Beiträge von Igor Todeshure

    Zitat von Dirk

    Also 40 euro sind mehr als fair, ehrlich gesagt kannst du auch noch guten gewissens 30 geben.


    Letztendlich habe ich das Teil nun für 40€ bekommen. Die Kollegin ist ein für sie wertloses Teil (zu dem sie inzwischen ein gestörtes Verhältnis "Ich will es nicht mehr sehen!" hat) los und bekommt noch eine Datensicherung von mir, und ich kann ein Fujitsu/Siemens-NB von 1GB auf 2GB umrüsten und einem weiteren älteren NB die 100GB-Platte spendieren. Den Slimline-Brenner behalte ich erstmal in Reserve. Mal schauen: vielleicht biete ich das NB auch mit den beschriebenen Fehlern, 1GB RAM und ohne Platte anderweitig an.

    Zitat von winfreak

    hmm ne dann eher doch weniger... Ich weiß halt nicht ob die ihn für wenig hergibt ansonsten ... evtl. 50 - 60€?


    Also gefühlt denke ich auch an maximal etwa 50€. Fakt ist, daß das Teil für sie wertlos ist, da eine Reparatur nicht infrage kommt - da würde sie eh lieber was anderes gebrauchtes suchen.

    Moin Mädels,

    ich habe einen Acer Aspire 5102WLMi von einer Kollegin zum Check bekommen. Die Kiste ist im laufenden Betrieb eingefroren, und nach einem Neustart reagiert die Kiste nicht mehr auf Tastatur und Maus. Windows fährt allerdings noch hoch. Leider lässt sich das Problem auch nicht provisorisch beheben, indem man eine USB-Tastatur und USB-Maus anklemmt. Auch ein probeweise angestecktes USB-Floppylaufwerk wird einfach ignoriert. Alle USB-Ports sind betroffen. Daß das Ganze kein Windows-Problem ist, erkennt man daran, daß er auch nicht auf F2 reagiert, um ins BIOS zu gelangen. Ist jemandem von euch bekannt, ob das ein bekanntes Problem dieser Baureihe ist, ob man was dagegen tun kann. Ich habe der Kollegin schon gesagt, daß die Chancen sehr schlecht stehen, zumal der Verlust nicht so dramatisch wäre, da sie das Gerät selbst vor einiger Zeit gebraucht bekommen hatte. Ich habe ihr angeboten, die Plattendaten zu sichern und auf DVD zu brennen, und daß ich ihr die Kiste evtl. abkaufen würde, da ich mit der 100er PATA-Platte, den 2*1GB DDR2-RAM und dem Slimline-DVD-Brenner ggf. noch was anfangen könnte. Was meint ihr, könnte man für das Teil noch geben - sie hat die Kiste selbst vor etwa 1/2 Jahr für 90€ gebraucht gekauft.

    Zitat von TAL

    m(

    Kraftwerk mit so mixed Schrott vergleichen, wir sind hier nich uff ner Technopopveranstaltung :b2:


    Kraftwerk haben doch selbst Anfang der 90er einige Sachen im modernen Soundgewand remixed und dabei insbesondere das Stück "Radioaktivität" textlich angepasst.
    Kraftwerk galten für viele in den 70ern als etwas naiv technophil, sodaß viele bei dem 90er Remix doch etwas erstaunt waren.

    Spontan fällt mir folgendes auf:
    1. Benutz anstelle EMM386 lieber den QEMM, wenn du ihn auftreiben kannst. Der belegt selbst im unteren ersten MB weniger Speicher.
    2. Benutz Cutemouse als Maustreiber.
    3. Such einen kleineren IDE-CDROM-Treiber als OAKCDROM.SYS - die meisten, die damals bei Laufwerken beilagen, liefen auch mit anderen Laufwerken und waren deutlich kleiner
    4. Benutz die Option /E bei MSCDEX - das bringt etwa 3-5kByte
    5. Bei der c't gabs mal einen Tastaturtreiber, der nur ca. 500Byte belegte.
    6. Bist du sicher, daß du NLSFUNC brauchst, oder ist der nur von der Grundinstallation übriggeblieben? ggf. ersatzlos streichen.
    7. Setz STACKS=0,0: das spart einiges und schützt sogar manchmal vor Abstürzen (gab auch mal einen Artikel in der c't, wofür der eigentlich gut sein soll)
    8. Falls Platz vorhanden, kannst du IFSHLP.SYS auch hochladen.

