Beiträge von Igor Todeshure

    Ich habs zwar noch nicht ausprobiert, aber der kernel hat die Revisionsnummer 14.104a, was dem (mir bekannt) letzten Testcase-kernel vom 11.8.2005 entsprechen würde. Ich habe zwar noch keinen Bytevergleich gemacht, aber die Größe ist schonmal identisch. Meines Wissens ist dieser kernel auch die Basis von ecomstation 2.0.
    Falls also jemand in diesem Zusammenhang von einem "neuen Kernel" spricht, ist das imho etwas sehr weit hergeholt. IBM weigert sich ja auch beharrlich, die Quellen herauszurücken, offiziell, da der Kernel teilweise Code enthält, der fremdem copyright (M$) unterliegt. Und mal eben den Kernel in all seiner gewachsenen Funktionalität neu zu programmieren, wird sich kaum ein OS/2-Enthusiast antun.
    So wird es wohl ähnlich wie bei ecomstation darauf hinauslaufen, das "Drumherum" an moderne HW anzupassen und das Design des Systems etwas aufzuhübschen. Wenn es dann das ganze für lau gibt, ziehe ich es ecs vor - momentan sieht aber eher so aus, als könnten die Macher mutmaßlich fremdes copyright verletzen, denn ob sie wie ecs eine Vertriebslizenz für IBM-Material haben, bezweifle ich doch stark.

    Zitat von Commodore-Freak


    So ein Unsinn. Du kannst Entwickler einer (kosten)freien Linux-Distribution doch auch nicht rechtlich belangen, wenn du dadurch Schäden erleidest, dass sie irgendwelche Bugs nicht fixen...


    Oh, ich entsinne mich aber, daß die Verkaufspakete von z.B. suse-Linux früher eine Banderole um das Datenträgerpaket hatten, bei deren Öffnen man automatisch den Vertreiber von jeglichen Folgen irgendwelcher bugs freizeichnet.

    Zitat von Alpha

    Ok, wo ist es nicht das Produkt das selbe?
    Strings ändern zählt nicht für den Unterschied.


    Naja, das selbe ist es nicht, aber genauso das gleiche wie ein englisches w2k und ein deutsches w2k das gleiche sind. Aber im Grunde genommen ist es alles Haarspalterei - maßgeblich ist, daß ein Verweis auf die EUR-Edition nichts in der wikipedia verloren hat, zumindest nicht, wenn es wegen der zumindest zweifelhaften Urheberrechtslage nicht vom Verfasser kommt, der zumindest dafür den Kopf hinhalten müßte

    Zitat von cades


    Ich habe schon einmal die Jumper in der Umgebung des Sockels umgesteckt, ohne besseres Ergebnis. Ich denke, dass das Board 33er und 66er automatisch erkennt, den Rest (wie z.B. ein 40er wurde auch als ein 33er erkannt) wird entweder als 33er oder als 66er erkannt.


    Vermutlich hast du dann wohl die jumper für den CPU-Typ erwischt (486DX/486SX/487SX usw.), die bei Falschjumperung nicht zwangsläufig zum Nichtfunktionieren führen müssen. Oder es sind z.B. die für die Cachegröße. Fast jedes 486er Board hat irgendwo einen oder mehrere jumper für die externe Taktfrequenz - es gab einfach zu viele versch. 486er mit unterschiedlichen Taktfrequenzen zu sehr unterschiedlichen Preisen, als daß ein Boardhersteller sich da von vornherein beschränkt hätte. OK, Intel-Boards können meistens keine 40MHz, da es von Intel keine 486er mit ext. 40MHz gab.

    Der 487er unterscheidet sich nur in wenigen Pins vom normalen 486er und von der Funktion schonmal gar nicht. Das hatte bei Markteinführung damals schon die c't beschrieben. Deswegen hat fast jedes 486er Board jumper, um einen 487er im normalen 486er Steckplatz zu betreiben. Korrekt ist damit ein 487SX gemeint, der laut Intel einen 486SX ergänzen soll, ihn tatsächlich aber ersetzt. Wofür brauchst du den denn - mit einem echten 486DX kannst du das gleiche machen, und den findet man einfacher.

