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[Split] Deutschland und Islam
hecken
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Beitrag #1
[Split] Deutschland und Islam
oreissig schrieb:  Ich hatte ja schon ab und an mal mit dem Gedanken gespielt, einen Thread in analogie zum Newssammelthread zu eröffnen, bei dem es eben nicht um News, also um konkrete Ereignisse, geht, sondern etwas allgemeiner um Berichte, Kommentare oder andere, zeitlosere Beiträge.


[/yt]BtrOGXDvodg[/yt]

sehr toll find ich seine Beschreibung der christlichen Geschichte
Ken Jebsen schrieb:Ein Ausländerpaar mit unehelichem Kind wechselt vorsätzlich den Wohnsitz, um behördlich nicht erfasst werden zu können.
:D
Wasn daran lustig/besonders? Der Islam gehört verdammt nochmal nunmal nicht zu Deutschland und wird es auch nie, warum die Diskussion?
06.04.2011 16:59
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oreissig Offline
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Beitrag #2
[Split] Deutschland und Islam
warum sollte er nicht? warum ist ausgeschlossen, dass sich das je ändern wird? und warum sollte das Christentum dazu gehören? (aus der perspektive hat Friedrich ja gefeuert)
06.04.2011 17:14
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Commodore-Freak Offline
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Beitrag #3
[Split] Deutschland und Islam
Er gehörte in der Vergangenheit nicht zu Deutschland, aber daraus kann man doch nicht ableiten, dass er es auch jetzt nicht tut. Was zu Deutschland gehört und was nicht lässt sich doch nicht aus unserer Geschichte ableiten, sondern nur aus der Gegenwart. Und wenn ich mir die anschaue haben wir hier Moscheen und sehr viele muslimische Mitbürger. Ergo gehört der Islam zu Deutschland.
Wenn wir aus der Tatsache, dass der Islam historisch lange Zeit nicht zu Deutschland gehörte, die Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" ableiten, müssen wir auch aus der Tatsache, dass wir in der Vergangenheit zwei Weltkriege verschuldet haben ableiten, dass wir Deutschen nun mal gerne Weltkriege beginnen. Und das hat eben so wenig mit der Realität, in der wir uns grade befinden zu tun, wie die Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland".
06.04.2011 17:21
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hecken
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Beitrag #4
[Split] Deutschland und Islam
oreissig schrieb:  warum sollte er nicht? warum ist ausgeschlossen, dass sich das je ändern wird? und warum sollte das Christentum dazu gehören? (aus der perspektive hat Friedrich ja gefeuert)
Seit ca. 1500 Jahren hat man sich diese Frage nie stellen brauchen, da war die Weltordnung noch in Ordnung. Heutzutage ist es auf einmal Mode, total weltoffen und jedem Furz gegenüber tolerant zu sein. Und nur deswegen sollen wir unser gesichertes und über Jahrhunderte gereiftes Kultursystem auf einmal in null komma nix übern Jordan werfen? Find ich nicht gut. Ausländer können gerne hier leben, so lang sie arbeiten und unsere Kultur, besonders die Sprache, annehmen - da hab ich nichts gegen. Allerdings will ich mich mit Sicherheit nicht an deren kulturellen Hintergründen "bereichern" (wie es immer so schön heißt), da es mich schlicht nicht interessiert und mein Umfeld mir so gefällt,wie es ist.
06.04.2011 17:25
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oreissig Offline
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Beitrag #5
[Split] Deutschland und Islam
hecken schrieb:  Seit ca. 1500 Jahren hat man sich diese Frage nie stellen brauchen, da war die Weltordnung noch in Ordnung. Heutzutage ist es auf einmal Mode, total weltoffen und jedem Furz gegenüber tolerant zu sein. Und nur deswegen sollen wir unser gesichertes und über Jahrhunderte gereiftes Kultursystem auf einmal in null komma nix übern Jordan werfen? Find ich nicht gut.
öh lol? unser wertesystem im Mittelalter wünschst du dir also zurück? Ketzerei, Inquisition, Hexenverbrennung und all die anderen urchristlichen Traditionen?
Glaubst du ernsthaft, dass unser Werte- und Kultursystem derart statisch ist? Das ist doch dauernd im Fluss, selbst abgesehen von Islam und all dem drumherum hat die heutige Gesellschaft doch mit der aus unserer Eltern Jugendzeit schon praktisch nix mehr zu tun. Und spätestens seit irgendwelche Ketzer so Teufelszeug wie Computer und Internet erfunden haben, wird eh alles auf den Kopf gestellt...und du laberst was von dem auf ne 1,5 jahrtausende zurückreichende geschichte des bestehenden systems

hecken schrieb:  Ausländer können gerne hier leben, so lang sie arbeiten und unsere Kultur, besonders die Sprache, annehmen - da hab ich nichts gegen. Allerdings will ich mich mit Sicherheit nicht an deren kulturellen Hintergründen "bereichern" (wie es immer so schön heißt), da es mich schlicht nicht interessiert und mein Umfeld mir so gefällt,wie es ist.
um letzteres gings Friedrich wohl auch nicht, aber gerade, dass Ausländer überhaupt hier sein dürfen und sich selbst frei entfalten können, scheint eben gerade nicht selbstverständlich zu sein
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.04.2011 17:54 von oreissig.)
06.04.2011 17:48
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hecken
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Beitrag #6
[Split] Deutschland und Islam
oreissig schrieb:  und du laberst was von dem auf ne 1,5 jahrtausende zurückreichende geschichte des bestehenden systems
Ist auch richtig so. Natürlich hat sich schon immer was geändert - aber langsam und gemächlich. So, dass die Gesellschaft auch die Chance hatte, die positiven und negativen Aspekte der Veränderung abzuschätzen und sich somit für den richtigen Weg zu entscheiden.

