und außerdem glaube ich kaum, dass es für die Lebensdauer der SSD zuträglich ist, ein für den Betrieb auf Flash-Speicher nicht optimiertes Windows 2000 da drauf laufen zu lassen.
Es ist nur bedingt vergleichbar. In meiner Kiste wird die SSD vom Linux verTRIMmt, und mit den 2 GiB RAM laufen beide Betriebssysteme ohne irgendeine Form von swap. Deswegen kommt von Windows 2000 nach dem Login zwar immer ein Meckerfenster¹, aber danach ist Ruhe.
¹Wie wird man das los, ohne dem Windows 2000 eine Auslagerungsdatei zu geben?
Und dabei hätte ich durchaus auch IDE-SSDs hier, die von der Größe her gut passen würden (bspw. 'ne Transcend TS32GPSD330 oder TS64GPSD330 mit 32 bzw. 64 GB).
Die sind doch bestimmt über …

… und suchen eine neues Zuhause. 
zudem haben hobbyisten wie der gute nicht mehr alternde loew uns TRIM.EXE hinterlassen.
Das ist für DOS und Windows 95/98/ME einsetzbar. Gibt es etwas vergleichbar schlankes auch für Windows 2000/XP/Vista (32-Bit-Version), also nicht irgendwelche dicken Blasen in Form irgendwelcher nobody_need_it_tools?
nervige sind halt die Adapter, die man erst besorgen muss und evtl. Fehlerquelle sein können.
Ein vorhandener IDE-SATA-Adapter älterer Bauart Modell "RXD 629A rev 1.0" mag keine SSDs. Das System startet zwar damit, aber im syslog gibt 's Mecker "read dma failed" usw..
Die vorhandenen no-name IDE-SATA-Adapter neuerer Bauart mögen SSDs, aber ob die onboard-IDE-Controller die Adapter mögen, ist Glückssache. Und wenn die onboard-IDE-Controller dann nicht udma6 unterstützen, wird eine SSD auch gebremst. Bei einer HDD betrifft diese Bremsung nur den Cache, da die Mechanik eh um mehrere Zehnerpotenzen langsamer ist. Am Promise Ultra133TX2 laufen die SSDs mit Adapter klaglos, weshalb (bisher) nur diese Kombi in einigen alten Kisten zum Einsatz kommt.
Ich mags, wenn auch alte Kisten schnell reagieren
Das hat schon was, wenn man erlebt, welches Leistungspotential in so alter Hardware steckt wie in diesem Fall, in dem der "King" nun auch königlich auftritt. Auch die auf "100% HDD free" umgerüsteten Pentium 4- und Athlon XP-Wohnraumheizungen entfalten nun großenteils² ihr volles Leistungspotential. Auf absehbare Zeit wird es hier in den alten Kisten aber weiterhin beide Welten geben, also blitzschnell mit SSD drin und urgemütlich mit HDD drin. Durch die "HDD removal party" hat sich nun doch ein zusätzlicher Lagerbestand an IDE- und SATA-HDDs angesammelt. Die kommen auch erstmal nicht in die Tonne. Aufgrund dieser Reserve werden jetzt aber alle HDDs mit Reallocated_Sector_Ct > 0 ihren letzten Gang zum Wertstoffhof antreten. Hatte wegen sowas diesen Winter einen Totalausfall. Das muss nicht mehr …
²Wenn eine nvidia-AGP-Grafikkarte drin steckt, bremst nouveau unter Linux die Grafik leider etwas aus. Die Kernel sind aber schon zu neu als das es dafür noch proprietäre nvidia-Treiber gäbe.
und man merkt das bis runter zum 486.
Die Betriebssysteme auf dieser Kiste dürften von HDD auch etwas gemütlicher starten als von den eingesetzten CF-Karten im CF-IDE-Adapter. Zudem werden funktionierende IDE-HDDs global nur noch eins: weniger.