sonstige Betriebssysteme BeOS, ReactOS und andere Exoten

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Alt 29.08.2009, 02:32   #11
getStringFromObj()
 
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Mit Vista+ hat ja NTFS einen Sprung gemacht, z.B mit der automatischen Defragmentierung, stimmt.

Mir gehts ja vor allem darum das sich der unbedarfte Endkunde damit nicht mehr mehr beschäftigen muss. Ein Betriebssystem sollte ja auch seine Qualität und Funktionalität über eine längere Zeit auf einem gesunden Niveau halten können.

Da muss ich mal zurückrudern. Danke für die Aufklärung.
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Alt 29.08.2009, 11:43   #12
Die Pommesfee
 
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os x ist auch kein neuanfang, der kernel stammt noch von rhapsody
und rhapsody war ja auch ne art mac os auf unix basis, nur hats paar projekte gedauert bis es nutzbar wurde fürn heimanwender (os x)
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Chiaki lernt Japanisch
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Alt 29.08.2009, 12:04   #13
Methusalem & Folterknecht
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Zitat:
Zitat von Pain Beitrag anzeigen
Beispiel?
NTFS: Wurde nahezu unverändert von Windows 2000/XP übernommen. Wir haben 2009, und MS setzt noch ein Dateisystem ein das defragmentiert werden muss.
Ähm, NTFS ist doch ein Nachfahre des HPFS von OS/2. Schon dort gab es beim Anlegen einer Datei die Möglichkeit, die zu erwartende Endgröße als Parameter zu übergeben, damit das System möglichst einen genügend großen freien unfragmentierten Platz zur Aufnahme der Datei reserviert, um von vornherein Fragmentierung zu vermeiden. Falls doch mal eine Datei fragmentiert abgelegt wurde, konnte man durch einfaches Kopieren per COPY ggf. ein weniger fragmentiertes Duplikat erstellen, das Original dann löschen und das Duplikat an den Ursprungsort verschieben, da beim Kopieren ja die Endgröße bekannt ist. So funktionieren die meisten OS/2-Defragger.
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"I think that computer viruses should count as life. I think it says something about human nature that the only form of life we have created so far is purely destructive. We've created life in our own image."
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Alt 29.08.2009, 15:11   #14
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Zitat:
Zitat von Igor Todeshure Beitrag anzeigen
So funktionieren die meisten OS/2-Defragger.
Und auch noch die meisten modernen NTFS-Defragmentierer unter Windows (FAT-Dateisystemen werden von diesen allerdings gerne noch hardwarenah optimiert) – darum haben O&O & Co. ab Vista auch so ein großes Problem mit Schattenkopien unter Windows, da beim Löschen der Datei am alten Platz immer noch eine Schattenkopie übrig bleibt. Das letzte Mal, dass ich davon gelesen hatte, war dieses Problem schon unter Beobachtung bei Microsoft, da selbstverständlich dasselbe mit dem Windows-eigenen Defragmentierer auftritt.
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Alt 29.08.2009, 15:56   #15
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Aber eben gerade Schattenkopien sind ja der grosse Vorteil. Microsoft wird meiner Prognose nach ihren NTFS-Defragmentierer daher früher oder später aussterben lassen.

Die Zeiten, in dem man das Dateisystem nachträglich in eine leserliche Form zwingt, sind schlichtwegs gezählt.

Als Defragmentierung in Mode war, hatten wir: Ein Prozess, der eine Datei, auf einem rotierenden Datenträger in einem Stück einliest. Daher war es wichtig, dass die Stücke der Dateien beieinander lagen.

Heute haben wir mehrere Prozesse, die mehrfach auf mehrere Dateien auf mehreren Dateisystemen zugreifen, auf verschiedenen Datenträgern zum Teil gar nicht mehr rotieren (SSDs) und daher überall gleiche Zugriffszeiten aufweisen.

