Beiträge von gandro

    Zitat von Randy

    Ab wann gabs eigentlich 64bit könnende x86 CPUs ? Schon zu Zeiten von 2000 ?


    "The first AMD64-based processor, the Opteron, was released in April 2003."


    x86-64 - Wikipedia, the free encyclopedia


    Veröffentlicht wurde Windows 2000 für x86-64 sicherlich nie, ob es geplant war lässt sich schwer sagen, aber Microsoft arbeitet da ja erstmal an Windows Server 2003. Die x86-64-Variante von XP erschien ja erst 2005, da war 2000 schon realtiv angegraut.

    Für den Itanium 2 gibts Windows Server 2000 Version 1.2, das war aber bereits 2002. Also vor Windows Server 2003.

    Zitat von adun

    ich habe gelesen es gab am 4.7.1999 eine Erste Öffentliche Win64 Demo auf der WinHEC '99

    da gab es ein windows 2000 codename sundown, weis aber nicht ob es für x64 x86 ist.


    Das muss für den Itanium gewesen sein. Der war schon seit ewig in Entwicklung und Windows 2000 gabs ja dann auch für den Itanium. Von x86-64 redete 1999 vermutlich nocht nicht einmal AMD.

    Zitat von tk1908

    Ich nehme an, dass ihr wisst, dass das illegal ist?


    Illegal, aber nicht strafbar.

    Heisst, niemand ausser Microsoft kann dich dafür belangen. Urheber- und Vertragsrecht, was hier zum Tragen kommt, sind beides private Rechte. Solange Microsoft dir nicht also schreibt oder rechtliche Schritte unternimmt, passiert gar nichts, selbst wenn die Polizei deinen Rechner aus anderen Gründen konfiszieren würde, könnten sie dich nicht für dieses gecrackte Windows anzeigen.

    Und Microsoft hat schlichtwegs besseres zu tun, als Privatkunden mit Raubkopien nachzurennen. WGA ist da effizienter.

    Warum ist das Thema in letzer Zeit so populär?


    Windows XP 64-Bit Edition ist für den Intel Itanium (kurz: IA-64).
    Windows XP Professional x64 ist für 64-Bit x86-Prozessoren (kurz: x86_64, AMD64, EM64T, Intel64)

    Schaut auch hier: Windows XP 64-Bit und x64 in der engl. Wikipedia

    Jedenfalls: Windows XP 64-Bit Edition wurde 2002 veröffentlicht, und zwar für den Itanium-Prozessor. Der Itanium ist ein 64bit-Prozessor von Intel: Intel Itanium - Wikipedia

    Der Itanium ist dabei eine andere Architektur als x86 (also die ganze Serie der 80386er, über die 486er bis über die ganzen Pentiums und Athlons). Der Itanium kann aber lustigerweise einen x86 emulieren, auch wenn relativ langsam.

    Jedenfalls war das damals der einzige 64-Bit-Intelprozessor, darum hat Microsoft nebst den Windows-Server-Versionen (die nach wie vor für den Itanium erscheinen) ihre XP-Version Itanium "XP 64-Bit Edition (for Itanium)" genannt.

    Ein Jahr später hat dann AMD ihren Athlon64 präsentiert, ebenfalls ein 64-Bit Prozessor, der aber nach wie vor ein x86-Prozessor war. Die Architektur AMD64 ist im 32-Bit-Modus eben so schnell wie im 64-Bit-Modus. Während Desktop-Benutzer den Itanium wegen der langsamen 32-Bit-Emulation nie verwenden wollten, wurde AMD64 hingegen ein Hit, und Intel hat AMD64 dann auch in ihre CPUs eingebaut (die meisten CPUs nach den Pentium 4). Der Itanium wird nur noch stiefmütterlich bei Servern eingesetzt momentan.

    Das, was man landläufig als 64-Bit-Windows und 64-Bit-Prozessor bezeichnet, dem hat Microsoft den (imho unpassenden) namen x64 gegeben.

    Vista gabs keines für den Itanium. Die 64-Bit-Editionen sind alle für x86_64. Nur Windows Server gibts alle von 2000 bis 2008 für Itanium.

    Für mehr Infos, schau dir mal folgenden Thread an, da haben wir bereits über Windows und IA64 diskutiert.

    https://www.winhistory-forum.net/hardware-allge…4-emulator.html

    Zum Topic: Verwundert mich gar nicht. In England haben die bei solchen Sachen schlichtwegs ein Rad ab. Leider wurde das meiste dann auch auf den Kontinent exportiert.

