Beiträge von Xaar

    Mit UEFi sind die Zeiten vorbei, dass bei leerer CMOS-Stütze POST mit einem spröden CMOS battery low und anschließnder Auswahl <F1> … und <F2> … stehen blieb. Früher war vielleicht nicht alles besser, aber das schon.

    Wozu auch den Benutzer dezent darauf hinweisen, dass vielleicht was nicht in Ordnung ist - lieber rumrätseln lassen, warum sich das System merkwürdig verhält :alulol2:

    Immerhin tut der Rechner ja noch was - ganz unverschämte Rechner- oder Board-Hersteller gehen da den ganz anderen Weg: Wenn die Batterie leer ist, lässt sich der Rechner oder das Board einfach nicht einschalten. Hab' ich hier bei einem Transmeta-Notebook (ECS Elitegroup 532) und bei einem Pentium-4-Mainboard (ASUS P4T-E). Da sucht man sich erstmal 'nen Hässlichen und tauscht hin und her - um dann am Ende rauszubekommen, dass es nur eine leere CR2032 ist. m(

    RAM-Auf- und Umrüstung am Spiele-PC:

    • RAM: 2x 8 GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3600 CL18 @2933 -> 2x 16 GB Crucial Ballistix Sport LT DDR4-3200 CL16


    In dem Zuge habe ich auch die CMOS-Batterie "aufgerüstet": Von der Ausführung "absolut leer" (~0,1 V) auf "nagelneu" (~3,3 V) - die war nämlich augenscheinlich (mit) eine Ursache dafür, dass sich die UEFI-Einstellungen immer mal wieder resettet haben - nach so manchem Neustart stand nämlich die RAM-Taktung wieder auf 2133 MT/s, was das schnellste Nicht-XMP-Profil bei den Corsair-Riegeln war.

    Und nochmal ein paar Werte nachgeschoben: Einmal den zukünftigen Rechner meiner Oma unter Linux - und den Spiele-PC mit Linux in "alter" und "neuer" RAM-Konfiguration - und nochmal mit Windows 11 in "neuer" RAM-Konfiguration. Die neuen 32 GB DDR4-3200 bringen gut was an Mehrleistung - aber auch vermutlich, weil die Timings nun nicht "irgendwie" laufen, sondern dem 3200er XMP-Profil entsprechend.

    NameMulticoreSinglecoreCPUKerne, ThreadsBasistaktSMTGerätLink
    Xaar66131974AMD Ryzen 3 Pro 5350GE4 Kerne, 8 Threads3,60 GHzLenovo ThinkCentre M75q Gen 2Link, Linux grml 2024.12
    Xaar88151886AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 Threads3,90 GHzEigenbauLink, 16 GB DDR4-3600 CL18 @2933, Linux grml 2024.12
    Xaar94201813AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 Threads3,90 GHzEigenbauLink, 32 GB DDR4-3200 CL16, Win 11 25H2
    Xaar99451896AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 Threads3,90 GHzEigenbauLink, 32 GB DDR4-3200 CL16, Linux grml 2024.12

    Hab' die Enträge in #151 auch mit angepasst von den Kommentaren her.

    Mein Spiele-PC vor und nach dem Upgrade:

    UserGPU ScoreCPU Multicore ScoreCPU Singlecore ScoreCPUCPU-CoresGPULink
    Xaar245552459AMD Ryzen 7 1700X8 Kerne, 16 ThreadsnVidia GeForce GTX 1060 6 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar248072978AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 ThreadsnVidia GeForce GTX 1060 6 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar664673480AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 ThreadsnVidia GeForce RTX 3070 Ti 8 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar1060672079AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 ThreadsnVidia GeForce RTX 3070 Ti 8 GBLink, Win 11 25H2

    Die große Differenz beim GPU Score zwischen den letzten beiden Einträgen rührt vermutlich daher, dass ich vor dem Benchmark unter Windows 11 noch einige Einstellungen im UEFI korrigiert habe - so bspw. das "Above 4 GB addressing" aktiviert. Das war unter Windows 10 noch nicht der Fall. Vermutlich hätte die RTX 3070 Ti unter Windows 10 vorher auch mehr Leistung gebracht - eventuell auch die GTX 1060.

