Ultimate BOOT-DISKETTE

  • Hallo,

    es gibt ja eine Ultimate-Boot-CD wo eine ganze Menge Tools und nützliche Stils enthalten sind und die direkt gebotet werden kann.

    Ich suche so etwas ähnliches für Diskette.

    Ich bräuchte eine bootfähige Diskette (3,5") mit der man IDE-Festplatten auf sichere Weise löschen kann, da auf den Platten u.U. sensible Daten gespeichert sind/waren.

    Hat da jemand eine Empfehlung ?

    Danke
    Doc

    Retro Gamer :)

  • Würde einfach einen PXE-Server aufsetzen. Dann per PXE ein DBAN booten. Dann können alle 40 Kisten parallel wipen.


  • es sind spezialtools nötig. (7 Faches wippen mit nullen oder so)

    Nein, sind es nie (außer wenn du Tools wie dd(1) oder DBAN schon als solche zählst). Einmaliges, vollständiges Überschreiben mit Nullen, ggf. im Falle besonderer Vertraulichkeit im Anschluss an ein einmaliges Überschreiben mit Zufallsdaten, macht erwiesenermaßen einen Wiederherstellungsversuch professioneller Datenrettungsfirmen bereits in den meisten Fällen um ein Vielfaches teuerer als der Wert der sehr wenig bis gar keinen Informationen, die davon zu holen wären.

  • Was meint Ihr zur Variante mit DOS-Diskette und dem Maxtor-LowLevel Format Tool ?
    Was macht denn Low-Level Format im Gegensatz zum Wippen mit Nullen ?
    Dos kann auch nur 2GB Partitionen, was passiert bei einer 40GB Platte ?

    Doc

    Retro Gamer :)

  • Was macht denn Low-Level Format im Gegensatz zum Wipen mit Nullen?

    Auf nicht-steinzeitlichen Festplatten mit fester, abstrahierter Adressierung ist Überschreibung des gesamten Datenträgers mit Nullen nur eine von vielen Möglichkeiten für eine Low-Level-Formatierung.

    Dos kann auch nrur 2GB Partitionen, was passiert bei einer 40GB Platte ?

    Du darfst eine Low-Level-Formatierung, die sämtliche Verwaltungsstrukturen auf der Festplatte überschreibt, nicht mit dem gewöhnlichen Formatierungsvorgang (sprich: „FORMAT C:“) verwechseln. Letzterer initialisiert nur den Inhalt einer Partition neu und ist von der Unterstützung durch das Betriebssystem bzw. Formatierungs-Tool abhängig (im Falle von MS-DOS ≤6.22 z. B. eben ausschließlich FAT16 für Festplatten). Eine Low-Level-Formatierung ist unter DOS hingegen ausschließlich von den Fähigkeiten der Hardware abhängig, die vom BIOS unter dem Interrupt 13h bereitgestellt werden. Wenn selbiges z. B. Unterstützung für LBA-Adressierung (28- oder bei Festplatten über 128 GiB 48-bittig) bietet, können auch Festplatten komplett angesprochen werden, die größer als die durch CHS-Adressierung unterstützten 8 Gibibyte sind.

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