    Aber eben, in England, da rücken die auch mal mit einem SWAT-Team an, um eine Grill-Party (kein Wortspiel beabsichtigt) zu verhindern: Facebook police raided my family barbecue | Metro.co.uk

    Zitat von http://blog.fefe.de/?ts=b49e292f

    Und noch ein Grund, wieso die Briten mal im Meer versinken sollten: Mann kündigt Barbecue mit 15 Freunden auf Facebook an, Polizei rückt mit SWAT-Team, vier Polizeiautos, ein Randale-Van und einem Hubschrauber an. Weil, äh, könnte ja ein unangemeldeter Rave sein.

    Also alle meine Windows-Installationen wurden bisher immer als original Microsoft-Software erkannt, obwohl sie dies nie waren. Auch mit installierter WGA-Software und allem. Bei XP hatte ich früher nen nur 2x verwendeten Key, bei Vista (und meines Wissens auch Win7) kann man problemlos einen OEM-Rechner vorgaukeln. Auch MS-Office ist kein Problem.

    Die 50€ hingegen sind echt ein Grund, sich ein Original zu kaufen, wenn man es auch benutzen wird, weils ein fairer Preis wäre. Wie schon gesagt, so teuer war damals mein erstes Linux.

    Entweder ist man überzeugter Windows-Benutzer und daher auch gewillt dafür 50€ zu bezahlen, oder man soll sich gefälligst erstmal nach Alternativen umsehen.

    Aber Windows scheisse finden und trotzdem illegal saugen und verwenden ist irgendwo inkonsequent.

    Wir dürfen dir hier keine Links geben, die XP-Betas sind alle urheberrechtlich geschützt. Entweder du warst damals Betatester und hast ne Kopie, oder du kommst nicht legal an eine ran. Es gab meines Wissens auch keine öffentlichen Betas wie bei Windows 7 kürzlich.

    Wo man sich sonst urheberrechtlich geschützte Werke besorgen kann, wirst du ja wohl wissen, aber wir dürfen und werden dir hier nicht weiterhelfen.

    Welchen Beitrag meinst du jetzt?

    Im Eröffnungsbeitrag steht ja alles erklärt, zum neuen Beitrag unten schau dir mal folgende Links an:

    Die SSH-Zeile:
    https://help.ubuntu.com/community/SSH_…20SSH%20command

    NAT:
    NAT mit Linux und iptables - Tutorial (Einführung)

    Einzig die Sache mit dem pointopoint habe ich noch nicht ganz verstanden, die Manpage von ifconfig sagt da leider auch nicht gewaltig viel mehr.

    Ein Socket ist abstrakt gesprochen, ein Paar aus IP-Adresse und Port, welches du als Programm deinem Betriebsystem übergibst: Dieses leitet dann alle einzelnen Pakete von diesem Socket zu dir und jedes Paket zu diesem Socket an die entsprechende IP-Adresse mit dessen Port.

    Bei einem SOCKS-Server redest du dabei mit nicht deinem Betriebsystem, sondern mit dem SOCKS-Server, dieser leitet dann die Pakete weiter (in diesem Falle über eine verschlüsselte SSH-Verbindung) und übergibt erst am anderen (sicheren Ende) des Tunnels das Socket einem Betriebsystem.

    Der Nachteil ist, dass Programme SOCKS unterstützten müssen, sonst reden sie weiter mit dem Betriebsystem. Man kann dies bei dynamisch gelinkten Programmen z.T. mit umleiten der entsprechenden Funktionen lösen, geht aber nicht überall und mit allem, daher empfiehlt sich eine VPN-artige Lösung, wo man nicht Sockets, sondern einzelne Pakete tunnelt.

    Sonst schau als letzte Möglichkeit (wenn hier keiner weiter weiss, aber afaik gibts hier kaum fortgeschrittene GNOMEler) im Changelog/Quellcode, wo was geändert wurde und ob da Konfigurationsoptionen zu gibt, oder ob man es patchen kann.

    Bei Metacity ändert sich in der Regel nicht so viel, da solltest du schon was finden.

    Wobei Metacity eh in der nächsten oder übernächsten Version durch einen Fork von sich selber ausgetauscht wird.