Beiträge von oreissig

    Zitat von Igor Todeshure

    ich will aber nicht zweimal im Jahr die komplette Distri aktualisieren, da mir das zu aufwendig erscheint. Es scheinen nämlich gerade die Distris, die so oft als ganzes aktualisiert werden, die älteren Distris recht schnell aus den Augen zu verlieren, sodaß man gezwungen ist, jeweils die ganze Distri zu aktualisieren.

    naja, wobei das Aktualisieren auch schwankt vom aufwand
    bei den APT-basierten Distros (debian (nagut die machen nich so oft wirkliche updates :D) oder ubuntu) kannste einfach apt-get dist-upgrade machen, und der paketmanager ändert auch systemfiles entsprechend nach bestem wissen und gewissen. Das funktioniert i.d.R. durchaus brauchbar, in einzelfällen muss man wohl Hand anlegen, aber das musst du bei Arch allgemein noch regelmäßiger ;)

    bei den RPM-basierten (suse, fedora, ...) kenn ich mich da nich aus (werd mich demnächst wohl aber mal durch AIX fighten müssen :D)

    aber ja, mich ödet das auch an, dass essenzielle Komponenten (browser, kernel, desktopumgebung,...) nie mal neue major revisions bekommen innerhalb des releasezyklus (halbes jahr bei Ubuntu)

    ich mach zwar eigentlich nicht wirklich viel mit Linux, aber wenn, dann bin ich bei Arch:
    + gleitender Releasezyklus wie bei Gentoo
    + super paketmanager, fixes installieren ohne viel compilieren, da Binärpakete (alles i686-optimiert)
    + auf wunsch mit ABS ein ports-artiges build-system, wenn man sich echt mal was compilieren muss (danke nochmal an gandro für die tipps zum kernel compilieren)
    - kein out-of-the-box-klickibunti, aber:
    + sehr schlankes basissystem, erweiterung einfach über den paketmanager möglich
    + recht einfach über config-files zu configen. Bei manchen distros ist das voll die Knochenarbeit, wenn man nicht die (selten restlos die gewünschte funktionalität bietenden) grafischen tools verwendet
    + da man gezwungen ist, sein system selbst einzurichten (keine grafischen tools per default, nach installation nur absolutes grundsystem vorhanden), lernt man schonmal relativ viel, was man so aus usersicht wissen sollte. bei gentoo lernt man sicherlich viel viel mehr über das System, aber rein als User muss man das nicht alles unbedingt wissen
    + alles immer sehr aktuell. Trifft auf gentoo sicher auch zu, aber bis bei Ubuntu oder gar Debian mal neue Versionen von Software in den repos landet vergehen i.d.R. Wochen

    ich mag Arch. Linux selbst ist kein Zaubersystem, die mächtigkeit auf der Commandline ist zwar ein nettes gimmic für geeks, aber der praktisch einzige absolut herausstechende Pluspunkt gegenüber Windows oder Mac ist aber der Paketmanager, der zentral das gesamte System incl aller Komponenten up-to-date hält. Das rockt einfach, da suckt windows schon wo man das immer selber machen muss...

    Zitat von chiaki

    find das xperia hat ein zu kleines und doofes (breites!) display :(

    ist einfach nur ein seitlich erweitertes VGA, in Sachen Auflösung muss man da keine Abstriche machen.
    Dass das Display selbst kleiner ist, macht halt auch das gesamte Telefon kleiner. Der MDA Pro ist schon ein deftiger hosentaschenausbeuler

    Zitat von Martin-columbus

    Fileicht nehme ich doch den MDA Pro...

    wenn du ernsthaft surfen willst, dann nimm kein Handy mit nur 64MB RAM, das fezt nich. 128 sollten es mindestens sein, mehr is immer gut

    Zitat von Clemens

    Natürlich hat das HTC Touch Pro Mini-USB?

    der hat doch nur son htc-usb-stecker, wo halt usb und klinke integriert ist, wofür man aber halt sone kabelpeitsche braucht

    was mich leider an den neueren HTC-Phones total anödet ist, dass die kein MiniUSB und 3,5mm-Klinke mehr haben, sondern son bekloppten prop. Stecker.
    Ansonsten fänd ich sowas in der Kat. TouchPro2 richtig geil.

