Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von Dirk

    vor 2 wochen hatte ich ne diskettenversion gesehen. ansonsten irgendein win 95 kaufen und mit rar für dos packen,splitten und rüberkopieren. oder ne win 95 b erwischen und direkt von den disketten installieren.

    diskette:
    MS.- WINDOWS 95 auf DISKETTE bei eBay.de: Windows 95 (endet 04.11.08 13:38:03 MEZ)

    ne win 95b finde ich spontan nicht....


    ne 95b gibt es eh nicht auf Disketten, weil es die 95b nur für OEMs gab. Die einzigen Diskettenversionen waren Retailversionen, und das waren immer nur Urversionen.

    Technisch gesehen ist die Kiste sicherlich wertlos und nimmt nur Platz weg. Liebhaber würden da sicherlich etwas für geben, persönlich wäre mir die Kiste vielleicht ca. 20€ wert, da der praktische Nutzen mit nur 2MB doch arg begrenzt ist. Man könnte z.B. ein Windows 3.X oder OS/2 1.X draufknallen. Andere mögen das Teil sicherlich höher bewerten.

    Zitat von Royale-Design-Freak

    Hmm unter Hardware steht noch nichtmal die Rubrik "Grafikkarte"


    Wenn Du weder eine Grafikkarte noch eine "Standard VGA" mit AUsrufezeichen im GM hast, entferne mal bei den Systemkomponenten den Eintrag für den AGP-Controller. Nach einem Neustart sollte der AGP-Controller und die daran angeschlossene VGA wieder erkannt werden. Danach sollte sich auch wieder ein Treiber für die VGA installieren lassen.

    Zitat von iSuSE

    weil hier sehr viele meinungsverschiedenheiten herrschen


    Das sollte kein Hinderungsgrund sein, solange die Leute ihre Meinungsverschiedenheiten sachlich und nicht immer gleich emotional-persönlich austragen, aber das bedarf einer gewissen geistigen Reife, die manchen hier (noch) zu fehlen scheint.

    Zitat von Dirk

    naja aber nen 2000 und xp ist für nen 166er pentium mit 128 mb auch nicht das ware. wichtig ist wlan, und das geht halt nur mit dem teil was ich habe ab 98 SE. und SE mag ich nicht wirklich.


    Die Diskussion, ob nun 98SE oder ME das bessere DOS-basierte Windows ist, wird wohl ewig ein Glaubenskrieg bleiben: die ME-Adepten führen die aktuelleren Treiber und die bessere "out-of-the-box"-Unterstützung für z.B. USB-Massenspeicher ins Feld, die Gegner (z.B. ich) schimpfen primär auf die kastrierte DOS-Kompatibilität und empfehlen, wenn das nicht so wichtig ist, lieber gleich ein NT 5.X zu nehmen.
    Nach meinen Erfahrungen war/ist ME das einzige neuzeitliche (32-Bit) Windows, das auf fehlerfreier Standard-HW schon teilweise bei der Installation abgekackt ist, noch bevor irgendwelche Fremdtreiber das System weiter destabilisieren konnten.

    Zitat von HOMEBOY87

    das wird dann einer mit 8MHz sein... wusste nur nicht wieviel genau, weil der kleinste ja so ne krumme zahl hat (4,77)


    Der "krumme" Takt ist ein Drittel eines 14.31MHz-Quarzes, der auf dem Original-IBM-PC als Taktgenerator für die CGA-Grafik herhalten mußte. Da der halbe Takt von ca. 7.16MHz immer noch aus Kompatibilitätsgründen für den Tastatur- und den DMA-Controller benötigt wird, gibt es auf fast jedem modernen Board immer noch diesen Quarz.
    @topic:
    Meine ältesten PCs sind ein Commodore PC20-III und ein Atari PC3, beide auf 8088/8086-Basis. Aus der non-PC-Ecke steht hier noch ein Atari-1040STFM-System mit Monitor, Atari-Maus und ext. SCSI-Festplatte herum. Alles stammt aus der Zeit etwa 1985-89.

