Du hast doch auch einen Vectra mit einer 68xxx-basierten Spezialkarte drin. Wie lief da denn die Treiberinstalation?
Die Doku zum Vectra QS 16S lässt erahnen, dass der mit MS-DOS 3.30 ausgeliefert wurde.
Du hast doch auch einen Vectra mit einer 68xxx-basierten Spezialkarte drin. Wie lief da denn die Treiberinstalation?
Die Doku zum Vectra QS 16S lässt erahnen, dass der mit MS-DOS 3.30 ausgeliefert wurde.
Nach der Installation von MS-DOS 3.30 (HP OEM, angepasst für Vectra) ließen sich zwei Probleme lösen:
Das der Linux-Kernel 2.2.20-ext3 von der tomsrtbt-Diskette nur mit der Option no387 startet, obwohl ein 80387SX-16 verbaut und per DIP-Schalter eingeschaltet ist, ist ein Kernel-bug. Ein für 386 mit 387 kompilierter Kernel 2.4.33.3 startet durch – die kernel panic kommt erst, wenn der Zugriff auf die HDD mit dem root-fs scheitert, da diese HDD noch gar nicht eingebaut ist. Der Kernel 2.4.33.3 lässt sich entgegen allen Erwartungen mit loadlin 1.6f von dem fossilen MS-DOS 3.30 aus starten. Sinn des Ganzen: Zugriff auf 's LAN. Plan zur Umsetzung: IDE-HDD an IDE-Controller, der als ide1 (I/O 0x0170-0x0177 & 0x0376; IRQ 15) komplett am Mainboard-BIOS vorbei läuft und auch kein eigenes BIOS braucht, weil der direkt vom Linux-Kernel bestiefelt wird.
Das Linux wurde installiert. Dafür wurden lediglich Komponenten hinzugefügt, also nichts vom vorherigen Bestand entfernt oder verändert. Die vier noch freien Steckplätze (3× ISA, 1× XT) sind schließlich nicht zur Zierde da. Hinzugefügt wurden:
Das Linux (Slackware 9.0; Kernel 2.4.37.11) wurde von einem anderen 386er geklont und angepasst. Klonen, Kernel backen und ALSA-driver backen erfolgten aus Zeitgründen "cross" auf einem Sockel-Super-7-System (AMD K6-2+ 600; 768 MiB RAM). Linux läuft auf dem 80386SX-16 sehr gemütlich, wobei dank des Koprozessors wenigstens die "math emulation" im Kernel erspart bleibt. Die Console ist brauchbar. X wurde mit nur 8 MiB RAM und 256 KiB VRAM gar nicht erst probiert.
Die HIL-Maus wurde durch eine RS232-Maus (Logitech Pilot Mouse) ersetzt. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Der aktuelle Zustand der Kiste stellt sich wie folgt da ("original" = im Lieferumfang enthalten oder zeitnah nach Lieferung hinzugefügte "Originalteile" oder Garantieaustausch damals):




MS-DOS 3.30 mit "Personal Assistent Manager" (PAM), der in "MS-DOS 3.30 for HP Vectra" inkludiert ist:

Ausgabe von [DOS] mem /c. Die kryptische Zeichenkette unter "Name" stammt vom Treiber für den HP 82321 Language Processor:

Eingabebildschirm unmitelbar nach Start des HP 82321 Language Processor:

Ausgabe von [Linux] cat /proc/cpuinfo:

Ausgabe von [Linux] cat /proc/ioports:

Ausgabe von [Linux]cat /proc/interrupts :

Ausgabe von [Linux] fdisk -l:

Das sieht doch echt Klasse aus - Schön, dass du Alles zum Laufen bekommen hast ![]()
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