Beitrag von hecken (20. Oktober 2010 um 17:46 )
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (3. Februar 2026 um 08:32 ).
Das Problem hier an der Diskussion ist, dass sie zu sehr emotional aufgebauscht wird. Hat jemand auch Fakten?
Zum Beispiel wenn jemand hier sowas schreibt:
Zitat von Aquanox1968Von Erhöhung der Lebensqualität kann man jedenfalls nicht sprechen - im Gegenteil - man hat den Eindruck es verkommt alles.
Dann linkt man doch mal schnell auf eine Studie zur Lebensqualität weltweit und dann hat sich die Sache gegessen.
übrigens hats keiner gemerkt, aber wir sind hier vom thema abgekommen
ursprünglich gings um islam, nicht direkt um migration. es gibt sehr wohl auch "echte deutsche", die muslimischen glaubens sind. ich empfehle als lektüre mal diesen Artikel in der Zeit.
da leute, das sind 99% der tschuschenkinder:
http://www.oe24.at/oesterreich/ch…Raeuber/5113188
Zitat von oreissigNein, die Rechtssprechung der Bibel passt genauso wenig in unser aktuelles System der Bundesrepublik wie die Scharia, und es gibt keinen unterschied ob man es nun mit christlichem Fundamentalismus missachtet oder mit islamischem Fundamentalismus.
Das einzige Argument, was immer wieder angebracht wird ist, dass es beim Islam mehr Fundamentalisten gäbe, aber 1. halte ich das nach wie vor für eine kühne Behauptung und 2. ist das total irrelevant, da das keine Aussage über die Religion an sich und daher auch nicht auf sich anpassende Gläubige zulässt.
Du solltest dich endlich mal davon verabschieden, dass alle muslime fundamentalisten sind und das beim Christentum schon i.O. geht.
Wenn du glaubst, das unsere Rechtsprechung NICHT aus dem christlichen Kontext heraus entstanden ist, dann hats du irgendwas ganz gewaltig verpasst.
Von Fundamentalisten rede ich nicht, wenn ich davon spreche, das der ISLAM mehr als eine Religion ist. Sie ist auch ein Rechtssystem, das nicht in unser Rechtssystem/Rechtsverständis passt.
ZitatDoch, das war genau die Fragestellung. denn die unglaublichen Verbrechen des Christentums in der Vergangenheit sind genauso wenig mit unserem Rechtssystem vereinbar wie die aktuellen "islamistischen Terrorakte". Von daher sind solche aussagen nach dem motto "wir stolze, traditionsorientierte Christen verachten den Islam" einfach humbug.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen und beantwortest NICHT die Fragestellung. Es geht hier nicht um irgendwelche Verbrechen, die irgendwelche Religionen bzw. Staaten im Namen irgendeiner Religion irgendwann gemacht haben.
Unser heutiges Rechtsystem hat sich nunmal aus 1500 Jahre "Christianisierung" oder wie man das auch nennen mag entwickelt. Damit hat unser heutiges Rechtssystem mehr christliche Elemente, als es dir lieb zu sein scheint :).
Natürlich sind wir ein säkularisierter Staat, wo angeblich Staat und Kirche getrennt sind
( deshalb sitzen auch in vielen politischen Gremien Vertreter der christlichen Kirchen, der Staat treibt für die Kirche die Kirchensteuer ein, bei Vereidigungen "kann" man das ->sowar mir Gott helfe anfügen, etc etc ).
Zitat von MaTelWenn du glaubst, das unsere Rechtsprechung NICHT aus dem christlichen Kontext heraus entstanden ist, dann hats du irgendwas ganz gewaltig verpasst.
Von Fundamentalisten rede ich nicht, wenn ich davon spreche, das der ISLAM mehr als eine Religion ist. Sie ist auch ein Rechtssystem, das nicht in unser Rechtssystem/Rechtsverständis passt.
Dass unser System christliche Einflüsse hat, da stimme ich dir zu, aber dennoch haben wir bei uns keine Rechtssprechung gemäß Bibel.