    Zum Thema CoPros:
    Windows hat wimre mindestens ab 3.0 eine Emulationsbibliothek, die die CoPro-Funktionen emuliert, wenn kein echter CoPro vorhanden ist.
    Bei DOS-Programmen kommt es darauf an, mit welchem Compiler und welchen Optionen ein Programm erstellt wurde. Z.B. boten Turbo-Pascal und andere Borland-Compiler auch die Möglichkeit, mit den Datentypen des CoPros zu arbeiten und hatten auch eine Emulationsbibliothek eingebunden.
    Grundsätzlich wird auf diesen alten Rechnern ein Interrupt ausgelöst, sobald im Programmablauf ein "illegal opcode" also unbekannter Maschinenbefehl auftritt. Es gab auch residente DOS-Programme, die diesen Interrupt dann abfingen, den Code analysierten und dann die CoPro-Befehle emulierten. Das war natürlich extrem lahm.
    Ein damals angesagtes Programm, daß grundsätzlich einen CoPro wollte, war AutoCAD, aber das war auch so teuer, daß man die zusätzliche Knete für einen CoPro eigentlich auch hatte. Spiele und andere DOS-Programme nutzten vergleichsweise selten einen CoPro, da die halt recht teuer waren.
    "Fractint" war ein Fractalberechnungsprogramm für DOS, das auch einen CoPro nutzen konnte aber eben auch ohne lief - der Name kommt daher, daß es eine eingebaute sehr schnelle Emulationsbibliothek hatte, die alle Berechnungen mit "floating point"-Zahlen auf Integer-Berechnungen abbildete.
    Einige NT-Versionen finden den berühmten FDIV-Bug der ersten Pentium-CPUs und bieten ein workaround an - dabei wird dann nur der integrierte CoPro ignoriert und alle Berechnungen über die Emulation gelenkt, was den Pentium dann natürlich wie einen Porsche mit Anhänger wirken lässt.

    DOS-Gerätetreiber laufen grundsätzlich nicht im EMS oder erweiterten Speicher (heißt XMS) sofern sie nicht diese Bereiche für Datenfelder nutzen können. Der ausführbare Programmcode läuft immer auf Adressen innerhalb der ersten 1MB, mit "DEVICE" halt in den unteren 640kB, per "DEVICEHIGH" eben im Bereich zw 640kB und 1024kB, sofern dort ein genügend großer Bereich verfügbar ist. Manche residente Programme können per Schalter EMS nutzen, z.B. wird MSCDEX deutlich kleiner, wenn man es mit dem Parameter /E lädt, weil dann zumindest ein Datenpuffer im EMS angelegt wird.
    Um einen möglichst großen freien Bereich zw 640kB und 1024kB zu bekommen, kann man bei Speichermanagern wie QEMM die "Stealth"-Option benutzen. Dann sind auch Bereiche nutzbar, die sonst durch andere Sachen wie BIOS usw. belegt sind, d.h. mit etwas Glück sind bei deinem Toshi deutlich mehr als 128kB frei. Der Trick dabei ist, daß QEMM im virtuellen 8086-Modus läuft und alle Zugriffe auf Speicher, I/O-Ports usw. abfängt und bei einem Zugriff auf eine Adresse aus dem Programmkontext des aufrufenden Programms erkennt, ob nun eben der ursprüngliche Code (z.B. BIOS) eingeblendet werden muß oder eben das "gestealthte" upper-memory. Das geht soweit, daß von einem 64kB großen System-BIOS teilweise bis zu 56kB gestealtht weden können. Auch das EMS-Fenster von 64kB wird dann üblicherweise gestealtht.

    Zitat von mrshadowtux

    Man muss aber fairerweise dazu sagen, dass dann nur IDE-Geschwindigkeit möglich ist.


    ...was imho nicht so dramatisch ist, da NCQ vermutlich maximal eine Beschleunigung im 1-stelligen Prozentbereich bringt, und fehlendes Hotplugging wird wohl auch zu verschmerzen sein.

    Zitat von dancle

    Also finde spätestens ab Service Pack 2 kann man Windows Vista durchaus benutzen. Vorher gabs ja immer nervige Probleme wie "Com-Surrogate"-Abstürze beim Anschluss ner externen Platte etc., Windows Vista hatte extrem viele Kinderkrankheiten und der Treibersupport war Anfangs gerade bei der 64bit-Version extrem mies. Inzwischen sieht das aber anders aus. Windows 7 ist dann einfach nur die gepimpte Vista-Variante, welche nat. dann auch keine Kinderkrankheiten mehr hatte. Was denkt ihr warum Windows 7 nicht die Kernelversion 7000 hat, weils dann wieder mit Treiberproblemen losgehen würde.


