Beiträge von gandro

    Zitat von Chrisse

    Das Problem was ich immer bei Wahlen habe (hab schon bei zweien mitgemacht) ist, eine Partei zu finden, die meine Interessen in allen Bereichen vertritt.


    Samma, evtl. blöde Frage, aber als Schweizer weiss ich das jez nicht:

    In der Schweiz funktionieren Wahlen (auf Bundesebene und im Kanton Luzern) so, dass man eine bestimmte Anzahl Personenstimmen hat (ca. +/- 5 Stück), und eine Parteienstimme. Man wählt dann die 5 Personen aus, die man mag und schreibt die rein (man kann Personen auch doppelt (aber nicht mehr) wählen). Und dann gibt es noch eine Stimme die man einer Partei geben kann.

    (Natürlich gibt es auch vorgefertigte Listen von den Parteien mit ihren Spitzenkandidaten, benutz ich aber nie).

    Mit dem System muss man nicht nicht auf eine Partei, sondern kann sich auf Personen festlegen. Geht das bei euch nicht?

    Ich will auf den Rest deines Beitrages gar nicht eingehen, denn steht ja praktisch überall "neutral", und neutral ist nicht rechts. Wer was anderes behauptet weiss nicht was die Begriffe "rechts" und "links" im politischen Sinne bedeuten ("nicht links" heisst nämlich noch lange nicht "rechts", auch wenn die Linken das behaupten wirds dadurch nicht wahrer).

    Zitat von Nicht die Mama!

    Wie kann man sich nur ernsthaft zu einer Wahl aufstellen, wenn man nichtmal zu den elementaren Themen unserer Gesellschaft eine Meinung hat?


    Die Piratenpartei braucht kein vollumfassendes Programm. Für den Kampf für soziale Gerechtigkeit haben wir die linken Parteien, ergo braucht es da nicht eine neue Partei.

    Die Piraten mit der FDP gleichzusetzen ist eben so falsch. Die Piraten sind keine Wirtschaftspartei, auch nicht liberal im wirtschaftlichen Sinne (was dein Artikel ungerechtfertigterweise den Piraten vorwifrt). Für wirtschaftliche "Freiheit" (absichtlich in Anfühunszeichen) haben wir die FDP, ergo braucht es da auch nicht eine neue Partei. Und die Piraten haben im Gegensatz zur FDP nich den Finger der Lobby im Arsch.

    Die Piraten werden sich in naher Zukunft nicht mit den von dir genannten Themen auseinandersetzen. Ja, die Themen sind wichtig, aber sie nicht zu behandeln bedeutet nicht, automatisch rechts zu sein.

    Die Piratenpartei strebt kein Ein-Parteien-System mit sich selber an, sie werden mit anderen Parteien zusammenarbeiten, und dies können durchaus auch linke Parteien sein. Deswegen ist links sein und Piraten wählen kein Widerspruch.

    Ich stimme auch nicht allen Punkten mit den Piraten überein, manche Ansichten sind auch mir zu wirtschaftlich liberal, aber trotzdem würde ich sie wählen. Ich kann ja trotzdem immer noch linke Parteien anderswo wählen.

    Nachtrag: Du wirst es kaum lesen, aber eine Begründung der Piraten warum sie obige Punkte so markiert haben wie sie sie haben findest du hier:
    http://schlitt.info/private/blog/0…men_partei.html

    Die dürfen das. Machen damit ja kein Geld oder wollen ein Produkt verkaufen.

    AIDS-Kampagnen waren schon immer provokativ, denn die Leute sollen sich das nicht schweigend anschauen und vergessen, sondern darüber reden. Da wird vermutlich dann auch der eine oder andere zum Schluss kommen, dass AIDS in der Tat mehr Menschen getötet hat, als Hitler als oberster Verantwortlicher durch dem Holocaust getötet hat. Und das will die Kampagne bewirken, dass die Leute AIDS ernst nehmen und sich schützen.

