Beiträge von Igor Todeshure

    Eine richtige Herausforderung wäre ja mal, NT4 auf HPFS zu installieren. In der Steuerdatei für das SETUP hatte ich mal die Einträge für die zu ladenden Dateisystemtreiber gefunden, und die müßte man durch weitere ergänzen können. Wenn man jetzt noch in der SETUP die Stelle patcht, mit der eine HPFS-Partition erkannt und bei der Auswahl abgelehnt wird, könnte das ganze ggf. sogar klappen.
    (Nur so'n Gedankenspiel.)
    Nachtrag: was mir eben zu dem Thema einfällt. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll eine NT4-Update-Installation auf ein bestehendes NT 3.51-System von Hause aus HPFS lesen und schreiben können, da beim update der alte NT3.51-Treiber mit eingebunden wird. Das habe ich aber bislang nicht ausprobiert.

    Gern geschehen. Schau mal die OS-Liste auf diesem System an:
    https://www.winhistory-forum.net/retro-pcs-von-…t-retro-pc.html

    Da sind alle 3er-NTs auf einer HPFS-Partition installiert. Der Grund ist, daß NT4 und W2K vorhandene NTFS-Partitionen auf eine neuere NTFS-Version aktualisiert hätten, sodaß die 3er-NTs nicht mehr starten könnten, wenn sie auf einm NTFS-Laufwerk wären. So lassen NT4 und W2K die HPFS-Partitionen in Ruhe und NT3 kann weiterhin starten.

    Wirklich HPFS? Das geht so:
    Man nehme einen Satz OS/2-Disketten und CD, starte die Installation bis zum zweiten blauen Bildschirm und drücke dann F3. Dann ist man auf einer Kommandozeile und kann mit FDISK Partitionen erstellen. Nach dem Neustart macht man das nochmal, und wenn man wieder auf der Kommandozeile ist, kann man die gewünschte Partition auf HPFS formatieren.
    Jetzt startet man mit den Installationsdisketten für NT 3.51 und installiert in der Partition, wobei man die Umwandlung nach NTFS auslässt.
    Der NTLDR kann bis einschließlich W2K noch NT-Systeme von HPFS-Laufwerken starten, ab dem NTLDR von XP geht das dann nicht mehr.
    Bei der Installation von NT 3.x kann man leider keine HPFS-Partitionen erstellen, außerdem unterstützen die HPFS-Treiber von NT maximal 4GB große HPFS-Partitionen, beim Zugriff auf größere gibts irgendwann Datensalat.
    Bei einem vorhandenen laufenden NT-System sieht es so aus:
    NT 3.1 kann HPFS-Partitionen erstellen, formatieren und darauf zugreifen.
    NT 3.50 kann keine HPFS-Partitionen mehr erstellen,
    NT 3.51 kann weder erstellen noch formatieren,
    NT 4.00 kann offiziell nicht mehr darauf zugreifen, es gibt aber für NT4 und W2K inoffizielle HPFS-Treiber, die aus einem NT 3.51 extrahiert wurden.

    Zitat von Blue

    WTF :D

    Aber so lahm ist der Cyrix ja nun auch nicht, wieso also son lowscore?


    Wie gesagt, die Architektur ist eher bei einem 486er abgeschaut, und einer der wesentliche Fortschritte des Pentium zum 486er war die gute FPU-Leistung, gegen die AMD und Cyrix nicht anstinken konnten. Ein AMD-K5 PR200+ erreicht z.B. etwa 2/3 der Pentium-Leistung eines P200. Da er real mit 133MHz läuft, was 2/3 von 200MHz entspricht, kann er bei gleichem Takt also gut mithalten, nur das versprochene PR200 ist etwas hochgegriffen.

    Zitat von michi

    Oha, welcher ist eigentlich dieser "Gleichwertige" Prozessor?

