Beiträge von Igor Todeshure


    BOOTMENU=1 aktiviert zwingend die Bootauswahl, die man ansonsten nur durch rechtzeitiges Drücken von F8 bekommt
    BOOTMULTI=1 bietet ein vorhandenes altes DOS in der Auswahl an
    BOOTGUI=0 ist das eigentlich spannende: MS-DOS 7.X in Reinkultur mit Realmode und FAT32-Support - wer's braucht kann dann immer noch WIN eingeben
    LOGO=0 deaktiviert das Bootlogo, sodaß man die CONFIG.SYS/AUTOEXEC.BAT-Meldungen verfolgen kann

    Zitat von florida

    Das beides dient ja dazu, dass das entsprechende Betriebssystem gebootet werden kann.
    Also müssten die doch ein paar identische Eigenschaften aufweisen.


    Identisch wohl weniger, aber vergleichbare: z.B. Miniatur-Dateisystemtreiber, um sich die jeweilige Kerneldatei und weitere Basistreiber einzulesen - aber dann kannst Du auch NTLDR mit z.B. dem Gespann OS2BOOT/OS2LDR oder entsprechenden Dateien bei Linux vergleichen. In allen Fällen hat es etwas von Münchhausen, der sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zog.
    Interessant gerade bei IO.SYS ist die Entwicklung der "Eigenintelligenz" bei den Versionen: frühe IO.SYS und MSDOS.SYS bis MS-DOS 3.3 mußten z.B. komplett unfragmentiert am Anfang des Datenbereiches der Bootpartition liegen und in der Verzeichnisliste die ersten Einträge belegen, weswegen der SYS-Befehl häufig scheiterte, wenn sich schon Daten auf der Partition befanden, die diesen Bereich belegten. Bei späteren wurde es weniger kritisch, und ab WIN95/MS-DOS7 konnte IO.SYS liegen, wo es wollte.

    Zitat von MaTel

    Das kann man sehen, wie man will. Für mich ist es nur eine Art SP, auch wenn MS es als neue Win-Version vekauft. Nur so konnten sie das ungeliebte Kind Vista ad acta legen.


    Natürlich hat die Sichtweise, W7 sei eine Art SP für Vista etwas abwertendes, allerdings halt für Vista und nicht für W7, da es für Vista eine gewisse Unreife suggeriert. Manche sagen ja auch, W7 sei die "Second Edition" von Vista, was schon etwas moderater klingt, aber das gleiche suggeriert. Fakt ist, daß die interne Versionsnummer 6.1 die nahe technologische Verwandtschaft zu Vista dokumentiert analog zu W2K und XP, die sich technologisch auch sehr ähnlich sind. Die Marketingmenschen sahen aber halt, wie du bereits sagtest, den Namen Vista für zu "verbrannt", um ihr deutlich gelungeneres Produkt W7 damit vorzubelasten.

    Zitat von Benjamin92

    Komplett neu geschrieben wird Windows NT wohl niemand haben. Theoretisch ist es so, allerdings wurde mit Windows 2000 und Windows 7 sehr viel Code neu entwickelt bzw umgeschrieben.


    An den Abständen der Buildnummern lässt sich relativ gut erkennen, wie umfangreich die Änderungen zur Vorversion sind. Allerdings hat M$ bisweilen auch aus strategischen bzw. Marketinggründen mal größere Sprünge gemacht, z.B. waren die letzten Vorversionen von W7 ungefähr Build 72XX und die Finale bekam dann 7600, obwohl da keine 400 Zwischenversionen mehr dazwischen waren.

    Zitat von Blue

    Und wozu? Games die DX10 vorraussetzen, brauchen eh ein Rechner wo Vista/7 ohne Probleme läuft, daher sinnfrei.

    Und lauffähig denk ich mal nicht, weil noch viel mehr features fehlen unter XP.

    Wartets ab: irgendein Coder mit zuviel Freizeit wird eine DLL bauen, die diejenigen Vista/W7-Funktionen für XP emuliert, damit das funzt. Irgendsoeiner hatte doch vergleichbares für WIN9X gebastelt, damit Spiele, die eigentlich schon W2K oder XP benötigen, damit auch funzen.

    Zitat von Micha94

    Da ist ein Lüfter dran.

    Als ich den bekommen hab war da ein Stück Metall dran das mit Klebeband :oO3: fixiert war, der originale Kühler lag dabei der war zu blöd das ding festzumachen :fresse:.


    Könnte ein Thermosensor sein. Hat das Metall mit Klebeband ein zweipoliges Kabel mit Stiftstecker?

    Zitat von florida

    Möglicherweise kann man selbst ein Windows 3.1 noch aktuell halten.
    Indem man statt MS DOS 6.22 ein 7.1 oder 8.0 nimmt, da dies schon USB- und FAT32- Unterstützung bietet. Dann noch einige Tipps nehmen, die man z.B. auf gaby.de findet und schon kann es besser als ein Win98 funktionieren.


    In MS-DOS ist keine USB-Unterstützung. Daß häufig USB-Mäuse und USB-Tastaturen trotzdem funktionieren, liegt eher daran, daß die meisten modernen Boards eine Legacy-Emulation für USB-Eingabegeräte mitbringen, d.h. sie emulieren für USB-Geräte die PS/2-Funktionen. Das funktioniert sogar unter OS/2 noch ohne USB-Treiber.

    Zitat von YAL

    Das mit den Dünneren Kablen is so: jedes 2. kabel liegt auf masse -> bessere Schirmung und schnellere übertragung


    Die Übertragung an sich ist nicht schneller. Die Fehlerrate sinkt aufgrund der besseren Abschirmung, sodaß seltener als fehlerhaft identifizierte Daten nochmal übertragen werden müssen. Dadurch steigt natürlich die Nettodatenübertragungsrate - dies ist aber ein Effekt des Protokolls und nicht der Übertragungseigenschaften des Übertragungsmediums.