    Zitat von Igor Todeshure

    Das stimmt grundsätzlich wohl so, allerdings machen sie bestimmte Anfängerfehler, indem sie fast jeden beliebigen Trottel aufnehmen, der früher schon mal medial in Erscheinung getreten ist. Für die Boulevardpresse ist das i.d.R. ein gefundenes Fressen, das die Partei unnötig in Erklärungsnot bringt. Es erinnert mich fatal an die Anfangsjahre der Grünen, die sich immer dem Vorwurf ausgesetzt sahen, daß einige ehemalige DKP- bzw. KPD-Mitglieder bei ihnen aufgenommen worden waren.


    Die Piratenpartei ist eine liberale Partei - nicht im wirtschaftlichen, sondern im gesellschaftlichen Sinne. Und das entspricht genau dem Gegenteil von dem, was die Boulevardmedien selber ist oder von anderen verlangt. Daher müsste sich die Piratenpartei praktisch selber verraten, wenn sie Personen, die der Boulevardpresse nicht gefallen würde, kategorisch ausschliessen würde.

    Klar, in Sachen Öffentlichkeitserscheinung hat die Piratenpartei Mängel und wie und ob sie das in den Griff kriegt, wird sich zeigen.

    Aber ein Grund die Piratenpartei nicht zu wählen, ist dies ja deshalb nicht. Man wählt ja für sich, und nicht für die anderen oder gar um zu gewinnen. Wenn die Piratenpartei die 5%-Hürde bei euch nicht knackt, wäre meine Stimme dort immer noch besser aufgehoben als als Nichtwähler (davon profitiert rechts) oder bei den etablierten Parteien (die entsprechen noch weniger dem, was ich politisch will). Wenn ich meinen politisch Willen in den etablierten Parteien nicht finde, dann gehört meine Stimme auch nicht dahin.

    Ich sehe mich selber auch als Linker, aber welcher dämliche Schreibtischpropagandist hat diesen Blödsinn verfasst?

    Klar kämpft die Piratenpartei in erster Linie nicht für soziale Gleichberechtigung und kann daher nicht als linke Partei angesehen werden.
    Denn was die Piratenpartei aber noch weniger ist, ist rechts: Sie ist weder konservativ, noch reaktionär.

    Die Piratenpartei wird daher die traditionellen linken Themen wie soziale Gleichberechtigung nicht vertreten. Aber ebenso wenig dagegen kämpfen.

    Mangels deutscher Staatsbürgerschaft kann ich ja nicht wählen, wenn es könnte, würde ich aber die Piratenpartei wählen, obwohl ich sonst ebenfalls links tendiere. Vermutlich bekäme eine linke Partei eine der beiden Stimmen.

    Nachtrag: Du hast den Artikel ja leider hier nicht verlinkt, hier deine genaue Quelle: http://www.wsws.org/de/2009/sep2009/pira-s05.shtml
    Argumentation: Piraten positioniert sich nicht bei traditionell linken Themen (weder dafür, noch dagegen), wird daher über kurz oder lang ihre Wähler verraten und eine rechte Partei werden. Was für ein Blödsinn, wo bitte ist da der logische Zusammenhang.

    Grade 3D-Bildschirmschoner sind daher völliger Unsinn - anstatt dass der Rechner sich möglichst zur Ruh legt (Monitor aus, CPU mit Speedstep runtertakten, Grafikkarte im 2D-Modus oder noch weniger), lastet man die Kiste mit ressourcenfressendem 3D aus, obwohl der Rechner nichts zu tun hat und man auch keine Bildschirmschoner mehr braucht, seit man TFTs hat.

    Zitat von bobe

    kann python auch sehr empfehlen, vllt einfach mal das Tutorial bei Wikibooks durcharbeiten, dann kann man schon einiges :) ansonsten, FreeBASIC hat definitiv auch was


    FreeBASIC ist in der Tat cool - allerdings kriegste auch damit keine GUI-Programme schnell & einfach plattformunabhängig hin.