Was heute innerhalb kürzester Zeit alles gefordert und umgesetzt wird, kann ich nicht gutheißen. Doch wenn man dagegen ist, wird einem direkt ein Schuldgefühl eingetrichtert, von wegen man sein ein "intoleranter Nazi".

Wenn ich mir mein Umfeld hier so ansehe und mir gelegentlich die Kommentare zu derartigen Themen anhöre, so glaube ich, dass dieser Offenheitszwang nicht wirklich der verbreitete Volkswille ist. Im Gegenteil, würden derartige Meinungen in Deutschland umgesetzt werden, so würde es hier wohl ganz anders aussehen...

Einiges davon ist auch radikal. Dem kann ich mich nicht anschließen. Allerdings begründen derartige Meinungen meist aus der Angst um die Zukunft dieses Landes und des gewohnten Umfelds. Und die trage ich auch mit.
06.04.2011 18:09
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oreissig Offline
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Beitrag #7
[Split] Deutschland und Islam
hecken schrieb:  Natürlich hat sich schon immer was geändert - aber langsam und gemächlich. So, dass die Gesellschaft auch die Chance hatte, die positiven und negativen Aspekte der Veränderung abzuschätzen und sich somit für den richtigen Weg zu entscheiden.
tja was willst du machen? die forscher zwingen, langsamer zu entwickeln? gerade im technologischen umfeld gibt das z.Z. durchaus ne enorme veränderungsrate vor, aber wären unsere resourcne nicht besser drauf verwendet, zu lernen damit klarzukommen? Bzw. müssen wir uns wohl eh damit abfinden, dass wir nicht mehr alles überblicken können (weit zurück gabs sowas wie "studiengänge" ja garnicht, da hat ein gelehrter dann alles gelernt...geht heut ja auch nicht mehr, und es geht auch), aber deswegen können wirs ja nicht anhalten/verbieten.

hecken schrieb:  Wenn ich mir mein Umfeld hier so ansehe und mir gelegentlich die Kommentare zu derartigen Themen anhöre, so glaube ich, dass dieser Offenheitszwang nicht wirklich der verbreitete Volkswille ist. Im Gegenteil, würden derartige Meinungen in Deutschland umgesetzt werden, so würde es hier wohl ganz anders aussehen...
schon allein, wenn man sich anschaut, wie viele leute so Bild lesen, besteht kein zweifel an der Verfassungsfeindlichkeit des Volkswillens...deswegen steht bei uns im Staat ja auch die Verfassung im Mittelpunkt, die die Leitfäden vorgibt.

Das ist ja gerade das interessante aus meiner sicht, dass die Leute, die so auf ihre Deutschigkeit pochen und damit implizit Ausländerfeindlich sind, damit selbst gegen die Verfassungsprinzipien verstoßen und somit genau genommen selbst undeutsch sind :)

hecken schrieb:  Allerdings begründen derartige Meinungen meist aus der Angst um die Zukunft dieses Landes und des gewohnten Umfelds. Und die trage ich auch mit.
natürlich wird sich alles ändern, aber was sollten wir denn machen? Die Augen verschließen vor dem, was wir schon seit mindestens einem Jahrhundert sind: einem Einwandererland? Das hilft uns auch nicht weiter, dann überaltern wir nur noch mehr. Mit dieser Ausländerfeindlichen Grundgesinnung schrecken wir nämlich erst Recht die Leute ab, die wir gern bei uns hätten, gut ausgebildete und intelligente Leute, aber da die überall willkommen sind, gehen sie halt lieber in Länder, in denen sie ohne Murren, sondern herzlich aufgenommen werden.
06.04.2011 18:20
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freaked Online
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Beitrag #8
[Split] Deutschland und Islam
oreissig schrieb:  warum sollte er nicht? warum ist ausgeschlossen, dass sich das je ändern wird? und warum sollte das Christentum dazu gehören? (aus der perspektive hat Friedrich ja gefeuert)

ehrlich...geh weg und lass ein anderes land versandeln

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06.04.2011 18:22
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oreissig Offline
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Beitrag #9
[Split] Deutschland und Islam
freaked schrieb:  ehrlich...geh weg und lass ein anderes land versandeln
das warn lamer trollversuch
06.04.2011 18:24
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freaked Online
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Beitrag #10
[Split] Deutschland und Islam
wars nich
ich bins leid wenn ich durch wien 10 fahre und mich vor lauter atatürk kepab, elkan supermarkt, ötztürk auto selber als tschusch in meinem land fühlen muss

[Bild: 754_trkisches_auto_am_reumannplatz.jpg][Bild: 749_DSC_3285_Trkenkroaten_vereint_am_Ring.jpg]
[Bild: ReumannplatzSiegesfeiern.jpg]

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06.04.2011 18:28
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