    Naja, das PR steht für Pentium-Rating, d.h. Cyrix behauptete damals, daß diese CPU, obwohl sie nur mit 150MHz taktet, einem Pentium mit 200MHz gleichwertig sein soll. Vermutlich ist 3DMark aber extrem FPU-lastig - da waren die Cyrix eher suboptimal. Als die CPU herauskam, war FPU-Leistung aber noch nicht so ein wichtiges Thema, zumindest nicht für klassische Büroanwendungen.
    Nachtrag: mit einem Aufruf von M1OPT in der AUTOEXEC geht der Wert auf 14/3 herunter!

    Zitat von michi

    cyrix?


    Stimmt. Es ist ein 6X86-PR200+, auch bekannt als M1. Es gibt ja einige M1-Optimierungstools, die gesperrte Optionen freischalten. Damit werde ich mal experimentieren. Leider habe ich bislang nur DOS-Tools gefunden.
    Nachtrag: eigentlich erstaunlich, daß 3DMark überhaupt startet, da die CPU ohne die Tools sich als 486er tarnt und eigentlich ein Pentium oder gleichwertig verlangt wird. Die Sysinfo im 3DMark kann weder die CPU noch den Takt oder die Cachegröße ermitteln.

    Zitat von Blue

    Was fürn System :D?

    Es darf geraten werden. Kleiner Tip: es ist nichts künstlich verlangsamt, z.B. abgeschalteter Cache oder ähnliches. Mit einer anderen CPU (und ansonsten identischem System), zu der diese angeblich gleichwertig ist, gibt es ca. 950/1400 Punkte. Aber ich verrate zuviel.

    Zitat von gandro

    American History X.

    Ein recht bedrückender Spielfilm über (amerikanische) Nazis. Sehr eindrucksvoll. Mit dem grossartigen Edward Norton btw.


    Norton ist klasse, Furlong ist auch klasse, aber ehrlich gesagt bin ich als ST-Fan damals wegen Avery Brooks und Jennifer Lien über den Film gestolpert. War eine der ersten DVDs, die ich mir gekauft habe.

    Zitat von Oldie-schrauber

    ... darunter war auch n Pentium 1 200mhz non MMX , hab mal gehört die sollen selten sein, ist das so ? =)


    Naja, damals waren die recht begehrt, da sie das schnellste auf Boards waren, die kein split-voltage konnten. Sie sind aber auch ähnlich wie 600er Katmai-PIIIs, PentiumPro und Pentium66 schon vom Markt verschwunden, bevor sie richtig billig wurden. Viele 166er und 133er haben aber auch keinen multiplier-lock und lassen auf 200MHz übertakten.

    Zitat von Sje

    Ich hab fast alle Speichersorten noch hier :fresse:
    486er mit 30 pol. SIMM, Pentium I/ K6/PII/PIII/Athlon mit SD-RAM, Pentium PRO mir 4x32 MB PS/EDO, DualDuron mit DDR1, Athlon II / T43 mit DDR2, Hauptrechner Phenom II X4 @3,3 Ghz mit DDR3 RAM :D


    Da kann ich halbwegs mithalten: ich habe zwar nichts neueres als DDR (nennt man nun ja DDR1), aber dafür habe ich noch 8088er- und 80286er-Systeme mit DIL-Gräbern, also älter als die 30-poligen SIMMs/SIPPs, außerdem noch ein P4-System mit 4*256MB RDRAMs. Was mir noch im Museum fehlt, wäre ein BEDO-System (Burst-EDO): das gabs auf den frühen PPro-Maschinen, z.B. ASUS KN97-X.

    Zitat von adun

    @Gast

    Kannst du mir helfen mit dem imagecfg
    unter windows 2000 hat es bei mir nicht funktioniert auf xp umzustellen


    Unter W2K gibt es zwei Verzeichnisse "DLLCACHE" und "DRIVER CACHE\I386", in denen sich Kopien der aktuellen NTOSKRNL.EXE befinden. Es kann sein, daß eine von denen nach der Manipulation mit IMAGECFG gleich wieder ins SYSTEM32-Verzeichnis übertragen wird, da das System denkt, da habe jemand unauthorisiert dran herumgefummelt, also eine Art rudimentäre "System File Protection". Ggf. must Du diese beiden Dateien auch mit IMAGECFG behandeln.