    Damals, als ich noch PC-Techniker war, gab's mit einigen Ali-Chipsätzen und ATA66-Platten auch Probleme, wenn man im GM den DMA-Modus aktivierte. Abhilfe schaffte manchmal, ein 80-poliges Kabel zu verwenden, selbst wenn das der Chipsatz gar nicht konnte.
    Um das System wieder starten zu können, fahr mal abgesichert hoch und starte den REGEDIT: im Zweig HW-Local-machine gibt es irgendwo unter enum/mf die Einträge child1 und child2 (lönnten auch child0 und child1 sein). Das sind die beiden IDE-Kanäle des IDE-Controllers. Wenn Du die löscht, werden sie beim nächsten normalen Start neu erkannt und das DMA-flag zurückgesetzt.

    Zitat von Dirk

    respekt. hatte auch mal ne frickelkiste (nen 486er) wo einige windows versionen nebeneinanderliefen. der nachteil war aber das ein zerfrickeltes windows einen enoremen reperaturaufwand erzeugte.


    Stimmt, wenn eines der 3er-NTs neu drauf muß, shreddert es garantiert die Partitionen oberhalb der 8GB-Grenze. Daraus ergab sich auch die Installationsreihenfolge:
    1. Mit OS/2 die Partitionen C: bis L: anlegen
    2. MS-DOS installieren
    3. alle 3er NTs installieren
    4. mit OS/2 die Partitionen M: bis O: anlegen
    5. die fehlenden NTs und die OS/2s installieren (Reihenfolge egal)
    6. WIN98SE installieren, dabei Partition P: anlegen
    7. Zum Schluß den Bootmanager reaktivieren

    Inspiriert durch MaTels EISA-Rechner stelle ich euch heute mal mein aktuelles Projekt vor:

    Zielsetzung:
    Es soll ein PC mit möglichst hoher Performance entstehen, der möglichst viele seiner Komponenten unter möglichst vielen Betriebssystemversionen aus der DOS-Windows-OS/2-Welt unterstützt und zwar auf der realen HW und nicht in irgendwelchen Virtualisierern.

    Betriebssysteme:
    MS-DOS 6.22 (mit WfW 3.11)
    Windows 98SE
    Windows NT 3.10, 3.50, 3.51, 4.00, 5.00 (Win2000)
    OS/2 2.00, 2.11, 2.99 (Beta von 3.00), 3.00, 9.99 (Beta von 4.00), 4.00, 4.5X

    Hardwareauswahl:
    Soundblaster AWE32 -> wird von allen Systemen unterstützt (zumindest im SB16-Modus), wichtig für DOS-Spiele und DOS-Unterstützung unter OS/2
    NE2000-kompatible NIC -> wird von allen Systemen unterstützt, schafft aber nur 10MBit/s
    opt. IDE-Laufwerk -> läuft überall bis auf NT 3.10 und (bislang) NT 3.50
    Matrox G400 Grafikkarte -> läuft überall bis auf NT 3.10, kein seamless WIN-OS/2 unter OS/2 2.00
    1.44MB- und 1.2MB-Diskettenlaufwerke -> überall unterstützt
    Board ASUS P3B-F -> 2 ISA-Steckplätze für die AWE32 und die NE2000
    CPU -> derzeit Celeron 800@1066MHzOC, mit Slotadapter wäre maximal ein Tuautf8400 möglich
    RAM -> derzeit 768MB, wird ggf. auf 512MB reduziert, falls WIN98SE damit nicht klarkommt

    Festplattenpartitionierung:
    Wichtig war mir, daß die Partitionen, wenn ein System sie erkennt, möglichst immer den gleichen Buchstaben haben
    (einzige Ausnahme: P wird unter WIN98SE als D erkannt, da die HPFS- u. NTFS-LW wegfallen)

