Beiträge von Arnulf zu Linden

    Da Du Devuan probiert hast, liegt die Vermutung nahe, dass Du auf systemd gut verzichten kannst.

    Eine Slackware 13.0 mit KDE 3.5.10¹ und Kernel 2.6.93.4 wäre eine Möglichkeit, die ich vermutlich auf dieser Maschine wählen würde. Auf meinen ollen Kisten backe ich immer Kernel passend zur Hardware. In diesem Fall könnte das wegen der Unterstützung für den WLAN-Adapter (miniPCI?) sogar erforderlich sein.

    ¹Für Slackware 13.0 gibt es inoffizielle Pakete KDE 3.5.10. Der standardmäßig enthaltene KDE 4.2.4 ist quasi unbenutzbar. KDE 4 taugt erst ab 4.3, aber der ist deutlich schwergewichtiger als KDE 3.5.

    Lucky Star 5MVP3

    Am Wochenende gab es endlich die schon seit Winter geplante Frischelkokur. Alle 1000 µF-Elkos wurden getauscht. Drei waren aufgebläht. Einer davon hatte sich nach dem Auslöten sichtbar schon Richtung Platine ausgekotzt:

    • 5 Stk.: 1000 µF 10 V → 1000 µF 16 V low ESR
    • 14 Stk.: 1000 µF 6,3 V → 1000 µF 10 V low ESR

    Vor der Frischelkokur lief das Brett nur mit max. 512 MiB RAM @ PC-100 CL3 stabil. Jetzt läuft es stabil so, wie es soll, also mit 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS @ PC-100 CL2 (getestet mit einem AMD K6-III 450 im Sockel).

    5MVP3-01.jpg

    Shuttle HOT-591P

    Von den installierten 512 MiB RAM (2× 256 MiB SDRAM PC-133 DS @ PC-100) werden zufällig verteilt auch mal nur 384 MiB erkannt und angezeigt. Das kann sowohl nach dem Einschalten als auch im laufenden Betrieb auftreten, wobei letzteres das laufende System zielsicher ins Aus schießt. Im ausgeschalteten Zustand an den beiden Speicherriegeln jackeln löst das Problem nur temporär. Andere Speicherriegel lösen das Problem auch nicht. :(

    Die beiden Speicherriegel funktionieren auf einem anderen Super-Sockel-7-Brett @ PC-100 CL2 klaglos.

    Das Fehlerbild passt zu einem mechanischen Fehler, also mindestens ein verschlissener Federkontakt in einem der beiden SDRAM-Slots, oder Flexing in der Nähe der SDRAM-Slots. Ein elektronischer Fehler ist bei dem Fehlerbild wenig wahrscheinlich, kann allerdings nicht ausgeschlossen werden.

    Mal eben zwei SDRAM-Slots auslöten und neue einlöten – da bin ich raus. Wenn sich jemand¹ dran versuchen möchte, geht das Brett gegen Versandkostenerstattung (Hermes) auf die Reise. Ansonsten wird es nach Ostern entsorgt werden.

    ¹

    Spoiler anzeigen

    michi!!! Du hast doch schon mal Slots getauscht.

    Gaaaaaannnnz schlechte Idee aktuell eine kleine 128GB mSATA SSD zu kaufen....uiuiui... in 2020 hatte ich eine Trancend für 24 Euro gekauft, steckt im G4-Cube, die gleiche aktuell für 118 Euro + VS.

    Gaaaaaannnnz schlechte Idee aktuell eine SSD zu kaufen! :(

    Egal welche Kapazität, egal ob 2½", mSATA M.2-SATA oder NVMe – die Preise sind jenseits von gut und böse, und daran dürfte sich absehbar auch nix ändern. Wehe es geht etwas im PC oder Laptop kaputt.

    Ach ja, RAM dito :(

    Und CF-Karten werden schon länger grob mit Gold aufgewogen – seit dem Siegeszug der SD-Karten (SDHC, SDXC).

    1.+2. = viel zu kompliziert!

    Zudem bieten zwei IDE-Massespeichergeräte an einem IDE-Kabel keine signifikanten Vorteile gegenüber nur einem IDE-Massespeichergerät mit höherer Speicherkapazität, da sich die beiden IDE-Massespeichergeräte gegenseitig ausbremsen. Einziger Sinn dafür könnte sein, wenn in Hard- oder Software Speicherkapazitätsgrenzen bestehen und in Summe mehr Speicherkapazität benötigt wird. Aber selbst dann tut es ein CF-IDE-Adapter mit zwei Steckplätzen, der direkt auf 3,5"-IDE adaptiert. Ausschlaggebend sind die verwendeten CF-Karten.

