: dass das crap ist, wissen sie wohl selber, nur wollen sie es eben fixen statt zu ersetzen (z.B. durch hardwarebeschleunigung)

    Zitat von gandro

    Oder Google [...] oder Apple (oder evtl. sogar Microsoft [...]) kommen mit einer eigenen tollen Umgebung.


    Hm weiß nicht. Was Produktivitätsumgebungen angeht, da sinds echt Adobe und MS, die da in der Fachwelt das höchste Ansehen genießen
    Apple und Google sind da eher für kleinere Gadget-Anwendungen (Google Wave oder die iApps) bekannt, in sofern trau ich denen jetz spontan auch net so viel zu. vll schreibt google ja nen eclipse-plugin oder sowas?

    Zitat von florida

    Zuerst installierte ich ein Win95 und danach ein Win3.1.
    Dann kopierte ich die Dateien von c:\win31 nach c:\win95, wobei sich dann anstatt eines Win95 ein Win3.1 beim Bootvorgang lud.
    Später habe ich dann alle DOS- Dateien im Windows- Verzeichnis und auf C.
    Beim Neustart meckerte Windows natürlich rum, dass es den Befehlsinterpreter nicht fand und ich sollte eingeben, wo dieser sich befindet. Da habe ich einfach win.com eingegeben und schon lief 3.1 ohne DOS.


    DOS als Betriebssystem ist mehr als nur der shell COMMAND.COM ;)
    lösch mal IO.SYS und andere essenzielle DOS-dateien, dann wirst du sehen, dass da nix mehr geht

    Zitat von gandro

    Apple boykottiert Flash ja [...] weil sie (wie auch ich) der Meinung sind, dass ein proprietäres Format mit einem proprietären Browser-Plugin was auf vielen allen Plattformen (nämlicher überall ausser Windows) nicht anständig läuft, im Web nichts verloren hat.

    da würde ich stark dagegen halten. was glaubst du, warum Apple sich erst seit dem iPhone so stark kontra flash positioniert? am mac gabs seit jeher flash, da gings doch auch
    der Grund für Apple ist für mich primär die usability, dass Flash-Appletts eben z.B. nicht wirklich auflösungsunabhängig sind und auf embedded devices u.U. nicht anständig laufen oder zumindest fett strom ziehen. Apple will seinen Nutzern eben ne Kuschelweich-Einheitsumgebung liefern, insbesondere auf dem iPhone, und da ist flash absolut unangebracht, weil da Apples UI-Richtlinien eben nicht befolgt werden.

    Zitat von gandro

    in 80% aller Fälle wo Flash zur Zeit eingesetzt wird, gibt es entsprechende offene Standards, die das gleiche Leisten (CSS3, SVG, JS, HTML5 mit Video und Canvas), nur halt eben quelloffenen, sowie implementations- und plattformunabhängig.

    [...] Das ist auch der einzige Grund, warum Flash noch so beliebt ist: Es hat ne tolle Designer-Umgebung. Und da spielt es für den Designer im Endeffekt keine Rolle, wenn da am Ende ne JS-File anstelle einer SWF-Datei rauskommt.


    Adobe hat mit Flash eben 2 Sachen: eine recht einfache und beliebte "IDE" und ein Dateiformat, und sie pushen letzteres mit ersterem.
    Für das letztere gibt es alternativen, aber gerade das erstere ist wohl der Hauptgrund, warum Flash so erfolgreich ist.
    Du hast Recht, wenn man in Flash einfach beim Speichern festlegen könnte, ob da ne swf oder ne js rauskommt, dann würde alle Welt sofort zu den standardisierten Lösungen umschwenken, aber so ists nunmal nicht.

    Zitat von gandro


    Flash hat seine Daseinsberechtigung zur Zeit noch bei Video-Streaming (nicht Progressive-Download wie YouTube & Co) und hier und da bei effektlastigen Online-Präsentationen.

    du hast quatsch-cartoons vergessen. getonmyhorse ist doch keine Präsentation :)

    Zitat von gandro

    Auf einer Webseite einer Zeitung, bei dem es auf deinem Link geht, hat Flash hingegen absolut gar nichts mehr verloren, weil da braucht (und gibt) es nirgendwo aufwändige grafische Effekte. Im Zeitungsbereich hat Flash definitiv keine Daseinsberechtigung.

    also golem bindet häufig Videos zu seinen Artikeln dazu, die sind dann auch flash, das find ich prinzipiell schon dufte (nagut ließe sich auch mit html5 ersetzen)
    von flash-only webseiten, die wo die html-datei nur eine Zeile zum einbinden der swf beinhaltet halte ich auch nix

    Anmerkung: zum Thema HTML5-Videocodecs noch: H.264 vs. Theora: Does It Really Matter to Consumers? bringts imho ganz gut auf den Punkt, dass 99,x% der Leute die Lizenzproblematik am Pops vorüber schweift

    Zitat von gandro

    Die Nennung von ActionScript auch auch hirnrissig. ActionScript ist (fast) JavaScript

    najanaja, ob man nun ne web-app im html-kontext mit JavaScript oder im Flash-Context mit ActionScript erstellt wird wohl schon nen merklicher Unterschied sein, da man ja jeweils das Wissen um den Kontext braucht, der in beiden fällen nich einfach mal mit kurz wiki lesen abgehandelt ist.