    Platte1 80GB
    C: 2GB FAT -> MS-DOS 6.22, Bootcode für WIN98SE und die NTs
    OS/2-Bootmanager
    D: 1GB HPFS -> OS/2 2.00 und alle NT 3.X
    E: 128MB HPFS -> OS/2 2.11 mit WIN-OS/2
    F: 128MB HPFS -> reserviert für OS/2 2.12 (Warp Beta 1), derzeit leer
    G: 128MB HPFS -> OS/2 2.99 (Warp Beta 2)
    H: 500MB HPFS -> OS/2 3.00 Connect mit WIN-OS/2
    I: 1GB HPFS -> OS/2 3.00 mit Warp Server 4
    J: 500MB HPFS -> OS/2 9.99 (Warp4-Beta)
    K: 500MB HPFS -> OS/2 4.00 (mit Fixpack 12)
    L: 2GB HPFS -> OS/2 4.5X (Warp4 mit Fixpack 15)
    M: 4GB HPFS -> Datenpartition für OS/2 (der HPFS-Treiber von NT schafft maximal 4GB, sonst krachts)
    N: 2GB NTFS -> NT 4.00
    O: 60GB NTFS -> NT 5.00

    Platte2 60GB
    P: 60GB FAT32 -> Windows 98SE (hat unter WIN98SE natürlich den Buchstaben D)

    Die OS/2-Versionen sehen mit Treibern alle Partitionen, können NTFS aber nur lesen
    Die NT 3.X-Versionen sehen derzeit nur C: bis L:, da alle anderen hinter der 8GB-Grenze liegen
    NT 4.00 kann mit Treibern alle Laufwerke sehen, FAT32 nur lesen
    NT 5.00 kann mit Treibern alle Laufwerke lesen und schreiben
    Windows 98SE sieht nur C: und P: (als D:)
    MS-DOS 6.22 sieht mit Treibern C: bis L:, kann HPFS aber nur lesen

    Folgende HW ist zusätzlich drin, wird aber nur teilweise unterstützt:
    Soundblaster Live -> für besseren Spielesound unter WIN98SE und NT 5.00, der Ausgang ist in den Line-In der AWE32 geschaltet, damit ich die Boxen an der AWE32 lassen kann, die AWE32 läuft dann nur als Verstärker
    Voodoo2 mit 12MB -> für GLIDE-Spiele unter DOS und WIN98SE, die G400 ist durchgeschleift
    3COM 905-CTX -> für 100MBit/s bei größeren Datentransfers, läuft nicht unter WfW 3.11 und NT 3.X, Netzwerkkabel wird bei Bedarf umgesteckt

    Falls jetzt jemand fragt, warum ich nicht auch noch NT 5.10 (XP) drauf habe: dessen NTLDR kann die NT 3.X nicht mehr starten.
    Gebootet wird zunächst über den OS/2-Bootmanager - da sind alle OS/2-Versionen und das Laufwerk C: direkt auswählbar. Wählt man Laufwerk C:, wird in den Booter von NT 5.00 verzweigt, in dem man dann MS-DOS oder eines der Windows direkt auswählen kann.

    Die primäre DOS-Partition muß innerhalb der ersten physikalischen 2GB der Platte sein. Maximal kann echtes MS-DOS die ersten 8033MB, also knapp 8GB, ansprechen, egal was das BIOS über LBA alles kann. Die Geometrie größerer Platten wird von moderneren Systemen im Partitionssektor an Stellen eingetragen, die echtes MS-DOS nicht auswertet. Zur Wahrung der Kompatibilität stehen an den alten Stellen für Spur-Sektor-Kopf die Werte einer 8GB-Platte.
    Übrigens müssen die ersten paar Kilobyte der Datei IO.SYS am physikalischen Anfang der Bootpartition und unbedingt unfragmentiert stehen - das macht der SYS-Befehl automatisch, wenn der Platz noch nicht belegt ist. Wenn also SYS mit der Fehlermeldung kommt "kein Platz für Systemdateien" sind die ersten Sektoren schon von Daten belegt. Die ersten paar Kilobytes enthalten einen rudimentäre FAT-Treiber, damit der Rest von IO.SYS und MSDOS.SYS auch fragmentiert woanders stehen können. Ältere DOSse brauchten beide Dateien direkt hintereinander und komplett unfragmentiert.