    Zitat von freaked

    setver kann auch das 5er. ist meine erste wahl: große partitionen, usb treiber, usw. aber rennt auch altes zeugs wie win1.01 drauf.


    Ich hatte mal eine IO.SYS von 6.2 mit der MSDOS.SYS von 5.0 gekreuzt. Das meldete sich als 5.0, war nach meinen Erfahrungen auch dazu kompatibel und bot die Menuauswahl von 6.X in der CONFIG.SYS. Dieser Tip ist ohne Gewähr für irgendeine Funktionsfähigkeit.

    Folgendes Problem:
    Im DRVLIB-Verzeichnis auf der NT4-CD befindet sich ein Grafiktreiber für den C&T65550-Chip. Die Versionsnummer der Treiberdatei ist 3.51, und NT4 warnt auch beim Installieren, daß es ein 3rd-party-Treiber sei. Wenn ich versuche, diesen Treiber unter NT 3.51 zu installieren, sagt NT, daß die INF-Datei nicht gefunden werden konnte. Kennt sich jemand mit der inneren Struktur der INF-Dateien aus bzw. was hat sich da geändert? Entsprechend der Versionsnummer müßten mit einer passenden INF-Datei doch die Chancen recht gut stehen, daß der Treiber auch unter NT 3.51 funzt.
    (Unabhängig davon werde ich aber auch versuchen, den Treiber unter W2K zu installieren. W2K bringt nämlich nichts passendes mehr mit.)

    STACKS=0,0
    FILES=40 sollte eigentlich ausreichen, machen den Kohl eh nicht fett
    BUFFERS=ausprobieren: solange "mem /d" nur 512 Byte für die Buffers im lowmemory anzeigt, passen sie in die HMA, falls der Wert zu groß wird, belegt jeder buffer 512Byte im lowmemory - dann mußte den Wert wieder verkleinern.
    Buffers in der HMA klappt nur mit DOS=HIGH und geladenem HIMEM.SYS
    DOS kennt spätestens ab 6.0 den SETVER-Befehl, mit dem sich für problematische Programme (GEOS) auch eine ältere Version vorgaukeln lässt.

    Zitat von Aqua


    Btw:
    MS-DOS 6.22 verträgt ein 286er locker, man muss also nicht mit mit so alten Dos Versionen arbeiten.
    Memmaker z.b. wird eben nicht funktionieren, weil benötigt min einen 386er.
    Mit dem wird aber Win2.x und darunter Probleme haben.
    Wäre die Frage zu klären, ob es Bootmanager gibt, die mit 286ern laufen.


    Man sollte auch auf einem 286er mind. MS-DOS 5.00 verwenden, da es einige Optimierungen gegenüber 4.01 enthält, selbst, wenn man nur die "DOS=HIGH"-Option benutzt. Sofern man nicht zuviele BUFFERS in der CONFIG.SYS einträgt, belegen die auch auf einem 286er kein lowmemory sondern landen in der HMA hinter dem hochgeladenen kernel. Generell ist 6.X vorzuziehen, da man sich einfach versch. Konfigurationen im Menu zusammenkleistern kann. Mangels virt. 8086-Modus gibt es nur wenige Speichermanager für 286er, die auch noch chipsatzabhängig sind. Die c't hatte wohl auch mal sowas irgendwann für die NEAT-Chipsätze programmiert.

    Zitat von Magic94

    Also das istn Ultrateures Netzteil mit 350W. Zudem klappt das nur einmal, dann kann ihn ich verprügeln wie ich will, ich muss erst den Strom runternehmen, dann klappts erst wieder


    Da ist bestimmt ein Reed-Relais drin: durch den Schubs wird der Kontakt geschlossen, und danach hält sich der Kontakt selbst durch das entstehende Magnetfeld. ;)

    Zitat von dr.zeissler

    geht OS2 auch?


    OS/2 1.3 benötigt mind. 512kB extended memory. Die meisten 286er mit 1MB sind aber für 640/384 konfiguriert, um maximalen DOS-Speicher zu ermöglichen, also wirds mit OS/2 nix. Aber auch mit 512/512 machts keinen Spaß - erst ab insgesamt 2MB kann man akzeptabel mit OS/2 1.3 daddeln. Es wäre auch noch zu klären, ob der SCSI-Controller überhaupt von OS/2 unterstützt wird.