Beiträge von gandro


    Klappt auf den ganzen Unixen einwandfrei, da wirds ja wohl auch Linux hinkriegen.


    sysvinit läuft nur auf Linux? Debian kFreeBSD verwendet extra Kompatibiliätslayer.

    Nachtrag: Die restlichen BSD-Initsysteme kenne ich zuwenig. Sagt ja keiner dass es gar nicht funktioniert, lief ja bisher auch. Ne saubere Lösung war es trotzdem nicht, dass weiss jeder der schon mal selber ein Initskript selber geschrieben hat.

    Das Hauptproblem am alten SysV Init ist dessen Prozessmanagement: Ein Service bei sysvinit ist ein Shellscript. Das heisst, das Shellscript muss sicherstellen dass die Kindprozesse und Forks sauber verwaltet werden, PID-Dateien managen oder anlegen und mit sonstigen Quirks von Programmen umgehen. Dazu sind diese Initscripte dann auch noch distributionsabhängig gewesen (Debian hat den start-stop-daemon Helper, Arch hat eine Bibliothek von bash-Helpern); das ist nicht nur langsam, das ist auch total unwartbar und komplex.

    Wie im verlinkten Artikel schon erwähnt: systemd ist nicht die erste oder einzige Antwort auf ein solches Problem, es gibt andere Systeme die ähnlich funktionieren; aber sysvinit selber hat das Problem nie gelöst.


    Apropos GA. Wie das denn mit dem GA in Basel mit Bad Bf und SBB geregelt? Denn ich hab mal gelesen, dass ich mit meiner BC100 auch nach SBB darf, da es hier so ein Loophole wegen Deutschland-Basel-Nahverkehr-Sharing und der Produktklassenlosigkeit der SBB gibt.


    Basel Bad Bf ist im Tarifbereich des TNW (Basel) und des RVL (Lörrach) gleichzeitig. Heisst: Ich kann mit dem GA bis nach Basel Bad Bf, notfalls auch mit dem ICE, obwohl es ein Bahnhof der DB ist. Schon mehrmals davon profitiert, besonders bei den CCCongress Events-Tickets, die erst ab einem DB-Bahnhof gültig sind.

    Dass die BC100 bis nach Basel SBB ist mir neu, hab ich aber auch nie mich mit beschäftigt. Nachtrag: Nachgeschaut, RVL gilt auch bis Basel SBB. Joa, dann ist das gültig. Basel Bad Bf verhält sich zum GA also wie Basel SBB zur BC100.

    Schweiz gab es ja schon 2-3x Treffen in Zürich. Hab da ausserdem einzelne WHFler auch schon angetroffen.

    Kann man sicherlich auch mal wieder machen, finde Süddeutschland aber interessanter, da gab es meines Wissen eher selten mal was. Würde mich in dem Thread hier schon um Süddeutschland kümmern, Düsseldorf oder Cebit in Hannover gibts ja inzwischen praktisch jährlich irgendwelche Treffen, die finden so oder so statt.

    Konstanz wäre für mich kein Problem weil liegt im GA-Tarifbereich, kostet mich also nichts extra. Ist aber halt schon maximal südlich.

    Zitat von Golem.de

    So gibt etwa einer der Entwickler der Hurd-Portierung zu bedenken, dass auch das aktuelle SysV-Init eigentlich nicht portierbar sei. Es könne nur deshalb auf anderen Plattformen als Linux genutzt werden, weil diese eine Kompatibilitätsschicht implementieren.

    Nachtrag: https://teythoon.cryptobitch.de/posts/on-porta…f-init-systems/

    Der originale, kurze Rant vom Debian-Hurd Init-Portierer, dass sysvinit nicht wirklich portierbarer ist als systemd, weil es auch auf Linux-spezifische APIs setzt, procfs namentlich (während systemd auf das linux-spezifische cgroups setzt). Unter Debian Hurd und Debian FreeBSD wird daher bereits für sysvinit ein procfs-Emulator verwendet.

    Er vermutet sogar, dass das Design-Konzept von systemd die cgroups zu verwenden es einfacher machen würde, es für Mikrokernelsysteme wir Hurd zu portieren. Sysvinit schiesst unter Linux beim Herunterfahren alle Prozesse ab; wo bei Hurd halt auch Dateisystemtreiber und andere Systemservices gekillt werden, was natürlich nicht sein darf. Das ist eine Design-Annahme die sysvinit macht, welche die Portierbarkeit massiv einschränkt.
    Drum sind da im Debian-Paket von sysvinit spezielle Patches drin, um das zu verhindern. Auch arbeitet er an einem cgroups-Emulator für Hurd.

    Paging zum Auslagern von Speicherseiten auf die Festplatte halte ich auch für überholt.

    Nichtsdestotrotz ist Paging unheimlich nützlich für Pages Caches, die moderne Dateisystemcaches überhaupt erst schnell machen. Selbiges gilt für Memory-Mapped Files, was ja essentiell das selbe ist. Und auf x86 war die Paging-Funktionalität des Gastes lange die einzige Möglichkeit dass der Host das Memory ordentlich virtualisieren hat können, und ist immer noch die meistgenutzte Technik.