    Zitat von Wynton

    gandro
    für Oberflächen nimmt man eigentlich was seperates wie GTK, wxWidgets oder ka wie das andere populäre hieß.. :D Oder irre ich mich da?
    ah QT wars.. :)


    Niemand mag GTK oder QT unter Windows.

    Und für C# müssten Libs wie wxWidgets - wenn es dafür überhaupt .NET-Bindings gibt - unter Windows jeweils separat installiert werden, kannst du nicht mitliefern. Bei C/C++ könntest du es einkompilieren, aber GUI-Programmierung mit C/C++ macht als Anfänger keinen Sinn.

    Bei Java hast du mit Swing ein plattformunabhängigse API. Wenns dir zu langsam ist, kannst du auch auf SWT setzen.

    Zitat von ggeretsae

    wegen der performance oder was?


    Ja - wenn der Programmierer nicht weiss, dass bei dem Array-Aufruf nen Shitload an Funktionen aufgerufen werden, kann sowas gerne mal in die Hose gehen.

    Bei C++, wo die Idee ja von den PHP-Leuten geborgt wurde, findest du im Internet sicherlich ein paar Beiträge über Templates und wie man sich damit in den Fuss schiessen kann.

    C# kannste rauchen unter Linux, haste null Plattformunabhängikeit. Klar, kannste tolle Linux-GUI-Anwendungen schreiben, aber die laufen dann unter Windows nicht, weil die kein WinForms verwenden.

    C/C++ sind in der Hinsicht keinen Zacken besser, aber einiges aufwändiger, dafür schneller.

    Wie chiaki schon angedeutet hat, bleibt dir eigentlich nichts als Scriptsprachen. Plattformunabhängikeit hast du nur bei Java. Beim Rest musst du auf Bibliotheken zurückgreifen, und da gibts selten bis gar nie was unter Linux und Windows läuft.

    Für Linux-only würd ich mir noch Vala anschauen.

    ArrayAccess kanntest du nicht? Gibt auch noch andere lustige Interfaces, für Iteratoren oder zählbare Objekte, enorm praktisch für eigene Datenstrukturen. Aber auch enorm gefährlich, prinzipiell verstecken derartige Templates nur Komplexität.

    In deinem Fall würd ich sogar empfehlen Iterator und Coutable ebenfalls zu implementieren, dann kann man auch foreach() und count() drüberjagen.

    Durch falsches Verkabeln würde (wenn überhaupt) schlimmstenfalls die Elektronik, aber nicht die Mechanik beschädigt, und letztere macht ja die Geräusche.

    Häufigster Grund für kaputte Festplatten sind nebst Alterserscheinungen wohl Transportschäden, gut möglich, dass das Ding während dem Transport kaputt gegangen ist, Festplatten sind empfindlich gegen Schläge.

    Dann gibts eigentlich nur eines: Zurück zum Händler und umtauschen. Es sei denn du hast das Ding selber unsorgfältig transportiert.

    Samsung-Platten sind dabei doch idR recht leise (oder war das nur so, als ich meine damals gekauft hab?).

    Es gibt laute Festplatten, kämpf selber grad mit einer hier. Wenn eine Festplatte hinüber ist, merkt man das allerdings durchaus, weil die Geräusche klingen in der Regel dann auch dementsprechend. Wenn defekt, dann umtauschen.

    Ist sie auch laut, wenn du sie (vorsichtig) in den Händen hälst während des Betriebs? Dann sind es lediglich die Vibrationen, die am Gehäuse den Lärm erzeugen (ist nicht zu unterschätzen), dann kannst du sie ggf. entkoppeln, gibt Sets zu kaufen oder diverse Bastellösungen (Google wird dir helfen, Einmachgläsergummis sind sehr beleibt).