    Spiele-PC vor und nach dem Upgrade:

    CPU Desktop

    NameMulticoreSinglecoreCPUKerne, ThreadsBasistaktSMTGerätLink
    Xaar58221164AMD Ryzen 7 1700X8 Kerne, 16 Threads3,40 GHzEigenbauLink, Win 10 22H2
    Xaar84111774AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 Threads3,90 GHzEigenbauLink, 16 GB DDR4-3600 CL18 @2933, Win 10 22H2
    Xaar83541778AMD Ryzen 7 3800X8 Kerne, 16 Threads3,90 GHzEigenbauLink, 16 GB DDR4-3600 CL18 @2933, Win 11 25H2

    OpenCL

    NamePunkteGrafikLink
    Xaar37311nVidia GeForce GTX 1060 6 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar148337nVidia GeForce RTX 3070 Ti 8 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar143157nVidia GeForce RTX 3070 Ti 8 GBLink, Win 11 25H2

    Vulkan

    NamePunkteGrafikLink
    Xaar35792nVidia GeForce GTX 1060 6 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar141472nVidia GeForce RTX 3070 Ti 8 GBLink, Win 10 22H2
    Xaar145272nVidia GeForce RTX 3070 Ti 8 GBLink, Win 11 25H2

    Für den geplanten Einsatz dürften 32 GiB @ 2933 MT/s am Ende mehr bringen als 16 GiB @ 3200 MT/s.

    Auf Sockel-AM4-Brettern mit vier Steckplätzen für Speicherriegel scheint es üblich zu sein, dass ohne OC mit nur zwei Speicherriegeln drin max. 3200 MT/s funktionieren und mit vier Speicherriegeln drin max. 2933 MT/s.

    Ja, vermutlich ist es das - ich muss nur erstmal den Rechner ausbuddeln, wo die 4x 8 GB drinstecken. Und dann hoffen, dass das 1R-Module sind - sonst wären am Ende nur noch 2666 MT/s drin, wie die Spezifikationsseite zum Board (ASRock AB350M Pro4) meint:

    4xMatisse-3200-2667.png

    Spiele-PC:

    • CPU: AMD Ryzen 7 1700X -> AMD Ryzen 7 3800X
    • CPU-Kühler: Noctua NH-L9x65 SE-AM4 -> Noctua NH-C14S
    • RAM: 2x 8 GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3000@2666 -> 2x 8 GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3600@2933
    • GPU: MSI GeForce GTX 1060 Gaming X 6 GB -> nVidia GeForce RTX 3070 Ti Founders Edition 8 GB
    • NT: Seasonic M12II-520Bronze (520 W) -> Seasonic Prime GX-750 (750 W)

    Läuft ohne Neuinstallation vom Betriebssystem auch ganz gut - wenngleich erstmal das Ziel ist, den Rechner von Windows 10 auf Windows 11 hochzurüsten, was ja mit dem 1700X nicht ohne Aufwand (und Risiken) klappt. Ist auch eher nur eine temporäre Lösung - mal schauen, wie gut die auf Dauer funktioniert.

    Ganz so zufrieden bin ich mit dem RAM noch nicht - die beiden RAM-Riegel, die ich jetzt drin habe, können zwar 3600 MT/s nach XMP-Profil, aber wenn ich das lade, hängt der Rechner sich beim Booten auf. Lt. Kompatibilitätsliste zum Mainboard sollten zwei Riegel mit einer Matisse-CPU eigentlich mit 3200 MT/s laufen - aber bei mehr als 2933 MT/s startet der Rechner nicht mehr - auch nicht bei erhöhter Spannung (normal 1,2 V, sind im XMP-Profil auf 1,35 V angehoben). Ich hab' zwar noch 4 andere 3200er 8-GB-Riegel da, die stecken aber derzeit in einem anderen Rechner. Muss ich bei Gelegenheit mal umschrauben - wobei ich dann die Wahl habe: 4x 8 GB mit 2933 MT/s - oder 2x 8 GB mit 3200 MT/s. Mit vier Riegeln gehen auf dem Board mit einer Matisse-CPU nur noch 2933 MT/s.

    Die Performance-Steigerung ist schon ordentlich :b1: Hab's erstmal nur unter Cyberpunk 2077 mit dem da integrierten Benchmark getestet: Bei sonst identischen Einstellungen (1920x1200, Einstellung auf "Ultra") bringt das einen Ansteig von rund 26 fps auf 94 fps - und selbst bei aktiviertem RayTracing ("Ultra Raytracing") sinds noch 46 fps :b1:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Klar hatten DDR3 Boards "noch" Pentium 4 Support. ASRock > G41M-VS3

    Was mich erinnert, ich wollte mich ja nochmal wegen dem Pentium D melden..

