• Die beiden Beiträge sind sich in einem Punkt einig: Es geht nur mit SSDs an einem SATA-Controller, der im AHCI-Modus läuft. Damit sind meine ollen ia32-Kisten alle raus. Sofern deren Bretter überhaupt SATA an Bord haben, ist das SATA 1.5 GB/s. Und die Promise PCI-SATA-Controller wissen auch nix von AHCI.

    Ganz ab davon ist ein Brett, das SATA AHCI anbietet, viel zu modern für Windows XP.

  • Ganz ab davon ist ein Brett, das SATA AHCI anbietet, viel zu modern für Windows XP.

    Hab' mal so quer durch die Anleitungen in meiner "Sammlung" geschaut: Das älteste Board, was ich gefunden habe, was lt. Handbuch AHCI unterstützt, ist ein ASUS P5AD2 (Sockel 775) von Ende 2004 (ComputerBase-Artikel von 09/2004) - mit scheinbar ausschließlichem Support für Netburst-Prozessoren (Link). Chipsatz ist der Intel 925X.

    Also wenn ein Pentium 4 oder Pentium D viel zu modern für Windows XP ist... :alulol2:

    Zugegeben: Große Verbreitung dürfte AHCI sicherlich erst in der Zeit von Core 2 Duo und neuer gefunden zu haben.

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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  • Auf dem ASUS P5AD2 mögen vllt. auch reine ia32-Prozessoren laufen, aber mit PCIe zielt es ganz klar auf x86_64.

    Vom P4 gibt es Modelle mit und ohne EM64T. Nur auf letzteren würde ich ein 32-Bit OS installieren. Der Pentium D bringt EM64T und zwei Kerne mit, verlangt also nach einem 64-Bit OS. Wenn es Windows XP sein soll, bliebe nur dessen 64-Bit-Version.

    Ja, damals wurden Zweikerner und bisweilen sogar Vierkerner (Core2Quad) noch mit 32-Bit Windows XP oder Vista ausgeliefert. Damit konnten die Hersteller dieser Fertigdosen schön Speicher sparen, denn mehr als 3 GiB waren mit 32-Bit Windows nicht direkt nutzbar. Die Prozessoren waren mit 32-Bit Windows hart unterfordert. Ein Core2Duo oder ein Athlon64 X2 kombiniert mit 8 GiB RAM und 'ner SATA-SSD stemmt locker Windows 7 64-Bit.

    AHCI kam erst nach der Einführung von SATA 3.0 GB/s richtig in Wallung.

  • Wieso zielt es "ganz klar" auf 64-Bit, nur weil das Board PCIe hat? Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.

    Um aber mal bei dem P5AD2 (als ganz gewiss sehr spezielles Beispiel) zu bleiben: Scheinbar unterstützt das Board nicht mal den Pentium D, das Maximum der Gefühle ist wohl der Pentium 4 HT 672 mit 3,80 GHz - leider geht bei mir gerade die ASUS-Webseite zur P5AD2-Serie nicht. RAM-seitig unterstützt der i925X wohl auch nur maximal 4 GB DDR2-SDRAM mit regulär 533 bzw. übertaktet 600 MHz, allerdings wohl ohne Remapping-Möglichkeit, daher nur rund 3,5 GB nutzbar. Damit wären die Möglichkeiten schon recht begrenzt.

    «Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

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  • So ein Board muss ich auch gehabt haben. Oder habe es. Mir war mein P4 Board verreckt und für nen Testrechner für Diplomarbeit brauchte ich ersatz und hatte mir was neues gekauft. Strange, war aber so. Denke sollte in Etwa dass modernste an ia32 sein. Zusammen mit Terminals auf VIA Basis oder ähnlichem.

    Da sollte auch mein 2,8 GHz Northwood gekauft als Cool war drauf sein. wahrscheinlich keller und ausgebaut.

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