    Wenn du richtig gut surfen willst, würd ich dir auf jeden Fall was mit Auflösung empfehlen, also 640/800x480

    der Threadtitel ist aber auch toll: "Windows 7 on a Dinosaur !"
    wusste garnicht, dass es Windows 7 in ner Version für Mainframes gibt :D
    mannomann haben die leute vorstellungen von "antiken" rechnern...

    ich wollte ja schon lang mal wissen, wie SuperH-Prozessoren so abgehen, hier nun meine nbench-Ergebnisse:

    • Jornada 690, 133MHz SH3, 32MB RAM

      • Original Bytemark results (referenz: P1-90)

        • Integer Index: 1.001
        • FP Index: 0.014


      • nbench results (referenz: K6/233)

        • Integer Index: 0.358
        • FP Index: 0.008
        • Memory Index: 0.155



    • Jornada 720, 206MHz StrongARM, 32MB RAM

      • Original Bytemark results (referenz: P1-90)

        • Integer Index: 1.455
        • FP Index: 0.022


      • nbench results (referenz: K6/233)

        • Integer Index: 0.455
        • FP Index: 0.012
        • Memory Index: 0.269




    Wenn man mal die Taktraten wegdividiert, bringt der SH3 bei Integeraufgaben (FP ist bei embedded systems wirklich kein kriterium) ca. 1,22x mehr Arbeit in einem Takt rüber als der StrongARM
    Alles in allem ein ganz schickes Ergebnis, hätte mit größerem Abstand seitens des SH3 gerechnet

    ich nutz immer Paragon Partition Manager...vermutlich hat sich in den letzten jahren bei freien tools da bisschen was getan, aber gerade wenn man mal mit NTFS hantieren muss hatte ich damals mit ner nicht-freien lösung bessere erfahrungen gemacht

    okay habs jetzt also doch über den uneleganten weg gemacht und setze abhängigkeit des Gasts voraus, dafür wars einfach :D

    hab mir ne MS-DOS 6.22 Startfloppy geholt, sie normal gebootet und "CTTY COM1" in die autoexec.bat eingefügt
    Danach qemu mit -nographic starten, bissl warten und tada:

    aber "edit" einzugeben ist echt tödlich :D

    Zitat von gandro

    Wie chiaki sagte, wenns um DOS geht, ctty und dann umleiten auf die serielle Schnittstelle. Geht zwar leider auch nicht alles (wenns um "Vollbild" und so geht), sondern nur stdout.

    jo das war mir eigentlich schon bewusst, wobei ich nich genau weiß, wieviele nun wirklich die DOS-interrupts nutzen. Geht so EDIT.COM und alles damit überhaupt nich?
    Bin Ausgabeumleitung nur von unixen gewöhnt, und da geht halt ziemlich viel

    Zitat von gandro

    QEMU bietet unter Linux zumindest auch eine ncurses-Ausgabe an (-curses), damit soll die BIOS-Aufgabe aufs Terminal gemappt werden können.


    also ich habs mal auf die schnelle probiert:

    aber irgendwie fehlt da u.a. local echo und allgemein is das indeed semi-optimal


    am coolsten wärs eben schon, wenn ich das gast-OS nicht modifizieren müsste sondern einfach ne normale clean install machen könnte.

    Also die Sache beschäftigt mich schon länger, aber nun will ich sie mal genauer angehen.