    Kinderkrankheiten waren doch immer da, wenn eine Architektur sich mehr als nur marginal änderte: beim Übergang von NT4 zu W2K wars doch ähnlich, gerade wegen der Grafiktreiber, die nun plötzlich DirectX unterstützen mußten - deswegen gabs von vielen Herstellern auch nur 2D-taugliche Treiber, z.B. für Riva128 oder alle Matrox-Chips unterhalb der G200. Gleiches sieht man ja auch bei Vista, wo es z.B. keine nVidia-Treiber unterhalb der GeforceFX gibt (und jetzt kommt mir nicht mit DX9 und Aero - vielleicht möchte man auch unter Vista mal ein altes DX8-Spiel zocken).

    Zumindest auf dem 286er würde ich auch eine IDE-Lösung erwägen. BIOS-Limits überwindet man dann z.B. mit dem Ontrack Diskmanager, der zumindest mit DOS und DOS-basierten Betriebssystemen harmoniert. Das einzige, was nach meiner Erfahrung mit Ontrack nicht funzt, ist OS/2 1.X - das käme auf einem 286er ja auch noch in Frage. Allerdings wird man eh Schwierigkeiten haben, eine 500MB-Platte mit OS/2 1.X-Programmen voll zu bekommen - es gibt einfach zuwenig dafür.
    Bezüglich alter SCSI-Macs habe ich das gleiche Problem - fast alle SCSI-Platten, die bei mir noch funzen, sitzen in alten Macs.

    Zitat von TNC

    Schon, was aber wiederrum egal ist, da der Linuxkernel eh direkt auf die Hardware zugreift und nicht das BIOS bemüht. Somit ists unintressant, das Linux da installiert ist. So habe ich z.B. ne 30GB Platte in nem 386 laufen gehabt (Kernel von Floppy).


    Eigentlich alle "moderneren" OS, die nicht mehr auf DOS basieren, interessieren sich nur bedingt für diese BIOS-Beschränkungen, meistens in der Form, daß der Bootcode in dem Bereich liegen muß, der vom BIOS angesprochen werden kann. Sobald die sich dann ihren IDE-Treiber zusammengeklaubt haben, können auch die hinteren Bereiche großer Platten angesprochen, partitioniert und benutzt werden.

    Von der performance würde ich eine DOS 6.22/WIN 3.1-Kombi empfehlen. Einfacher zu warten wäre sicher die WIN95-Urversion, aber mit nur 8MB ist die sicherlich träger als die DOS/WIN-Kombi.
    Aber so richtig retro wäre ein uraltes Linux aus den Anfangstagen...

    Zitat von Magic94

    Also ich muss sagen, das Vista wirklich ein Fehler war. Das war einfach noch zu früh so ein System an den Mann zu bringen.
    Nicht nur das anfangs einfach nichts an software darauf lief, sondern das hab ich ziemlich zu spüren bekommen.
    Ich habe Vista knapp 1 Jahr lang benutzt. Und ich muss sagen, ich bin nicht gerade nett zu meinen Systemen- Fehlt eine Datei im System, gut nehm ich halt ne andere, benenn sie um und kopier sie dahin wo sie fehlt. So auch in der registry und anderen Spektakeln.
    So passierte es, das mir auf den Tag genau jeden zweiten Monat mein Vista abkackte, meistens fuhr es nicht mehr noch und war nicht mehr zu retten, oder der liebe hat mal wieder mein Passwort vergessen... (ohne scheiss, der PC hats wirklich vergessen :D)
    Windows 7 habe ich seitdem es raus ist auf meinem PC intalliert, geh damit genauso schludrig um, und wenn mein PC mal lahm werden sollte klatsch ich halt noch n paar GiG RAM drauf... Alles kein Problem, von Ordnung von Pflege vom System keine Spur. Es läuft immernoch fehlerfrei..

    Vista war einfach unreif und selbst die einfachsten Funktionen, wie eine Tastenkomination für diesen Tollen Scroll-Effekt gingen nicht.
    Auf älteren PCs (AMD Athlon 64 + 2GB RAM ~ ) lief das schonmal garnicht. Das war nach einer Woche so langsam, das es nicht mehr erträglich war.

    Win7 FTW!


    Ein Beispiel für misglückte Ironie/Sarkasmus. Ich glaube kaum, daß er das ernst meinte. Falls doch, sollte das unreife Vista doch zu ihm passen ;)