    EDIT: nochmal zum Thema "eine Zeitung braucht kein Flash"
    es ging hier um Rich Internet Applications. ob eine Zeitung sowas braucht sei dahingestellt, wie gesagt ich finds auch quatsch, aber wenn sie es wollen, dann kriegen sie es halt. Das problem was ich bei Apples Politik sehe ist, dass die Flash-Progger von heute nicht auf W3C-konformes HTML mit Javascript umsteigen werden (wenn sie Apple-Produkte erreichen wollen, weil es dort kein Flash gibt), sondern dass sie ne blöde native App für den Appstore schreiben werden und damit ist der Welt mal garnicht geholfen.

    Publishers Push Back Against Steve Jobs' Anti-Flash Propaganda - Apple - Gawker :D

    Zitat

    Apple CEO Steve Jobs reportedly told the Wall Street Journal it would be "trivial" for the newspaper to ditch Adobe's Flash software in preparation for the iPad.

    Zitat von irgendnen Zeitungsproduzent

    Oh, sure, just use Javascript: well guess what, we don't have a bunch of code junkies in our newsroom. We do have some great designers who've picked up Flash and enough Actionscript to be very effective.

    Na mal schauen wie sich Apples No-Flash-Politik so entwickelt. Im Moment schreibt jeder, der was auf sich hält, noch ne native Version seines Flash-Angebots, aber da nativ nunmal nativ ist und damit wiederum nur die iGadgets trifft, wird das so allg. betrachtet wohl auch kaum die Lösung sein.
    Ich halt davon jedenfalls wenig. Klar, wo es sich ne alternative anbietet (video), sollte man sie auch nehmen und werbung kann man auch blocken, aber nur weil Flash häufig missbraucht wird heißts ja nich, dass es nich eigentlich dennoch ne Daseinsberechtigung hat.

    Zitat von MaTel


    Das kann man sehen, wie man will. Für mich ist es nur eine Art SP, auch wenn MS es als neue Win-Version vekauft. Nur so konnten sie das ungeliebte Kind Vista ad acta legen.


    Sicherlich ist der Name ein Teil der Windows-Imageverbesserungskampagne, aber wenn man nur den name ändert, wird das Produkt ja auch nicht besser und hättem da am Ruf auch nichts geholfen. die Produktverbesserungen, die Vista brauchbar gemacht haben, gabs ja als SPs für Vista, wenn man das einfach in ein neues OS gegossen und verkauft hätte, dann wäre der Sprung recht zweifelhaft gewesen.

    Aber was soll MS denn noch alles ändern außer überarbeiteter Benutzerkontensteuerung, parallelisiertem Systemstart, neuer Oberfläche, DirectX 11 (gut ist nicht 7-exklusiv, aber wurde offensichtlich zusammen mit 7 entwickelt), überarbeiteten Apps (Paint, Wordpad), neuem WMP und IE und merklich reduziertem Resourcenbedarf? Sag mir doch mal, was sie hätten tun sollen, damit 7 ein neues Windows wäre.

    Du sprichst da gerade jeglicher inkrementeller Entwicklung den Mehrwert ab und tust alles, was nicht 100% radikal ist als Patch ab...wenn du danachgehst ist 98 95D, 98SE 95E und ME 95F, aber da regt sich ja niemand auf...

    EDIT: nur nochmal zur Erinnerung: Service Packs sind primär Patch Rollups, die manchmal kleinere Schmankerl des aktuellen Windows-Entwicklungszweiges rückportieren. Große funktionale Änderungen gabs da eigentlich noch nie, z.B. also die neue Oberfläche der der gepimpte Kernel mit parallelisiertem Treiberladen.

    da liegt benjamin schon richtig
    außerdem finde ich diese differenzierung zwischen Service Packs und neuen Versionen sowieso indiskutabel. ein SP ist ein kostenloses Update, eine neue Version kostet was. Das ist ganz profan und ohne betrachtung, was eigentlich neu is genau das, wie es eben ist.
    deswegen find ichs auch quatsch zu sagen, dass windows 7 nur ein SP für vista sei

    versteh ich nicht, was soll daran besser sein, dass man mehr scrollen muss weil man weniger höhe hat, und die zusätzliche breite entweder dazu führt, dass nen riesenstück ungenutzt bleibt (weil die seite ne feste breite hat) oder der text sonst wie breit is, sodass man seine augen beim lesen sonst wie weit bewegen muss (deswegen sind texte in zeitungen ja immer spaltenweise gedruckt, weils einfach angenehmer zu lesen ist)

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    :)

    yeah wie cool mal wieder seit langem (=> ja ich weiß, is alt)

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