    • Endziel: ein einfaches DOS auf meinem HP Jornada (=> NetBSD) emuliert haben
    • Problem: X suckt darauf, weil:
    1. zu lahm
    2. Bildschirm mit 240pixeln zu flach für....restlos alles
    • Idee: Man bräuchte einen PC-Emulator, dessen BIOS die Fähigkeit besitzt, die Ein-/Ausgabe bei verwendung der normalen Interrupts auf einen seriellen Port umzuleiten (von dort könnt ichs dann einfach abgreifen, idealerweise würde das direkt der Emulator für mich machen)


    So der Plan, also mal bissl geschaut und in qemu die Option -nographic entdeckt, ich zitiere:

    Zitat

    Normally, QEMU uses SDL to display the VGA output. With this option, you can totally disable graphical output so that QEMU is a simple command line application. The emulated serial port is redirected on the console. Therefore, you can still use QEMU to debug a Linux kernel with a serial console.

    Das Problem dabei ist, dass das BIOS (afaik ja von Bochs) sich dessen nicht bewusst ist, daher muss man blind booten und dann irgendwann ein OS laufen haben, was dann Konsole auf COM1 anbietet.
    Das kann man bei Linuxen so einstellen (default ists afaik bei den meisten nicht), DOS kanns gar nicht.

    Da man bei DOS wohl nur wenig rumtweaken kann, wärs schon ideal, wenn das echt transparent laufen würde, wenn eben z.B. das BIOS sich dessen bewusst wäre. Solche BIOSe scheints übrigens wirklich zu geben:

    Zitat

    von Optionally configure the BIOS
    Some BIOSs provide support for serial consoles. If your computer's BIOS is one of these you should investigate the extent of the support provided. Depending upon the extent of serial console support you may not need to explicitly configure the boot loader to use the serial port.
    [...]
    The BIOS takes the interrupt 0x10 "video" requests used to write to the screen and sends the characters that would have appeared on the screen to the serial port. Characters recieved from the serial port are used to supply characters to BIOS interrupt 0x16 "read key" requests.
    Any 16-bit application which uses the BIOS functions for outputing text to the screen and reading from the keyboard is redirected to the serial port. This includes the BIOS itself, the boot loader, and 16-bit operating systems (such as MS-DOS).

    Okay, so jetz seid ihr gefragt: Wie kann ich das nun lösen?
    Ich bin nicht an QEMU gebunden, war nur das erste was mir eingefallen ist
    Weiß nicht, in wiefern man das Bochs-BIOS selbst modifizieren kann, um sowas zu supporten
    Gäbe es vll noch alternative BIOSe, die man in $EMULATOR$ einbinden kann? Gäng das vll sogar mit sowas wie coreboot?

    Zitat von friedrichheinze

    Ja, die Piratenpartei und die Linke sind wohl die einzig wählbaren Parteien in Deutschland. Sonst is ja eh alles am Arsch.

    naja Meinungen können sich ja bekanntlich teilen, ich halte von der Linken persönlich rein garnix

    Zitat von friedrichheinze

    Aber die kann man ja beide für als Bürger angeblich nicht wählen. [...] Meiner Meinung nach sind ja die "großen" Parteien und die FDP die größten Spaßparteien, und das stellen sie seit Jahren unter Beweis.

    Genau genommen ists vermutlich halbwegs wurst, welche alternative Partei man wählt. Es bleibt dabei, dass garantiert CDU und SPD zusammen die Mehrheit in Deutschland haben, und die machen halt das, was sie so machen (was wir nicht gutheißen). Der Rest ist eben Opposition und ist einfach dagegen, deswegen sollten wir halt Opposition wählen.
    Nur auf welche Art und Weise man dagegen ist, da teilt sichs. Die FDP ist gegen sperren, weil sie eben die liberalen sind und das nich reglementieren wollen weils unnötig ist. Die Piraten und die Grünen sind dagegen, weils einfach ideologisch der größte Bullshit ist. Und die Linke ist dagegen, damit sie mitmischen kann.

    (Ja ich weiß meine Begründungen für die jeweiligen Parteien sind nich so wirklich ernstzunehmen, wichtig ist jedenfalls, dass man Opposition braucht, die der Regierung regelmäßig den Arsch versohlt)