    Für alle, die gerade mit CF-IDE zugange sind: Die roten Transcend CF-Karten (im Rennen: TS32GCF800; TS8GCF133) sind inkompatibel mit den Promise PCI-IDE-Karten mit PDC20262, PDC20267, PDC20268 oder PDC20269 drauf. An diversen Onboard-IDE funktionieren sie hingegen klaglos.

    Vermerk auf CF-Karten "UDMA bis zum Beispiel 7"

    Sollte wie bei Festplatten sein ?

    Wenn zum Beispiel eine Festplatte UDMA5 unterstützt, läuft sie mit PIO-MODE4 BIOS Nativ.

    udma7 gibt es nur bei CF-Karten. Bei HDDs & IDE-Controllers ist spätestens bei udma6 Schluss.

    (u)dma-fähige IDE-HDDs unterstützen als fallback auch einen oder mehrere PIO-modes. Ob das auch bei CF-Karten generell so ist, habe ich noch nix zu gefunden.

    CF-IDE kann, aber muss nicht funktionieren, kommt auf das BIOS an.

    Bei CF-IDE gibt es drei potentielle Stolpersteine:

    1. Die CF-Karte muss einen Transfermodus (sdma, mdma, udma, pio) unterstützen, den auch der IDE-Controller unterstützt.
    2. Wenn sich CF-Karte samt Adapter als "removable device" ausgeben, kommt BIOS u. U. damit nicht zurecht, und evtl. mag auch $_Betriebssystem das nicht als Installationsziel.
    3. Im BIOS "implementierte" IDE-Kapazitätsgrenzen ("C,H,S = 1024,16,63"; 8,4 GB; 32 GB) gelten für CF-Karten in CF-IDE-Adaptern genauso wie für IDE-HDDs.

    Auch bei nur einer HDD im System gehört swap auf eine eigene Partition, damit die nicht von Fragmentierung betroffen wird. Wenn swap mit einer Datei realisiert wird, sollte die zudem mit fester Größe eingestellt sein (Windows: Pagefile.sys min. size = max. size), damit die nicht jedesmal neu dynamisch angelegt werden muss.

    Abzugeben gegen aufgerundete Versandkosten:

    • TCom Speedport W 700V inkl. Netzteil; wurde funktionsfähig eingelagert
    • Nokia 3310: 2 Telefone, 1 Akku (Replacement), 1 Netzteil; Akku lässt sich auf Nennspannung 3,7 V aufladen, aber beide Telefone lassen sich nicht einschalten. Einschalten fand ich beim Nokia 3310 aber schon immer schwierig, kann also auch an mir liegen.

    Ab übernächste Woche kommt das Zeug, wenn keiner will, mit der nächsten Rutsche E-Schrott weg.

    Kingston DataTraveler 4 GB:

    LED am Stick bleibt nach dem Einstecken dunkel, kein Zugriff mehr möglich, dmesg haut dazu raus:

    Spoiler anzeigen

    [17438.130405] usb 1-5: new full-speed USB device number 3 using xhci_hcd
    [17438.253757] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17438.480425] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17438.700383] usb 1-5: new full-speed USB device number 4 using xhci_hcd
    [17438.830704] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17439.057108] usb 1-5: device descriptor read/64, error -71
    [17439.160407] usb usb1-port5: attempt power cycle
    [17439.547353] usb 1-5: new full-speed USB device number 5 using xhci_hcd
    [17439.548056] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17439.750440] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17439.953750] usb 1-5: device not accepting address 5, error -71
    [17439.953795] usb 1-5: WARN: invalid context state for evaluate context command.
    [17440.070675] usb 1-5: new full-speed USB device number 6 using xhci_hcd
    [17440.070758] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17440.273765] usb 1-5: Device not responding to setup address.
    [17440.477331] usb 1-5: device not accepting address 6, error -71
    [17440.477382] usb 1-5: WARN: invalid context state for evaluate context command.
    [17440.477422] usb usb1-port5: unable to enumerate USB device

    4 GB sind meist sinnlos, weil je nach Grafikkarte und Geräten davon 3-3,5 GB nur überbleiben.

    Sinnlos ist das nur, wenn die Kiste kein "memory remapping" unterstützt. Mit aktiviertem "memory remapping" gibt es durch die Vordertür für Windows 32-Bit zwar auch nur die erwähnten 3,0…3,5 GiB RAM, aber der Rest lässt sich z.B. mit "Gavotte RAMDisk" nutzbar machen etwa für temp oder swap.

    Aber nen Problem sollte das nicht sein.

    Sollte!!! Der Konjunktiv ist hier angebracht, wenn die Kiste kein "memory remapping" unterstützt oder dieses im BIOS deaktiviert ist.