    Oha, das wusste ich gar nicht - ich dachte, der Support für die Netzbrüste wäre irgendwann mal rausgeworfen worden. Man lernt nie aus.

    konnten die letzten chipsätze nicht auch p4?

    Augenscheinlich schon noch - wusste ich nicht. So viele Last-Gen-Sockel-775-Boards hab' ich da noch nicht in der Mache gehabt. Hab' zwar ein paar G41-Boards hier gehabt, aber die nie mit 'ner Netburst-CPU getestet. Das leistungsstärkste "Last-Gen-Sockel-775-Board" in meiner Sammlung dürfte wohl das P45TS von ASRock sein - aber das ist mein Testboard für Core-2-basierte Prozessoren. Aber ja, das hat auch noch Netburst-CPUs auf der Support-Liste, wenn auch nur mit 800 MHz FSB und flotter.

    Mal wieder: John Farnham - You're the Voice

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    der pentium 4 war generell verwirrend

    3 verschiedene sockel, 5 mögliche sorten an Ram

    Gut, später hätte Intel da 3 verschiedene Prozessorgenerationen draus gemacht - und die auf die 3 Sockel verteilt :trollface:

    Aber RAM waren's doch "nur" 4: RDRAM (RAMBUS), der erfolgreich gescheitert ist, dann SDRAM als preisgünstige "Not"-Alternative zum RDRAM, in der Massenverbreitung dann DDR-SDRAM und DDR2-SDRAM bei den letzten Pentium-4-tauglichen Chipsätzen.

    Die 64-Bit-Einführung beim Pentium 4 war in der Tat irgendwie verwirrend. Zumal man auch auf das NX-/XD-Bit achten muss: Bei den frühen Sockel-775-Pentium 4 mit Prescott-Kern gab's da unter Umständen auch Prozessoren, die zwar EM64T (Intels Variante von AMD64), aber kein NX-/XD-Bit haben, was aber für die meisten 64-Bit-Betriebssysteme nach meinem Kenntnisstand Voraussetzung ist.

    Wenn ich das noch recht in Erinnerung habe, sollten alle Varianten gehen, solange alle Teilnehmer direkt am T-Stück angeschlossen und der Bus auf beiden Enden abgeschlossen ist. Bei ausgeschaltenen Rechnern sollte eigentlich das Ganze keinen Einfluss haben.

    Ein paar Regeln gibt es hinsichtlich Kabellängen und Segmentaufteilungen, aber die sollten in deinem Fall kein Problem sein. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/10BASE2#Spezifikationen

    Zugegebenermaßen sind aber meine Praxiserfahrungen schon ewig her. Das letzte 10BASE2-Netz, was ich aufgebaut hatte, war nur zum Ankoppeln eines Rechners an einen 10-MBit-Hub da - und bestand aus genau der Variante, wie du sie ganz am Anfang schilderst.

    Sailor - The Secretary

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Skript hin oder her. Hat jemand nen Gefühl wie viele Win 10 Rechner im privaten Umfeld mit einem MS Konto schon gebundelt sind? Kann ich echt überhaupt nicht einschätzen. Rechner die ich am Wickel habe, kommen ohne aus. Aber bin kein Maßstab. Bei kleinen Schrauberbuden wird wohl eher nen lokales Konto ohne Passwort sein. Aber beim Stapel Notebooks bei Mediamarkt wird wohl die Standardeingabemaske dafür auftauchen?

    Bei 'ner Ersteinrichtung unter Windows 10 und 11 muss man doch schon seit einiger Zeit ein Konto haben - für das Umgehen muss man ja ein paar Schritte mehr machen (sofern es überhaupt möglich ist - die Home-Editionen geben das ja schon eine Weile nicht mehr her). Ich glaube kaum, dass sich der Otto-Normalverbraucher, der nicht gerade jemanden hat, der sich mit sowas etwas mehr beschäftigt, sich dahingehend so sehr informiert.

    Aber ja, das ist auch nur eine Vermutung meinerseits - eine aussagekräftige Statistik dahingehend wäre schon mal interessant.

    Secret Service - L. A. Goodbye

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.