Das Betriebsystem muss so oder so die ganze Zeit auf den Datenträgern herumspringen, da bringt es nichts, wenn man die Dateien beieinander behält, weil man nicht mehr eine Datei am Stück sondern, eher mehrere Stücke aus verschiedenen Dateien braucht.

Zusammen mit Caches im mehr als reichlich vorhandenen Arbeitsspeicher und vorauslesenden Algorithmen kann man das performante Auslesen eines fragmentiertesn Datenträgers daher als gelöstes Problem betrachten.

Probleme verursacht momentan eher das Schreiben (weil die Daten ja auf der Platte laden müssen und nicht ewig im Cache gammeln dürfen wie beim Lesen), und da bieten Schattenkopien eine ideale Möglichkeit, das Schreiben zu verschnellern: Weil man (siehe oben) nicht mehr all zu stark auf ein defragmentiertes System achten muss, kann man sich das zeitaufwendige Suchen und Ersetzen der alten Daten sparen und schreibt es dorthin, wo es gerade am besten und schnellsten geht. Mit dem Vorteil, dass man auf die alten Daten zurückgreifen kann.
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Alt 30.08.2009, 20:46   #16
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Hm, also ist das Defragmentieren eher sinnvoll für (zeitlich gesehen) DOS Systeme?
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Alt 30.08.2009, 20:52   #17
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Bei den Zugriffszeiten (bei SSD ja eh obsolet) von heutigen Platten + deren Caches brauchts das doch imho eh nichmehr
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Alt 30.08.2009, 20:53   #18
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Zitat:
Zitat von Världer Beitrag anzeigen
Hm, also ist das Defragmentieren eher sinnvoll für (zeitlich gesehen) DOS Systeme?
So will uns das gandro immer zu Recht deutlich machen. In dem Sinne ist aber auch noch XP ein „DOS-artiges Zugriffssystem“ – hauptsächlich aufgrund des wesentlich konservativeren Cachings gegenüber Vista/7 und Linux.
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Alt 30.08.2009, 20:58   #19
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Zitat:
Zitat von Världer Beitrag anzeigen
Hm, also ist das Defragmentieren eher sinnvoll für (zeitlich gesehen) DOS Systeme?
Ja - Defragmentierung bringt überall dort Geschwindigkeitsvorteile, wo ein Programm eine Datei am Stück auslesen muss. Was nicht heisst, dass bei neueren Windowsen defragmentieren total überflüssig ist - aber halt weniger wirksam.

Fragmentierung ist trotzdem ein Problem, was man trotzdem nicht aus der Welt schaffen kann, weil es wie Alex viel weiter oben bereits erläutert hat, weil es in der Natur von Dateien liegt.

Die Entwicklung geht allerdings dahin, dass man Fragmentierung akzeptiert und dafür davon profitiert (Copy-on-Write: Änderungen werden neben den alten Daten gespeichert, so dass man alte Dateien wiederherstellen kann). Mit Caches und Readahead-Mechanismen (wie DosAmp sagte, Vista+ und Linux sind da fortgeschrittener als XP) wird das Problem ebenfalls gemindert.

Mit SSDs wird das Problem dann eh grösstenteils überflüssig, weil dort jedes Datenblock die gleiche Zugriffszeit aufweist. Und früher oder später werden wir alle SSDs verwenden.

Geändert von gandro (30.08.2009 um 21:04 Uhr)
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Alt 30.08.2009, 22:47   #20
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Fragmentierung ist super. gab früher echtzeitsysteme ohne, da war viel schwund an speicherplatz (löschen lohnte kaum).

Microsoft hat verdammt viel geld gemacht, dadurch das man kompatibel war und ist. zumal der kernel gerade in der 64er version doch recht umfangreich verändert wurde. 32 läuft nur als zusätzliche ebene, einmal auskommentiert und weg ist es. wie 16 bit.

aber anders als bei apple, wo die echten freaks sich eh jedes jahr nen neuen computer kaufen ....
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