Dass der Islam ein Rechtssystem mitbringt weiß ich ja, und es bestreitet auch niemand, dass das inkompatibel mit dem unseren ist, aber was hat das mit den Gläubigen zu tun? Was ist daran schlimm, wenn sie sich hier aufhalten, solange sie sich an unsere Rechtssprechung halten? Jetzt sag nicht "das tun sie ja aber nicht", denn das stimmt einfach nicht, da es sehr wohl Leute gibt, die das tun.
Dieses Rechtssystemanpassungsargument gilt im übrigen nicht nur für den Islam, das hast du genau genommen auch wenn migration zwischen USA und Deutschland stattfindet, denn auch dort sind essenzielle Fakten des Rechtssystems anders. Wenn man dein Argument auf die Spitze treibt, könnte niemand in irgendein anderes Land gehen und ist für immer in seinem Heimatland gefangen. Schöne neue Welt...
zu deinem zweiten Teil stimme ich dir in sofern zu, als dass ich persönlich auch jeglichen Einfluss von spirituellem, nicht-rationalen als gefährlich und bestenfalls zu unterbleiben einstufe. Dennoch würde ich mich im Zweifel zugunsten der Freiheitlichkeit unserer Gesellschaft auch für einen Gläubigen aussprechen. Das gehört eben auch dazu, wenn man alle gleich behandelt, dass dann auch Leute abgedeckt sind, die einem vll sonst nicht so wirklich passen. Wie bereits im Thread genannt glaube ich, dass eine hinreichend selbstsichere und starke gesellschaft soetwas aber locker wegschluckt.
Zitat von heckenIch bin sozusagen inner Klein-Türkei geboren und stolz drauf
zrückpuddan sofort!
Das kommt für mich immer drauf an, ob sies übertreiben. hier wohnen arbeiten und sich mit Frunden etc integrieren ist ok, aber sich abschotten, die Töchter unterdrücken und mit Kopftuch rumlaufen sollte echt verboten werden
Die Kopftücher sind aber Bestandteil der Religion.
Zitat von niwaxwennma mitm Kreuz durche Türkei läuft überlebt ma net lang, da kann ma ja wohl fordern, dass die ihre Läusefänger au mal abziehn.
zum wievielten mal noch?
Das Argument "ja aber dort gibts auch keinerlei Toleranz" sollte für einen Staat wie den unseren, wo nunmal Religionsfreiheit herrscht, kein Maßstab sein.
Wer sowas fordert ist kein stück besser als die leute, über die er sich aufregt.
Abgesehen davon, in diesen Ländern gibt es mehr Toleranz als man denken mag, wenn man ausschließlich die manipulative Berichterstattung unserer ach so neutralen Medien verfolgt.
Ich habe während meines Studiums mit Anhängern des Islam gesprochen (also welche, die die FH besuchen, nicht die Brüder aus der Rütli-Schule). Wenn man denen zuhört, und das kann man stundenlang, dann erfährt man einiges mehr.
Zitat von LukeGeeNe is klar.
ich sags ungern aber er hat nicht unrecht!
in der türkei werden christen auf straßen getötet weil die "solche scheisskirchen nicht wollen"
da laufen priester und so mit personenschutz rum, rund um die uhr weil sie sonst nicht überleben. türkische schauspieler und co die gewechselt sind zum christentum werden gemeidet und deren karriere war schlagartig vorbei etc...
da soll man uns mal rassismus vorwerfen
Himmel Arsch und Zwirn.
Ich stelle die Frage jetzt zum gefühlt 20. Mal: Wenn es in manchen Muslimischen Ländern angeblich schlecht ist, warum sollten wir es dann genau so machen und nicht besser?
Warum sollen wir die so großzügig behandeln, wenn wir dort das nicht werden im Bezug auf Religion?
Zitat von AlphaWarum sollen wir die so großzügig behandeln, wenn wir dort das nicht werden im Bezug auf Religion?
weil wir ein freiheitlich orientierter rechtsstaat sind und die dort nicht
(im übrigen möcht ich mal ausdrücken, dass ichs sehr sehr traurig finde, dass man native deutsche darauf hinweisen muss, dass wir in einem rechtsstaat leben und ihnen die grundprinzipien unseres rechtsstaates mehrfach erklären muss)
naund rechtsstaat wo denn
wir sind nen willkürstaat und das weiß jeder
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